Remsstrand sollte öffentlich zugänglich bleiben

03. Juni 2018  Ortsvorstand, Presse, Redaktion
In seiner letzten Vorstandssitzung beschäftigte sich der Ortsvorstand der Linken in Schwäbisch Gmünd insbesondere mit der jetzt bekannt gewordenen Verpachtung von etwa zwei Drittel des Remsstrandes an die GS Gastronomie.
Das Hauptargument der Stadtverwaltung, durch die Verpachtung, mehr soziale Kontrolle erreichen zu wollen, hält Ortsverbandsprecher Alexander Relea-Linder schlicht für „quatsch“. „Stadtsprecher Herrmann widerspricht sich doch selbst, wenn er durch die unbefristete Verpachtung von 70% des Remsstrandes mehr soziale Kontrolle erreichen will, anschließend jedoch darauf hinweist, dass es bisher kaum Vandalismus gab“, so Relea-Linder.

Der Ortsvorstand ist sich zudem einig, dass der Gemeinderat im Vorfeld der unbefristeten Verpachtung hätte informiert werden müssen. Laut dem stellv. Ortsverbandssprecher Christian Zeeb ist dieses Vorgehen der Stadtverwaltung mit den gewählten VertreterInnen der Bürgerschaft in der Reihenfolge nicht richtig und wiederholt sich leider wieder einmal.
Laut Relea-Linder störe sich schlussendlich niemand an einem befristeten Public-Viewing Angebot zur WM. „Jedoch wurden im Rahmen der Gartenschau viele Millionen Euro an Steuergeldern in den Stadtumbau investiert. Ein Teil des Geldes floss in den Bau des
Remsstrandes. Daher sollte der ganze Strandabschnitt auch weiterhin für alle BürgerInnen offen bleiben und nicht nur für diejenigen, die etwas bei der GS Gastronomie konsumieren, fasst OV-Sprecherin Cynthia Schneider die Forderung des Ortsvorstandes zusammen. Außerdem waren sich alle einig, dass der Pachtvertrag keinesfalls wie jetzt
vorgesehen, unbefristet ausgestaltet sein sollte.