Schwerpunkte setzen und weiter Schulden abbauen

24. November 2016  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Bildschirmfoto 2016-04-27 um 22.09.56Bei der Finanzplanung schaut Bläse natürlich auch auf Einnahmen wie Gewerbe- und Einkommensteuer sowie auf das, was die Stadt von Bund und Land bekommt. Die Gewerbesteuer lag 2015 bei 41 Millionen Euro. So hoch wie nie zuvor. Für 2016 rechnet Gmünd mit 34 Millionen Euro. Und ist schon nahe dran.

Die Stadträte hakten an mehreren Stellen ein. Ob das Hans-Baldung-Gymnasium ebenfalls saniert werden soll, fragte Sebastian Fritz (Die Linke). Dieses war bislang nicht in dem Ende 2015 vom Gemeinderat verabschiedeten 46-Millionen-Euro-Paket enthalten, mit dem die Stadt die Schulen in den kommenden Jahren nach und nach auf Vordermann bringen will. Bläse bejahte dies. Die Sanierung dieser Schule müsse parallel zu dem Paket gehen. Ob in den 46 Millionen Euro die Digitalisierung enthalten ist, wollte Sigrid Heusel (SPD) wissen. Dies verneinte Bläse. Und erläuterte einmal mehr, dass für die Digitalisierung der Schulen 1 bis 1,5 Millionen Euro erforderlich sind. Und 2017 mit einem Teilbetrag in Höhe von 370 000 Euro begonnen werden soll. 350 000 Euro werden dafür dem „Gmünder Sommer“ abgezwackt.

Für das Hallenbad brauche die Stadt noch etwas Zeit, wiederholte Bläse auf Anfrage von Heusel, was er am Mittwoch ausführlich in der Gmünder Tagespost erläutert hatte.

© Gmünder Tagespost 23.11.2016 20:02