„Wählen gehen! Oder die Klappe halten!“

Im Rahmen der Jungwähleraktion der Landeszentrale für Politische Bildung haben die Verantwortlichen bereits einige Schüler getroffen, die beides nicht wussten: Dass demnächst Europa- und Kommunalwahlen sind und dass sie – zumindest teilweise –
wahlberechtigt sind.
SCHWÄBISCH GMÜND. Die ca. 60 Studierenden in St. Loreto machten sich kundig dazu, was Kumulieren und Panaschieren bedeutet, dass Wahlen wichtig sind, wenn man beeinflussen will, was vor Ort geschieht. Und dass ohne Engagement der Bürger die Demokratie nicht leben kann. Institutsleiter Uwe Beck und Christof Scherberger (Schulleiter Fachschule Sozialpädagogik) freuten sich über das politische Interesse der „Wähler von morgen“. Die Landeszentrale für Politische Bildung hatte den Vormittag am vergangenen Freitag vorbereitet und zusammen mit den Studierenden Fragen für die Talkrunde mit den Kommunalpolitikern vorbereitet. Gabriel Baum (Die Grünen), Wolfgang
Greil (SPD), Johannes Barth (CDU) und Sebastian Fritz (Die Linke) stellten sich den Fragen und sorgten für eine angeregte Diskussion. Themen wie Diesel-Skandal, Müll-Entsorgung, mehr (Fahrrad-)Parkplätze in den Innenstädten, eine bessere Entlohnung für Sozialberufe und bezahlbare Mieten waren Themen der 90-Minuten-Debatte.
Vatan Ukaj von der Landeszentrale für Politische Bildung war beeindruckt von der Ernsthaftigkeit der Beiträge und meinte zum Schluss: „Jetzt heißt es am 26. Mai: Wählen gehen! Wer das nicht macht, sollte dann besser die Klappe halten!“