Pressemitteilung Bundestagskandidat Alexander Relea-Linder zum Statement des MdL Stefan Scheffold bezüglich Bosch AS

22. Januar 2017  Presse, Redaktion
Bildschirmfoto 2016-01-31 um 18.23.30Über die Presse durften vergangene Woche die vielen besorgten Beschäftigten der Bosch AS, von „ihrem“ bestens informierten Landtagsabgeordneten Stefan Scheffold noch vor der eigentlichen Betriebsversammlung erfahren, dass „der Personalabbau über die ohnehin stattfindende Altersfluktuation erfolgen soll und wenn das nicht reicht über betriebsbedingte Kündigungen durchgeführt wird“. Durch diese, etwas unüberlegt wirkende Aussage, stellt sich für mich die Frage, wie viele Menschen das zwischen 65 und 67 sind, die altersbedingt ausscheiden und wie viele betriebsbedingt in nächster Zeit mit einer Kündigung zurechnen haben? 

Hatte Bosch denn nicht zugesichert, dass es keine betriebsbedingte Kündigungen geben soll? Als lokaler Bundestagskandidat der Linken appeliere ich an den Betriebsrat, Gewerkschaft und besonders an die zahlreichen abhängig Beschäftigen sich nicht weiter in dieser unwürdigen Art und Weise von CDU und Unternehmensvertretern „verarschen“ zu lassen und aktiv Widerstand zu leisten. Mir erscheint, dass viele „Verantwortungsträger“ in der Region noch nicht begriffen haben, dass an jedem Arbeitsplatz auch eine Familie bzw. viele Einzelschicksale haften. 
DIE LINKE zeigt sich daher solidarisch und wird in den nächsten Wochen und Monaten an der Seite der abhängig Beschäftigten und der Gewerkschaft dafür kämpfen, dass, wie von Bosch ursprünglich versprochen, kein einziger Arbeitsplatz betriebsbedingt gekündigt wird. Die Verantwortlichen der Bosch AS sollen zu ihrem Wort und ihrer Verantwortung gegenüber der Region und ihrer Arbeitnehmer stehen, alles andere wäre ein nicht hinnehmbarer Wortbruch.