Streckenführung offen diskutieren

Die Linke-Fraktion im Gmünder Gemeinderat zeigt sich positiv überrascht, dass der Landtagsabgeordnete Scheffold weiter an dem angedachten Fahrradring dran bleibt. Die Ankündigung den Landesverkehrsminister nach Gmünd einzuladen, um auszuloten ob es Fördergelder geben kann, wird von den Fraktionsmitgliedern ebenfalls begrüßt. Gleichzeitig halten die Mitglieder der Linken-Fraktion es aber für wichtig, dass es über die mögliche Streckenführung einen offenen Austausch gibt. „Unsere Fraktion hält die Strecke über die Gemeindehausstraße für keine gute Lösung, da sie zu schmal und mit den vielen Ein- und Ausfahrten bzw. den parkenden PKW`s unübersichtlich und damit gefährlich ist“, so der Fraktionsvorsitzende und Alltagsradler Sebastian Fritz. Außerdem sei die Gemeindehausstraße für Radfahrer schlecht angebunden was die Übergänge anbelangt. Aus Sicht der Linken-Fraktion braucht es einen Radring, der dem Radfahrer eine Streckenführung anbietet, die in sich geschlossen ist und damit ein zügiges Vorankommen ermöglicht. „Wir müssen endlich davon abkommen, den Radfahrer immer auf gemeinsame Geh- und Radwege oder Seitenstraßen abzuschieben. Vielmehr sollte der Alltagsradler mit dem PKW-Verkehr gleichberechtigt angesehen werden“, so die Stadträtin Martina Rosenberger.
Aus Sicht der Fraktion sollte der Radring von der Königsturmstraße in die Klösterlestraße und nach der Robert von Ostertagstraße über die Remsstraße wieder zur Königsturmstraße führen. Insbesondere nach der Sanierung der Buchstraße mit guten Lösungen für die Radfahrer wäre dann die letzte Lücke zwischen der Ost und der Weststadt gelöst. Wenn dann noch das Verkehrskonzept Ums Stöckle umgesetzt werde, hätte man auch noch eine gute Verbindung für Radfahrer in die Südstadt. „Wir sehen mit dem Radring eine gute Chance, Verbesserungen für Alltagsradler zu erreichen um den Bürgerinnen und Bürger, die im Stadtgebiet wohnen, eine Alternative zum Auto anzubieten“, so das Fraktionsmitglied Cynthia Schneider abschließend.