Ortsverband der Linken für kommunales Bad

10. November 2017  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Bei der gestrigen Vorstandssitzung des Ortsverbandes ging es um verschiedene Themen. Eines davon war die Frage nach der Zukunft der Gmünder Bäderlandschaft. Der Ortsvorstand sieht die Notwendigkeit nach mehr Wasserfläche und hält auch die vom Gmünder Schwimmverein geforderte 50 Meter Bahn für nachvollziehbar. Allerdings nur mit der Funktion eines Hubbodens, sodass allen Besuchern freigestellt bleibt, ob sie 50 Meter, 25 Meter oder sich gar im Nichtschwimmerbereich für Schwimmkurse oder andere Kurse aufhalten möchten. Ein großes Problem sehen die Vorstandsmitglieder in der Absicht, alle weiteren Angebote in die Hand eines Investors zu geben. Für alle Badegäste die nicht mit der Absicht zu schwimmen in ein solches Bad gehen, bliebe nur der Bereich, der Preise wie z.B. im Wonnemar in Sonthofen bedeute. Ganzen Beitrag lesen »

Kommt der Radweg 2018?

08. November 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz
Schwäbisch Gmünd. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse hofft, dass er den Stadträten im Frühjahr eine Variante für einen Radweg von Gmünd nach Mutlangen vorlegen kann. Dies sagte Bläse am Mittwoch im Haushaltsausschuss auf Anfrage von Sebastian Fritz (Die Linke). Bläse erläuterte die Schwierigkeiten bei diesem Radweg. Nachdem ein Radweg auf der sanierten Mutlanger Straße nicht möglich war, suchte eine Arbeitsgruppe eine Alternative. Diskutiert wird ein Radweg durchs Becherlehen. Geld dafür gibt der Bund. Planen soll das Land. Dieses hat kein Personal für die Planung. Und wendet sich an die Stadt. Die kann die Planung auch nicht aus dem Ärmel schütten. Deshalb stockt der Radweg.

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Hundesteuer noch stärker erhöhen?

08. November 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz
Schwäbisch Gmünd. Die Stadt kann die Hundesteuer erhöhen – eventuell sogar noch mehr, als sie vorhatte. Dieses Signal bekam die Verwaltung am Mittwoch im Verwaltungsausschuss, der die Erhöhung der Steuer vorberaten hat. Nach bisheriger Planung soll die Hundesteuer in Gmünd künftig so aussehen: ab 2018 für den ersten Hund 114 Euro (bisher 102 Euro), für jeden weiteren Hund 228 Euro, für den ersten gefährlichen Hund weiterhin 516 Euro und für jeden weiteren gefährlichen Hund 1032 Euro. Ganzen Beitrag lesen »

Weil die reine Schule nicht mehr reicht

08. November 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schule ist längst mehr als bloßer Unterricht und Aufgabe des Landes. Die Stadt Gmünd bietet zusätzlich viele Angebote für Kinder und Jugendliche an. Warum dies nötig ist, zeigte Sema Toykan vom kommunalen Bildungsbüro am Mittwochabend im Verwaltungsausschuss auf – anhand von Beispielen und gegliedert in Themenfelder:

Sprache ist wichtig, wenn es um Teilhabe und Bildung geht, erklärte Sema Toykan, warum Schüler aus anderen Ländern in Vorbereitungsklassen Deutsch lernen können. Ganzen Beitrag lesen »

Kredit für ein neues Bad prüfen

Hallenbad Grüne und Linke im Gemeinderat wollen, dass Kosten für privat und städtisch finanziertes Bad verglichen werden.
Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtverwaltung soll die Kosten eines neuen Hallenbades, das die Stadt selbst finanziert, den Kosten eines neuen Hallenbades gegenüberstellen, das ein privater Investor bezahlt. Dazu stellen die Grünen und die Linken im Gemeinderat einen Antrag. Danach soll die Stadtverwaltung „unverzüglich“ Gespräche mit dem Regierungspräsidium führen, ob die Stadt einen Kredit für den Neubau eines Hallenbads in Schwäbisch Gmünd aufnehmen kann. Die Grünen und die Linken stellen dazu selbst Berechnungen an. Deren Ergebnisse zeigten, „dass eine Eigenfinanzierung eines Hallenbads auch bei Kreditaufnahme nicht schlechter zu beurteilen ist als die Finanzierung durch einen Investor“, heißt es im Antrag im Wortlaut. Gemeint ist damit dann ein Hallenbad mit 50-Meter-Becken, wohingegen ein Investor ein Familien- und Freizeitbad bauen würde. Ganzen Beitrag lesen »

Interfraktioneller Antrag zum Hallenbad (Linke und Grüne, Rems Zeitung 4.11.17)

Was kosten 10 000 neue Einwohner?

Schwäbisch Gmünd. Die Stadtverwaltung wird den Stadträten eine „Gesamtbetrachtung“ der Folgen einer 10 000-neue-Einwohner-Politik vorlegen. Allerdings erst, wenn der Haushalt für das Jahr 2018 steht. Dies sagte Stadtsprecher Markus Herrmann auf GT-Anfrage. Grünen-Stadtrat Elmar Hägele hatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine solche Gesamtbetrachtung angemahnt. Und dann, nachdem Oberbürgermeister Richard Arnold ihn aufgefordert habe, seine Frage zu „spezifizieren“, diese schriftlich wiederholt. Elmar Hägele und die Fraktion B 90 / Die Grünen wie auch die Linke-Fraktion wollen wissen, welche Kosten auf Schwäbisch Gmünd zukommen, wenn die Stadt 10 000 Einwohner mehr hat. Und in welchem Verhältnis diese Kosten zu höheren Einnahmen bei der Einkommensteuer stehen, die die Stadt durch mehr Einwohner hat.

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Kontroversen um Initiativen

Schwäbisch Gmünd. In Bürgerinitiativen würden teilweise auch massiv Eigeninteressen einzelner Mitglieder vertreten. Das kritisierte BL-Fraktionssprecher Ullrich Dombrowski am Mittwoch im Gemeinderat und sorgte damit für heftige Widerrede. Grünen-Stadtrat Elmar Hägele stellte fest, es sei das Recht eines jeden Bürgers, sich in einer Bürgerinitiative zu engagieren.
Hägeles Fraktionskollegin Gertraude von Streit zeigte sich über Dombowskis Äußerungen „entsetzt“. Cynthia Schneider (Linke) begrüßte es, wenn Menschen sich einbringen. Und auch Oberbürgermeister Richard Arnold, von Hägele zur Stellungnahme aufgefordert, sagte, er „begrüße eine Diskussionskultur mit Respekt“. Ganzen Beitrag lesen »

Das alles ist Wald

24. Oktober 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Das Taubental ist als Erholungswald ausgewiesen. Doch damit ist es Wasserspeicher und Holzproduzent, Natur und Freizeitbereich gleichzeitig. Diese Diskrepanz zeigte Jens-Olaf Weiher, Leiter der Gmünder Fortstaußenstelle, am Montag Abend beim Workshop „Waldwirtschaft“ im Stadtgarten auf. Er stellte dar, wie das mit dem Wald eigentlich funktioniert und wie die Forstwirtschaft, aber auch jeder Waldbesucher in den Forst eingreift. Ganzen Beitrag lesen »

Siegerehrung und Dank an die Teilnehmer vom STADTRADELN

Bildunterschrift von links:
Hintere Reihe: Alexander Relea-Linder, Edgar Kuchelmeister, Achim Gromann, Klaus Causemann, Sebastian Fritz, Stadtrat, Erwin Beitz, Albert Bader und Stephan Spiegel.
Vordere Reihe: Michael Schlichenmaier (Klimaschutzbeauftragter), Constantin Schulligen, Thomas Kaiser, Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der Gmünder Agenda, Carolin Herdtle, Meike Reisle.

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Stadtradeln fand dieses Jahr im Spätsommer statt. In elf Teams beteiligten sich viele BürgerInnen an dieser Aktion und vermieden damit mehr als vier Tonnen schädliches Kohlendioxid. Die Veranstaltung am Donnerstag, den 19. Oktober, dient als Dank und Ansporn für weiteres klimafreundliches Verhalten. Vom 9. bis zum 29. September, wurde 21 Tage lang für die Stadt Schwäbisch Gmünd in die Pedale getreten. Im Rahmen der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, wurden für Schwäbisch Gmünd insgesamt 29.673 km erradelt und 4.213kg CO2 eingespart. Insgesamt 137 aktive RadlerInnen, davon vier Mitglieder des Gemeinderates und ein Mitglied des Jugendgemeinderates radelten in Teams um die Wette. Ganzen Beitrag lesen »

Offen diskutieren – und sachlich (Kommentar Julia Trinkle Gmünder Tagespost)

21. Oktober 2017  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Sie war längst fällig, die Bürgerinformation zur Zukunft des Gmünder Hallenbades. Bei einem derart großen und wichtigen Projekt müssen die Bürger mitreden können. Es ist daher gut, dass Oberbürgermeister Richard Arnold einen Bürgerentscheid darüber vorschlägt. Ganzen Beitrag lesen »

Angst vor unkalkulierbaren Risiken

20. Oktober 2017  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Eine hoch engagierte Bürgerschaft war im Prediger zu Referat und Diskussion mit Moderator Jo Frühwirth zusammengekommen. Thema: „Partnerschaft oder Ausbeutung? Wie die öffentliche Hand aufs Kreuz gelegt wird.“ Dazu eingeladen war Werner Rügemer als Fachmann, der seit Jahrzehnten Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) durchleuchtet und kritisiert. Er spitzte es zu: „Die Investoren wollen verdienen. Die Städte und Gemeinden müssen dafür teuer bezahlen.“ Eine Behauptung, die er in seinem Referat belegte. Ganzen Beitrag lesen »

OB will Bürgerentscheid zum Hallenbad

19. Oktober 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Die Gmünder sollen sich in einem Bürgerentscheid zu einem Familien- und Spaßbad auf dem Gleispark am Nepperberg äußern. Einen entsprechenden Beschluss will Oberbürgermeister Richard Arnold dem Gemeinderat vorlegen. Dies sagte er am Mittwochabend bei der Bürger-info zum neuen Bad im Stadtgarten. Arnold skizzierte dabei die nunmehr Jahrzehnte andauernde Diskussion über ein neues Bad. Ganzen Beitrag lesen »

Die Zeit für Widersprüche kommt erst noch

Gmünd-Rehnenhof/Wetzgau. Die Gelegenheit für Widersprüche wird kommen. Das machte Ortsvorsteher Johannes Weiß deutlich, als es am Freitagabend im Ortschaftsrat Rehnenhof/Wetzgau um die Pläne des Schönblicks ging, ein Pflegeheim zu bauen. Es galt, die Bürgerinformationsveranstaltung Ende September dazu nachzubesprechen. Ganzen Beitrag lesen »

Der KOD kann abends stärker auf Streife gehen

Bläse hatte erläutert, dass die Sicherheit eigentlich Sache des Staates sei. Doch nachdem die Polizei dies wegen Personalknappheit nicht mehr vollständig leisten konnte, habe sich die Stadt entschlossen, eine kommunale Ordnungsabteilung zu schaffen – die aber sehr gut mit der Polizei zusammenarbeite.

Das bestätigte Helmut Argauer. Der Leiter des Gmünder Polizeireviers führte aus, dass das Revier heute so viele Planstellen habe wie im Jahr 2000, aber wesentlich mehr Aufgaben. Ganzen Beitrag lesen »

Leserbrief zum Artikel von Herrn Länge über die Mitgliederversammlung des HGV

06. Oktober 2017  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

In seiner Rede vor dem Handelsverein spielt OB Arnold beim Thema Spassbad Nepperberg die Jungen gegen die Alten aus, wenn er sagt, dass es hauptsächlich die älteren Menschen seien, welche Vorbehalte und Bedenken äußern, die Jungen aber bedenkenlos für das Hallenbad votieren. Dabei fiel mir spontan ein Spruch von Goehte ein, der da sagt: „ Die Sorge geziemt dem Alter, damit die Jugend eine Zeitlang sorglos sein könne. „

Wobei in diesem Fall die Betonung stark auf „ zeitlang „ liegt, denn schon bald sind die Jungen von Heute die Alten von Morgen und „baden“ dann im wahrsten Sinne des Wortes die Brühe aus.

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Radweg schadhaft

Schwäbisch Gmünd. Schäden am Radweg in der Eutighofer Straße monierte Linke-Stadtrat Sebastian Fritz. Das werde geprüft, sicherte OB Arnold zu. Die Stadt konzentriere sich in der Weststadt allerdings auf den Radweg entlang der Rems.

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Herr Oberbürgermeister, die Zeiten werden rauer

30. September 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion
Gmünd ist in den vergangenen Jahren eine offene Stadt geworden. Hat sich entwickelt. Weg von der engen, mitunter spießigen Stadt. Hin zur jungen Stadt mit Lebensqualität. Diese Offenheit spiegelt sich in der Architektur, in Bauprojekten. Sie ist ein Verdienst von Oberbürgermeister Richard Arnold. Er weiß dies, er wirbt dafür, diesen Weg weiter zu gehen. Ganzen Beitrag lesen »

Damit das Obdach bleibt

22. September 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Hartz IV kommt zum 1. September aufs Konto. Es ist die letzte Überweisung, die der Gmünder vom Jobcenter erhält. Sein nächstes Einkommen bezieht er als Lohn von seinem neuen Arbeitgeber. Allerdings erst zum 15. Oktober. 15 Tage, nachdem die Miete fällig war. Sie von Ersparnissen bezahlen? Er hätte keine Sozialleistungen bekommen, wenn das möglich wäre. Oft fängt so eine Spirale von Zahlungsrückständen an, die zur Kündigung der Wohnung führen kann, weiß Hans-Peter Reuter, der beim Amt für Familie und Soziales die Abteilung Wohnen und Wohnungsnotfallhilfe leitet. Er stellte im Sozialausschuss vor, mit welchen Fällen die 2014 eingerichtete Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe bislang betraut war. Ganzen Beitrag lesen »

Warum es diesmal sechs Abgeordnete von der Ostalb geben könnte …

22. September 2017  Presse, Redaktion

So viele Abgeordnete wie nie könnten sich in der nächsten Legislaturperiode in Berlin im Bundestag für die Region, für den Ostalbkreis einsetzen. Ziemlich sicher drin sind vier Abgeordnete. Doch in diesem Jahr könnte es etwas auf der Ostalb nie Dagewesenes geben: dass sechs Abgeordnete der Ostalb-Kandidaten ins Parlament gewählt werden. Derzeit sind’s nur drei.

Die zwei Ziemlich-sicher-Abgeordneten von der Ostalb
Was, bei allem gebotenen Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern und deren Wahl, als sicher gelten kann: dass in den Wahlkreisen Backnang/Schwäbisch Gmünd und Aalen/Heidenheim die beiden CDU-Kandidaten, beides alte bundespolitische Hasen, direkt gewählt werden. Ganzen Beitrag lesen »