Radfahrer „gefährdet“

Schwäbisch Gmünd. „Radfahrer sind in Schwäbisch Gmünd stark gefährdet.“ Das beklagte Linke-Fraktionssprecher Sebastian Fritz in der Sitzung des Verwaltungsausschusses des Gemeinderats. Er verwies auf gefährliche Überholmanöver, von denen es Videoaufzeichnungen gebe. Konkret sprach er die Situation in der Buchstraße, der Weißensteiner Straße, der Goethestraße und der Eutighofer Straße an, wo Fahrradfahrer sowohl auf dem Gehweg als auch auf der Straße fahren dürfen. Das sei vielen Autofahrern aber offenbar nicht bewusst – trotz der aufgemalten Fahrrad-Piktogramme auf dem Bürgersteig und am Straßenrand. Daher appellierte Sebastian Fritz, die Autofahrer besser aufzuklären und mehr zu sensibilisieren.

Das Thema Mobilität sei nächsten Mittwoch Thema im Bau- und Umweltausschuss, antwortete Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Dabei solle es auch um die Weißensteiner Straße gehen. Konkret um Radschutzstreifen, Bushaltestellen und das Thema Parken dort.

Die Stadtverwaltung wolle außerdem einen Prüfauftrag erteilen, wie der Radverkehr ab dem Glockekreisverkehr bis zur Weststadt verlaufen kann, erläuterte der Bürgermeister weiter und lud die Stadträte des Verwaltungsausschusses ein, die Sitzung des Bau- und Umweltausschuss zu besuchen.

Die Sitzung beginnt am kommenden Mittwoch, 22. Januar, um 16.15 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses.

© Gmünder Tagespost 16.01.2020 18:17