„Die Linke” zieht positive Wahlbilanz

11. Juli 2009  Redaktion

Sebastian Fritz: Die kommunalpolitische Landschaft hat sich verändert / Peter Müller ein offenerer Dialog mit Bürgern und Parteimitgliedern ist unser Auftrag

Hocherfreut zeigten sich die Mitglieder und Freunde der Partei „Die Linke” Schwäbisch Gmünd auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch. Allen voran freuten sich die neugewählte Mandatsträger über den Erfolg ihrer Partei. Mit Sebastian Fritz und Peter Müller, ziehen zwei Kandidaten in den Gmünder Gemeinderat ein.
„Wir sind drin!”, begrüßte Sebastian Fritz bei der Ortsverbandsversammlung die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. „Dies ist der Erfolg unserer gemeinschaftlichen Anstrengung. Daher danken wir allen Mitstreitern die in den letzten Monaten und Wochen unbeirrt und zeitintensiv dafür geworben und gearbeitet hatten. Dank aber auch den KandidatInnen, die der Linken viele Gesichter gegeben haben. Das Ergebnis ist für uns klare Verpflichtung und hohe Verantwortung in den kommenden Jahren.” „Mit unserem Einzug in die kommunalen Parlamente haben wir die politische Landschaft im Ostalbkreis verändert“, stellt Peter Müller fest „nun liegt es an uns, die Ostalb um eine politische Alternative zu bereichern. Zweistellige Ergebnissen in einzelnen Wahlbezirken sind verbunden mit der Hoffnung auf mehr soziale Gerechtigkeit.

Unser Dank gilt allen Wählerinnen und Wählern. Wir werden uns für Transparenz, Ehrlichkeit und stärkerer direkter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger einsetzen,“ so Peter Müller weiter. „Schwäbisch Gmünd auf dem Weg zu einer sozialen Stadt, heißt das Moto. Darum werden wir uns in Zukunft gemeinsam mit allen Interessierten und Engagierten kümmern.”

Fritz und Müller bedankten sich und appellierten an Parteimitglieder und Bürger, sie in ihrer künftigen Arbeit solidarisch und kritisch zu unterstützen. Beide wünschen sich auch mehr Bürgerbeteiligung bei den Sitzungen im Gemeinderat. Siegfried Pilbauer, Sprecher der Linken in Schwäbisch Gmünd, überbrachte Grüße und Glückwünsche des Kreisvorstandes. Bei den Kommunal- und Europawahlen haben die Ergebnisse der „Linken” in Schwäbisch Gmünd und Ostalbkreis mit an der Spitze im Landesverband gelegen. Eine höhere Wahlbeteiligung hätte man sich gewünscht und angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise auch erhofft. „Dem Parteienverdruß muss aktiv entgegen gewirkt werden. Durch die Arbeit in den Gemeinderäten von Aalen und Schwäbisch Gmünd, sowie der Arbeit im Kreistag will die Linke mit dazu beitragen, dass Parteienarbeit und / oder politisches Engagement wieder lohnenswert und erfahrbar wird,“ resümiert Siegfried Pilbauer. „Politik muß wieder transparenter, ehrlicher, nachvollziehbarer, einbeziehend und mitbestimmbar für die Menschen werden, gerade in der Kommunalpolitik.“
Da nach der Wahl, vor der Wahl ist, steht nun die Bundestagswahl als kommendes Etappenziel. Der Ortsverband will an Stimmen und Prozenten zulegen. Für eine höhere Wahlbeteiligung soll mit dem Themen der Lastenverteilung der Krise erreicht werden. „Keine Steuergeschenke an jene, dazu beigetragen haben, die Fahrt in die Krise zu beschleunigt,“ ist der Tenor der Ortsverbandsspitze. „Wir mobilisieren mit unseren Direktkandidaten Manfred Steidle für eine sozial-ökologische Wende in der Bundespolitik, Schwarz / Gelb verhindern, Rot / Grün nicht allein machen lassen.“ Heißt es vom Ortsverbandsvorstand. Die Linke trifft sich das nächste Mal im offenen Kreis auch für Interessierte am Dienstag, 28. Juli, ab 19:30 Uhr im Gasthaus Lamm.