Sanfter Übergang

12. Juli 2012  Gemeinderat, Presse

Die Stadtverwaltung erarbeitet ein verbindliches System, um Kindern den Übergang von Kindergarten zur Schule zu erleichtern. Gemeinderäte begrüßten das Konzept, das ihnen am Mittwoch vorgestellt wurde, sehr.

Schwäbisch Gmünd. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse legte den Ratsmitgliedern das Ziel dar: ein besseres Verständnis zwischen Erzieherinnen und Lehrern zu schaffen, um so den Kindern den Übergang zu erleichtern. Das sei auch gelungen, sagte er mit Blick auf die verbindliche Handreichung, die die Stadtverwaltung derzeit erarbeitet .
Andrea Geiger, in der Stadtverwaltung zuständig für dieses Kooperationsmodell, legte den Stadträten das Konzept dar. Die verbindliche Handreichung solle zum Schuljahr 2012/2013 vorliegen, um den Kindern „einen Übergang ohne Brüche“ zu ermöglichen. Erfreulich sei, dass auch das Staatliche Schulamt dieses Vorhaben unterstütze. Jede Schule bekomme eine Deputatsstunde zusätzlich für dieses Thema. Die Kooperation soll schon ein Jahr vor dem Übergang beginnen und Mindeststandards für Kontakte zwischen Kindergarten und Schule vorgeben. Einige Kooperationen zwischen Schulen und Kindergärten, sagte Geiger, seien bereits jetzt auf diesem Stand.
Christa Rösch von der CDU nahm das Modell sehr erfreut auf. Auch Uschi Seiz (SPD) sah darin die Grundlage für einen „sanften Übergang“ für die Kinder. Wolfgang Greil (SPD) verwies darauf, dass im Lindacher Bildungshaus damit schon Erfahrungen gesammelt worden seien.
Auch Grünen-Stadtrat Elmar Hägele sah „sehr, sehr gute Ansätze“. „Gut, dass das Kind im Mittelpunkt steht“, meine Heidi Preibisch (FW/FDP). Karin Rauscher (FWF) sah in der geplanten Handreichung ebenfalls ein gutes Instrument. Linke-Stadtrat Sebastian Fritz begrüßte die Verbindlichkeit, die dieses Konzept bekommen soll. Bedauert wurde allerdings, dass nicht auch die Erzieherinnen zusätzliche Zeit für diese Umsetzung bekommen. wof
© Gmünder Tagespost 11.07.2012