Weiteres Beispiel für Selbstinszenierung des OB

Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Eröffnung der Remstal Gartenschau in Schorndorf vom vergangenen Wochenende erklären der Fraktionsvorsitzende der Linken Sebastian Fritz und Ortsvorstandssprecher Alexander Relea-Linder, dass der Auftritt von Stadträtin Cynthia Schneider als Einhorn mit niemandem aus Partei und Fraktion abgesprochen war. Der Auftritt wird als unglücklich betrachtet und bedauert.
Nach unseren Informationen, die im übrigen von Stadträtin Cynthia Schneider bestätigt wurden,  sei ihr von OB Arnold zugesagt worden, dass der Auftritt inkognito erfolge. Diese Vereinbarung wurde aber vom Oberbürgermeister offensichtlich nicht eingehalten. Er nannte vielmehr ohne Not bei erster Gelegenheit Namen und Funktion der Stadträtin der Linken. Laut Berichterstattung fügte er sogar noch den unsäglichen Satz hinzu: „So sehen bei uns im Ostalbkreis Stadträtinnen aus“. Der Ortsvorstand der Gmünder sieht in diesem Verhalten des Oberbürgermeisters ein weiteres Beispiel für seinen offenbar unstillbaren Drang zur Selbstinszenierung. Getroffene Absprachen werden nicht eingehalten, sexistische Inszenierungen und Aussagen werden in den Dienst einer permanenten PR-Kampagne für die Außendarstellung der Stadt und vor allem des Stadtoberhauptes selbst gestellt. Diese Form der Außendarstellung ist auch im Sinne eines würdevollen Umgangs mit der Stadtgemeinschaft absolut kontraproduktiv. Die Linke fordert OB Arnold daher auf, selbstkritisch mit diesem Vorfall umzugehen und sich öffentlich zu entschuldigen.