Plan für Buchstraße kommt gut an

Schwäbisch Gmünd. Radfahren entlang der Fahrbahn auf einem abgetrennten Streifen, Stellplätze in Parkbuchten, unterbrochen von Bäumen, Ampel an der Einmündung Schwabenstraße, Fahrbahnverschwenkung im östlichen Bereich: Diese Vorschläge zur Neugestaltung der westlichen Buchstraße fanden die Mitglieder des Bauausschusses gut. Manuel Bühler von der Planungsgesellschaft ISTW stellte die Planung vor, die ab Frühjahr 2021 umgesetzt werden könnte.

Eineinhalb Meter für einen Fahrradstreifen neben der Fahrbahn würden grade so reichen, meinte Bühler. Für die Kraftfahrzeuge blieben noch 8,5 Meter. Lastwagen oder Busse müssten im Begegnungsverkehr in den Radstreifen ausweichen und dabei den Radlern die Vorfahrt lassen. An der Einmündung der Schwabenstraße soll eine Ampel bei Bedarf dem Verkehr aus den Seitenstraßen Vorrang verschaffen.

Die Gesamtmaßnahme soll 5,2 Millionen Euro kosten. Einen Teil davon würden die Stadtwerke tragen, die die Wasserleitung in der Straße austauschen. Zudem hofft die Stadt auf gut zwei Millionen Euro Landeszuschuss. so dass ihr Eigenanteil noch bei 2,3 Millionen Euro läge.

Stadtrat Thomas Kaiser (CDU) sah Handlungsbedarf in der Buchstraße, nachdem die Umgestaltung jahrelang diskutiert wurde. Konrad Sorg (SPD) sah einen „überzeugenden Vorschlag“. Für Elmar Hägele (Grüne) hat die Planung Hand und Fuß. Dr. Dorothea Kosin (FWF) begrüßte vor allem die geplanten Bäume. Sebastian Fritz (Linke) sah einen guten Kompromiss. Thomas Kaiser, Sprecher des Arbeitskreises Mobilität, wandte sich gegen die Verschwenkung. Baubürgermister Julius Mihm sah in dieser Maßnahme zusammen mit den Bauprojekten Lido-Areal und Wohnen an der Stadtmauer eine Aufwertung der Wohnqualität in der östlichen Innenstadt.

© Gmünder Tagespost 17.10.2018 20:39