TTIP unfair handelbar

27. Oktober 2015  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

IMG_6746Am vergangenen Montag hat die SPD Bundestagsfraktion mit ihrem Abgeordneten Christian Lange und dem Kandidat zur Landtagswahl Klaus Maier zu einer Veranstaltung in den Schwäbisch Gmünder Stadtgarten unter dem Titel „Was bedeutet
TTIP für uns Verbraucher“ eingeladen. In Ihrer Einladung zeigt sich die SPD Bundestagsfraktion überzeugt, dass TTIP viele Vorteile bringen würde. Um den Unmut über diese Haltung deutlich zu machen, haben sich vor dem Gebäude vierzig Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd versammelt. Dabei hielten sie vor allen Dingen Plakate mit der Aufschrift „TTIP freie Kommune Ostalbkreis und Schwäbisch Gmünd“ hoch, denn auf Antrag der Linken wurde in beiden Gremien nahezu einstimmig die Ablehnung der aktuellen Pläne zu TTIP beschlossen.
Neben aktiven Gewerkschafter, dem BUND Ostwürttemberg, Bürgerinnen und Bürger sind eine Vielzahl von Mitglieder der Linken zu der Aktion gekommen. Mit dabei waren auch die beiden Kandidaten zur Landtagswahl der Linken Alexander Relea-Linder und Sebastian Fritz.
„Als ehemaliges SPD-Mitglied verstehe ich die Haltung der SPD-Führung bei diesem Thema nicht. Es ist mir unbegreiflich, dass führende Wirtschaftsvertreter, die von diesem Vertrag erheblich profitieren können, direkt eingebunden sind in das Verfassen des Vertragstextes, während die gewählten Vertreter der Bürger wie Herr Staatsekretär Lange und der aktuelle SPD-Landtagsabgeordnete Maier wenig oder gar nichts darüber wissen, jedoch weiterhin die scheinbaren „Vorteile“ des Projekts betonen“, so Alexander Relea-Linder. Für DIE LINKE sei es logisch, dass das Entscheidende an TTIP nicht technische Vorschriften sind, sondern die reale Gefahr, dass Umwelt-, Sozial- und andere Standards eingefroren werden. „Dementsprechend werden wir uns weiterhin mit einer starken Bürgerbeteiligung für einen Stopp dieses Projektes einsetzen“, sagt abschließend Stadtrat und Ersatzkandidat Sebastian Fritz.