Weihnachtsgeschenk für Radfahrer

24. Dezember 2016  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

img_0801Mobilität Ein Trampelpfad zwischen der Erhardstraße und der alten Bahntrasse wurde jetzt ausgebaut. Für Eltern mit Kinderwagen und Fahrradfahrer wird der neue Weg einiges erleichtern.

Der Trampelpfad zwischen der Erhardstraße und der Bahntrasse ist ausgebaut und für Radler freigegeben worden. 

Wer zu Fuß, mit dem Rad oder den Rollschuhen von der Weststadt zur südlichen Altstadt gelangen möchte, musste bisher über die verkehrsreiche Goethestraße und die Eutighoferstraße fahren. Um den Weg in die Stadt für „Alltagsradler“ und Profis sicherer zu machen, hat der Agenda-Arbeitskreis Mobilität und Verkehr dafür gesorgt, dass der 70 Meter lange Trampelpfad zwischen dem Treppenfuß beim Stich der Erhardstraße und der alten Bahntrasse ausgebaut wird. Der asphaltierte Weg ist nun 2,5 Meter breit und wurde in zwei Tagen von der Firma Eisele, unter Anleitung von Wolfgang Kreuz vom Baubetriebsamt, errichtet, teilt der Stadtplanungsamtsleiter Erwin Leuthe mit. Gekostet hat der Ausbau 22 000 Euro.

Auch für Radfahrer, die von der Südstadt auf die Schwäbische Alb wollen, sei die neue Route über den Schillerweg „bequemer“. „Fährt man mit dem Fahrrad die Erhardstraße hoch zur ehemaligen Bahntrasse, hat man nun den ganzen Weg über eine moderate Steigung, die auch für ungeübte Radfahrer geeignet ist“, sagt Erich Wenzel vom Agenda-Arbeitskreis Mobilität und Verkehr.

Auch für die Bewohner Straßdorfs sei der ausgebaute Weg eine Bereicherung. Wer von Gmünd nach Straßdorf hoch fahren möchte, hat nun über das neue Verbindungsstück eine kleinere Steigung und trotzdem keinen längeren Weg zu bewältigen, sagt Erich Wenzel. Zudem führt der Landeshauptradweg künftig über den neu asphaltierten Weg, weiß Thomas Kaiser, Sprecher des Agenda-Arbeitskreises für Mobilität und Verkehr. Somit sei der Schillerweg ein Teil der Remstalachse.

Auch Stadtrat Sebastian Fritz von der Linken, der jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist vom neuen Verbindungsstück begeistert. Allerdings bemängelt er, dass der Radweg im Winter nur bis zu Gemarkung Gmünd geräumt wird. Ab diesem Stück werde nicht mehr geräumt. Hier könne es bei Schnee und Eis für Radfahrer ziemlich gefährlich werden.

© Gmünder Tagespost 23.12.2016 19:53