Stadt soll Versprechen einhalten

Der Linke-Ortsverband fordert die Stadtverwaltung auf, sich in den Konfliktfall einzuschalten.

Schwäbisch Gmünd. Der Ortsvorstand der Linken fordert in Sachen TSB die Einhaltung der Versprechen. Außerdem solle sich die Stadtspitze einschalten, um eine Lösung herbeizuführen. Kürzlich hatte der Vorstand des TSB Gmünd öffentlich deutliche Kritik an der Stadtspitze geäußert, weil diese ihre Zusagen nicht einhalte. Der Ortsvorstand anerkennt, dass die derzeitige Lage des städtischen Haushaltes nicht einfach ist. Dennoch sei es inakzeptabel, dass sich die Stadtspitze „so einfach aus der Verantwortung nimmt“ und öffentlich getätigte Zusagen einfach zurücknehme. „ Das ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel“, so der Sprecher Christian Zeeb. Aber fast noch schwerer wiege die Tatsache, dass es in einem Streitfall keine außergerichtliche Lösung gegeben habe. Ohne den Sachverhalt im Detail zu erkennen, sei es aus Sicht des Ortsverbandes inakzeptabel, dass in dem Fall bis heute Millionen an Honorare gefordert werden, ohne, wie zu lesen war, prüfbare Rechnungen vorzulegen. Das reiche bis in die größte Fraktion des Gemeinderates hinein und damit auch in die Politik. Daher könne es ja wohl nicht sein, dass man nun nicht im Interesse des Vereins und damit letztlich im Interesse des Gmünder Sports als Stadtspitze einschreitet und einen längst überfälligen Prozess der Schlichtung anstößt, so Kurt Wahl .

Copyright Gmünder Tagespost, 13.08.2022