Pressemitteilung des Protestplenums der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

08. Februar 2010  Redaktion

Aufgrund des Vollversammlungsbeschlusses vom 26.1.2010, bei dem beschlossen wurde, dass der Hörsaal 1 der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd durch die Semesterferien besetzt wird, ist dieser nun wieder in „studentischer Hand“.

Da jedoch der Hörsaal in der Klausurwoche vom Samstag, den 30.1.2010 bis zum Montag, den 8.2.2010 zur Sicherung des Studiums benötigt wurde, beschlossen die Studierenden, ihn dazu zur Verfügung zu stellen, um somit die Bildung nicht zu blockieren.

Heute um 10.30 wurde dann der Hörsaal von den Studierenden wieder neu besetzt, um mit neuem Schwung die Forderungen auszuarbeiten, aber auch, um ein Zeichen an die Politik zu setzen, dass die Besetzung durch die Studierenden solange weitergeht, bis sich etwas ändert.

Dabei liegen die Schwerpunkte der jetzigen Arbeit, wie erwähnt, auf den Forderungen. Die Studierenden unterscheiden hierbei zwischen internen Forderungen, die sich an die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd direkt wenden und Punkte wie die Einführung eines Semestertickets, Vereinheitlichung des Online – Dienstes der PH Schwäbisch Gmünd oder Schaffung neuer Tutorenstellen für Übungen enthalten.

Die externen Forderungen werden von allen Pädagogischen Hochschulen des Landes Baden – Württembergs bearbeitet und erstellt, da uns diese Punkte alle betreffen und wir somit gemeinsam einen Forderungskatalog an die Landespolitik übergeben wollen.

Dadurch soll mehr Druck auf die Politik ausgeübt werden, um die Forderungen durchzusetzen und somit endlich ein freies, selbstbestimmtes, unabhängiges und demokratisches Studium zu ermöglichen.

Entgegen der Forderungen der Politik endlich mit den Katalogen „beizukommen“, nehmen wir uns die Freiheit, dafür so viel Zeit aufzuwenden, wie tatsächlich für eine gründliche Ausarbeitung derer benötigt wird.