Wählen gehen, heißt Weichen stellen – Mitgliederversammlung Ortsverband „Die Linke”

04. August 2009  Redaktion

„Nach der Wahl ist vor der Wahl”, so die Einleitenden Worte von Sebastian Fritz in der Mitgliederversammlung der Linken in Gmünd zur Bundestagswahl 2009.

Unter dem Slogan „Sozial und Gerecht, Die Linke wirkt” geht der Ortsverband Schwäbisch Gmünd in die heiße Wahlkampfphase zur Bundestagswahl. Manfred Steidle, der Direktkandidat im Wahlkreis Gmünd / Backnang, meint hierzu: „Unsere Partei Die Linke, unsere politischen Debatten und unsere Politik auf allen Ebenen zeigt Wirkung.

Gerechtigkeit ist zum zentralen Thema der Bundestagswahl geworden. Sicherheit für Mensch und Natur, kann es nur in einer offenen und gerechten Gesellschaft geben. Es ist jedoch unschwer zu erkennen, dass die Lasten der Krise zunehmend einseitig auf die Arbeitnehmerhaushalte verlagert werden sollen. Ist denn wirklich in einem der reichsten Länder der Welt kein Geld für soziale Verantwortung und gerechtes Handeln vorhanden? Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl der Weichenstellung, entweder ein weiter so, im Finanzmarkt gesteuerten Wirtschaftspolitischem System oder eine Umverteilung von den Reichen zu den bedürftigen Haushalten.”

Mit dem Ziel  5% + X in Schwäbisch Gmünd, wollen die aktiven Mitglieder der Linken, mehr Menschen davon Überzeugen zur Wahl zu gehen und für Veränderung in der politischen Landschaft zu stimmen.

„Wie wenig andere Parteien unseren Argumenten entgegen zu setzen haben, zeigen die aktuellen Entgleisungen im alten Kreistag”, so Peter Müller. „Statt sich mit unseren Inhalten auseinander zu setzen, greift man lieber Personen an. So geschehen in der verbalen Attacke gegen Roland Hamm (Kreisvorsitzender der Linken Ostalb).” Roland Hamm hat nach der vergangen Kommunalwahl ein Ausgleichsmandat für die Partei der Linken im Kreistag bekommen. Dieses hat er jedoch nicht antreten wollen, da er für die Partei Die Linke auch ein Gemeinderatsmandat in Aalen antreten muss. „Die Gemeindeordnung für die kommunalen Ebenen, sieht hierfür explizit vor, dass in solchen Fällen lediglich eins der beiden Ämter angetreten werden muss. Eine Ablehnung eines der Ämter ist möglich und hat in der Vergangenheit auch kein Aufsehen erregt. Nur bei der Linken ist das scheinbar ein Skandal. Dies ist ein deutliches Signal, dass uns LINKEN gegenüber auch etablierten Politikprofis, uns mit einem anderen Maß an Fairnis und Respekt begegnen.” resümiert Peter Müller zu den Vorkommnissen.

Udo Eisenmann, der das Ausgleichsmandat der Linken nun mit Veronika Stossun im Kreistag wahrnimmt, meint hierzu „Aber wie heißt es so schön: Man begegnet sich meistens zweimal im Leben.”

Im aktuellen Bundestagswahlkampf wird Die Linke auch in den Stadtteilen aktiv, wo das Vertrauen der Bevölkerung bei der Kommunalwahl zweistellig war. Mit politischen Kaffeerunden, fahrbarem Infostand und deutlicher Stimmer der Jugend soll für die Weichenstellung geworben werden.