Ziel mindestens drei Sitze – Linke will Fraktionsstatus erreichen

Der Ortsverband Schwäbisch Gmünd der Linken nominiert die Kandidaten für die Kommunalwahl.

Bisher sind die Linken im Gmünder Gemeinderat mit zwei Stadträten vertreten. Beide, Sebastian Fritz und Peter Yay-Müller, kandidieren bei den Kommunalwahlen am 25. Mai erneut für den neuen Gemeinderat. Ziel ist noch einen weiteren Sitz hinzuzugewinnen, um Fraktionsstatus zu erreichen.

Bei der Nominierungsversammlung am Montag in der „Krone“ in Wetzgau wurde eine offene Liste „Die Linke“ einstimmig beschlossen. Ins Rennen geschickt werden 30 Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Zustimmung von hundert Prozent.

Das Motto der Linken lautet: „Eine soziale Stadt für alle“. Dabei sehen die Linken vier Schwerpunkte: die Schaffung von Wohnraum für alle, Kultur- und Freizeitangebote für alle, eine offene Stadt mit Chancen für alle und sichere und faire Arbeit für alle, erklärte Sebastian Fritz und führte aus: „Die linke Liste will sich unter anderem dafür einsetzen, dass der soziale Wohnungsbau aktiviert und Angebote für junge Familien geschaffen werden.“

Im Bereich der Freizeitaktivitäten wollen die Linken eine Bonuscard nach Stuttgarter Vorbild. Außerdem müsse dringend die Zukunft des Gmünder Hallenbads geklärt werden. Peter Yay-Müller betonte, die linke Liste wolle mit der Forderung „Chancen für alle“ erreichen, dass Gmünd „eine offene Stadt für alle werde, „ausdrücklich für alle Menschen auch mit unterschiedlichen Lebensentwürfen“. Nach wie vor gelte es, ein Aus- und Weiterbildungskonzept für Flüchtlinge in die Tat umzusetzen.

Für alle in Schwäbisch Gmünd „Arbeit sicher und fair“ bedeute, das Ehrenamt dürfe die Verantwortung der Stadt nicht ersetzen. Außerdem wollen sich die Linken dafür stark machen, dass Gehälter bei Ausschreibungen der Stadt faire Löhne zum Kriterium werden.

Für die Liste „Die Linke“ konnte eine bunte Mischung aus Jung und alt, Frauen und Männern aus unterschiedlichen sozialen Zusammenhängen gewonnen werden.

In der Kernstadt führt die Vorsitzende der Linken Schwäbisch Gmünd, Cynthia Schneider, die Liste an, gefolgt von Sebastian Fritz, Martina Rosenberger, Dr. Hubert Buchstaller, Sabine Wahl, Manfred Steidle, Yvonne Trautwein, Reinhold Krämer, Ursula Susanne Schneider, Martin Lennartz, Ilse Beck, Volker Wamsler, Ulrich Bissinger, Philipp Arndt, Kai Junger.

In Bettringen kandidieren Florian Krämer, Jürgen Hösl und Martin Arndt,

in Hussenhofen: Heike Sabine Badawyia,

in Herlikofen: Richard Arnold und Rosemarie Caiafa,

in Bargau: Klaus Röhrle,

in Lindach: Peter Yay- Müller,

in Großdeinbach: Günther Fritz, Regina Münsinger, Georg Schäfer,

in Straßdorf: Gebhard Faul

in Rechberg: Franziska Albert