Erste Wahl ist die Sanierung

Macht den Wald nicht kalt“, setzte sich die Bürgerinitiative (BI) Taubental am Samstagvormittag mit einer Kundgebung auf dem Johannisplatz für den Erhalt des Taubentalwaldes ein. Konkret geht es um das Bauvorhaben des Schönblicks, der auf dem Areal seines Waldkindergartens ein neues Pflegeheim bauen möchte. Rund 200 Bäume eines Mischwaldes müssten dafür weichen. Wie sehr der Umgang mit der Natur die Gemüter derzeit erhitzt, zeigte die große Resonanz: Rund 150 Menschen ließen sich mobilisieren und folgten den Ausführungen der Redner, die immer wieder Zwischenapplaus ernteten. Für die passende Begleitmusik „Mein Freund, der Baum, ist tot“ sorgten Wolfgang Mathias, Günther Reger und Harald Schmadlack. Ganzen Beitrag lesen »

Innenstadtstraßen für eine Stunde auf Fahrradtempo

Schwäbisch Gmünd. Der Feierabendverkehr läuft an diesem Freitag für die Autofahrer nicht in gewohnter Weise. Mehr als 100 Radfahrer beteiligen sich an der Aktion „Critical Mass“, nehmen den Straßenraum für sich in Anspruch und geben dem motorisierten Verkehr das Tempo vor. Dazu haben im Vorfeld SPD, Grüne, Linke, Bund und der Lieferservice „Gmünder Radler“ aufgerufen.
„Bei Gruppen von mehr als 15 Radfahrern“, darauf weist der Stadtrat der Linken, Sebastian Fritz, hin, „dürfen sie in Zweierreihen fahren, nehmen also den Platz eines Autos ein“. Mit deutlich unter 20 km/h geht es so vom Bahnhof durch die Remsstraße über den Glockekreisel, die Königsturmstraße, und Klösterlestraße zur Robert-von-Ostertag-Straße zurück zum Ausgangsort. Unterwegs schließen sich weitere Radfahrer dem Protestzug an. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE wirkt!

Mandatsträger und Mitglieder des Ortsvorstandes der Gmünder Linken zeigen sich über die jüngsten Äußerungen des Landrates Pavel zur Zukunft des lokalen ÖPNVs hoch erfreut.

„Im Kommunalwahlkampf haben wir den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass wir uns mit aller Kraft gegen eine Linienbündelung einsetzen werden und gleichzeitig den ÖPNV mit Hilfe des 365 Euro Jahrestickets bezahlbarer gestalten möchten. Beide Forderungen wurden vom Landrat aufgegriffen und sollen nun umgesetzt werden. Das ist ein großer Erfolg für uns Linke und für die Bürgerschaft, hin zu einer zukunftsgerichteten sozialen und ökologischen Lösung, so Kreisrat Alexander Relea-Linder.

Der Ortvorstand der Gmünder Linken fordert seit Jahren eine soziale, ökologische und faire Ausgestaltung eines möglichen Vollverbundes. Außerdem sei die Förderung von Investitionen in CO2 freie Bus-Flotten dringend nötig.

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Gibt es doch noch einen Ausweg im Busstreit?

Die Tür für die Busunternehmer ist nicht zu. Das hat Landrat Klaus Pavel stets betont. Völlig überraschend könnte es doch noch zur gewünschten einvernehmlichen Lösung kommen. Denn die Verkehrsunternehmer haben bei einem wohl letzten Krisengespräch am 9. September verbindlich zugesagt, den angestrebten Vollverbund umzusetzen. Das hat Pavel am Dienstag im Kreistagsausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung in Aalen bekannt gegeben.

Der kreisweite Vollverbund soll Rechtsnachfolger des Tarifverbunds „OstalbMobil“ und des Verkehrsverbunds „FahrBus“ sein. Die Gesellschaft soll schon zum 1. Januar gegründet werden. Der Ostalbkreis übernimmt 50 Prozent der Gesellschaftsanteile. Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordern 365-Euro-Ticket

Aalen. Einen Euro pro Tag – das soll die Nutzung des ÖPNVs im Ostalbkreis nach dem Willen der der Linken zukünftig kosten. Dieser Vorschlag wurde bereits von den Gmünder Linken forciert. Positiv überrascht zeigt sich nun die Linksfraktion im Kreistag über den Vorstoß der Bundes-SPD. Kommunen sollten „bei der schrittweisen Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets“ unterstützt werden, heißt es in einem 30-seitigen Entwurf der SPD-Bundestagsfraktion. Deshalb hoffen die Linken, dass sich auch die SPD-Kreistagsfraktion und möglichst viele weitere Mitglieder des Kreistages dazu entschließen, einen dementsprechenden Antrag zu unterstützen.

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Antrag der Linken-Fraktion zum Zustand der Stadtbäume

Fraktion DIE LINKE im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat

Die Fraktion DIE LINKE beantragt:

1. den städtischen Baumbestand zu überprüfen und beschädigte
bzw. nicht angewachsene Bäume zu behandeln und ggfs. zu
ersetzen.
2. die Bäume, welche direkt an Parkplätzen gepflanzt wurden, mit
Schutzgittern zu versehen.
3. einen Bericht zu erstellen, der Auskunft über den Gesundheits-
zustand der Stadtbäume gibt sowie über:
– die Entwicklungen nach Baumarten
– erste Ergebnisse der Versuche mit neuen Baumarten
– Bäume, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind oder eine
herausragende Funktion für den Biotopschutz haben (z.B. für
Fledermäuse)
– mit besonderem Augenmerk auf die seit der Gartenschau neu
gepflanzten Bestände Ganzen Beitrag lesen »

Linksfraktion diskutiert über die Linienbündelung

Warnung für den Ostalbkreis: Linienbusbetreiber Knauss aus Schorndorf und die Rexer-Gruppe aus Calw melden Insolvenz an.

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat beschäftigte sich in einer aktuellen Sitzung mit der Insolvenz des Schorndorfer Busbetreibers Knauss, denn die finanzielle Schieflage resultierte laut Schorndorfer Presse aus dem starken Preiswettbewerb im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieser sei durch öffentliche Ausschreibungen entstanden, die europarechtlich vorgeschrieben sind. Dadurch müssten Busunternehmen Preise akzeptieren, die nicht kostendeckend seien. Ganzen Beitrag lesen »

Linienbus-Betreiber Knauss ist insolvent

13. August 2019  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Die Knauss-Reisen Dieter Frank GmbH & Co. KG., Schorndorf, hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb der von Knauss betriebenen Buslinien in und um Schorndorf ist nicht in Gefahr, teilt das Landratsamt Rems-Murr mit. In keiner Weise betroffen von der Insolvenz ist das Reisebüro, also die Firma Reisebüro Knauss Reisen D. Frank GmbH & Co. in Schorndorf.

Am 8. August haben die Knauss-Reisen Dieter Frank GmbH & Co. KG, Betreiber der Schorndorfer Linienbusse 242 bis 249, und die Shuttle + Tour GmbH & Co. KG, Schorndorf, beim Amtsgericht Stuttgart einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Dr. Wolfgang Bilgery von der Stuttgarter Anwaltskanzlei Grub Brugger. Für die 56 Knauss-Beschäftigten, darunter rund 50 Busfahrer, kam die Insolvenz völlig überraschend, sagt Andreas Schackert, Landesfachbereichsleiter Verkehr bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Stuttgart. Per Aushang habe die Geschäftsleitung am Mittwochfrüh die Mitarbeiter und den Betriebsrat informiert.

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Offene Fragen

13. August 2019  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Ortsverband der Linken sieht weiterhin offene Fragen in Sachen Hallenbad und fordert zukünftig einen anderen Stil im Umgang mit BürgerInnen.

Trotz Sommerpause traf sich der Ortsverband der Linken zu einer Sitzung. Neben der Frage, wie es weiterhin gelingen könne, den Austausch zwischen den Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit zu gewährleisten, ging es insbesondere um die neueste Entwicklung in Sachen Hallenbad. Bei ersterem waren sich alle einig, dass neben den monatlichen Stammtischen vor allen Dingen die regelmäßig angebotenen Themenabende mit VertreterInnen aus Gemeinderat und Kreistag stattfinden sollen. Ganzen Beitrag lesen »

Neues Hallenbad bleibt mittelfristig ein Thema

Kein neues Hallenbad, keine teure Sanierung des bestehenden Bades: Die Fraktionen des Gemeinderats zeigen Verständnis für die Vorgabe des Regierungspräsidiums und die Einschätzung von Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Der Gmünder Schwimmverein ist dagegen enttäuscht. „Der status quo ist natürlich eine Katastrophe“, sagt Vorsitzender Roland Wendel. Erneut habe man das Thema einfach zerredet. Ganzen Beitrag lesen »

Grüne Stadt erwünscht

Der Ortsverband der Linken und die Fraktion luden zu einem Themenabend ein. Vorschlag zu neuem Verkehrskonzept stieß auf großes Interesse und wurde breit diskutiert.

Der Klimawandel schreitet voran und die damit einhergehende Erderwärmung lässt sich selbst mit einem sofortigen Handeln nur noch beschränken, aber nicht mehr aufhalten. Unter diesen Voraussetzungen und ausgehend von der Frage, welchen Beitrag die Stadt Schwäbisch Gmünd auf kommunaler Ebene leisten kann, um dieser Entwicklungen Einhalt zu gebieten, diskutierten 30 Bürgerinnen und Bürger sehr grundsätzlich über den großen CO2-Erzeuger Verkehr. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage zum Klimagutachten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

unserer neuen Fraktion sind im Zusammenhang mit Ihrer zurückliegenden Präsentation im Gemeinderat Fragen aufgetaucht. Wir hatten in der vergangenen Legislatur die Ausrufung des Klimanotstands für Schwäbisch Gmünd beantragt, um ein deutliches Zeichen zu setzen und das konkrete, im Antrag enthaltene Ziel, bis 2036 klimaneutral zu werden, anzustreben. Leider hat dieser Antrag im „alten“ Gemeinderat keine Mehrheit gefunden. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass wir handeln und möglicherweise auch bisherige Planungen auf ihre Klimaverträglichkeit hin überprüfen müssen. In Ihrer Präsentation hatten Sie erwähnt, dass das Klimaschutzteilkonzept zum Flächen-nutzungsplan, welches die Stadt in Auftrag gegeben hat, ab einer Fläche von größer / gleich 0,5 ha angewendet wird. Ganzen Beitrag lesen »

Die umstrittene Verkehrsinsel

Sami Cebi hat endgültig genug. „Es reicht“, sagt der Anwohner der Königsturmstraße. Die Verkehrsinsel für Radfahrer auf Höhe der Ausfahrt Gemeindehausstraße müsse weg – „und zwar sofort“. Drei bis vier Unfälle pro Monat habe er bisher registriert. Immer wieder blieben Autos an den Bordsteinen oder an den Schildern hängen. „Da kleppert’s ständig“, sagt Cebi, der die Querungshilfe von seinem Küchenfenster aus beobachten kann. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage – Gemeinderat – Hallenbad

Hallenbad: Wie ist der Stand in Sachen Hallenbad-Neubau? Und ist ein Spaßbad am Nepperberg aus dem Rennen? Das wollte Stadtrat Sebastian Fritz (Die Linke) von der Verwaltung wissen. Eine Antwort erhielt sowohl von Oberbürgermeister Richard Arnold als auch von Bürgermeister Dr. Joachim Bläse: Derzeit seien keine Entscheidungen gefallen, „zig Standorte und zig Optionen“ werden durchgespielt. Ganzen Beitrag lesen »

Funktionieren gemeinsame Geh- und Radwege?

Schwäbisch Gmünd. Die Lise-Meitner-Straße auf dem Gügling soll voll ausgebaut werden. Damit will die Gmünder Stadtverwaltung den vierten Bauabschnitt des Gewerbegebiets Gügling Nord III erschließen. Der Auftrag dafür soll an das Bauunternehmen Georg Eichele gehen. Inklusive der Planung sind die Kosten für die Maßnahme auf 391 000 Euro veranschlagt.

Dringender Wunsch

Der Ortschaftsrat Bettringen hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, den kompletten Ausbau der Straße jetzt anzugehen. Angesichts dessen, wie der Neubau der Leicht Küchen AG voranschreite, sei dies sinnvoll, meint Konrad Sorg, SPD-Stadtrat aus Bettringen, als es im Bau- und Umweltausschuss des Gmünder Gemeinderats darum geht. „Das ist der erste Schritt für die Anbindung an die Ortsumgehung Bargau“, sagt Brigitte Weiß, CDU-Stadträtin und Bettringer Ortsvorsteherin: „Und das ist ein dringender Wunsch der Bettringer.“ Ganzen Beitrag lesen »

Linke-Fraktion steht in den Startlöchern

Die Fraktion der Linken im Gemeinderat hat sich bei ihrer konstituierenden Sitzung auf die Aufteilung der Ausschüsse und Gremien verständigt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz wurde wiedergewählt und Alexander Relea-Linder ist sein Stellvertreter.

Die Fraktion der Linken wird sich auch weiterhin schwerpunktmäßig bei den Themen einsetzen, die schon bisher eine zentrale Rolle in der Arbeit der Fraktion gespielt hatten: Dazu gehören die Suche nach neuen Wegen in der Mobilität und damit unter anderem verbunden die Schaffung eines guten Radwegenetzes in der Stadt und in den Stadtteilen, der Einsatz für den Klimaschutz, der auch soziale Aspekte berücksichtigt, Investitionen in die Bildungseinrichtungen, Daseinsfürsorge in kommunaler Hand, wozu auch ein Hallenbad in kommunaler Hand gehört, und die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in der Kernstadt und auch in den Stadtteilen. Ganzen Beitrag lesen »

Flotter politischer Aufgalopp

15. Juli 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Viel hängt von der Stimmung ab.“ Das weiß Klaus Pavel aus langjähriger Erfahrung nur zu gut. Ergo: „Das Glas ist auf der Ostalb immer halb voll, niemals halb leer.“

Diese Botschaft hatte der Landrat am Dienstag für die 73 Kreisräte. Vor allem auch deshalb, weil sich laut Expertenmeinung die Wirtschaft abschwächt und die Aufträge zurückgehen. Aber: Der Lebens- und Wirtschaftsraum der Ostalb sei immer noch gut aufgestellt, betonte Pavel. Damit das so bleibt, braucht es ihm zufolge einen stabilen Arbeitsmarkt als Fundament und eine aktive Wirtschaftsförderung mit vielen Verbündeten sowie starke berufliche Schulen und Hochschulen. Ganzen Beitrag lesen »

„Gmünd ist ein Ort für alle“

Gmünd ist ein Ort für alle.“ Das sagte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse in der Sitzung des Sozialausschusses am Mittwoch. In Gmünd sollen alle Menschen ein normales Leben führen können – egal ob mit oder ohne Behinderung. Damit das klappt, müssen Kinder mit Handicap bereits im Kindergarten inkludiert werden. Um das zu schaffen, hat die Stadt gemeinsam mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen in Gmünd einen „Handlungsleitfaden Integration – Inklusion“ erstellt. „Es ist wichtig, dass wir im Kopf umschalten und verstehen, dass alle Kinder für uns und für die Stadt wichtig sind“, sagte Bläse bei der Vorstellung. Ganzen Beitrag lesen »

Neue Bauplätze gegen Wohnungsnot

Die Nachfrage nach Bauplätzen in Schwäbisch Gmünd und seinen Stadtteilen ist ungebrochen groß. Die Stadträte des Bau- und Umweltausschusses haben am Mittwochabend Gebiete in Bettringen, Rechberg und Straßdorf auf den Weg gebracht:

„Neues Wohnen Güglingstraße“ in Bettringen: In dem 8,95 Hektar großen Gebiet direkt neben der Buchauffahrt im Osten von Oberbettringen sind rund 100 Wohneinheiten geplant. Die Stadtverwaltung sieht dort in erster Linie Geschosswohnungen in Mehrfamilienhäusern vor. Auch andere Wohnformen wie Senioren-Appartements seien denkbar. Vereinzelt können an den Rändern außerdem Einfamilienhäuser entstehen. Ganzen Beitrag lesen »

Den idealen Baum für den Klimawandel gibt es nicht

Der Klimawandel bedeutet für den Wald eine neue Ära. Das sagt Jens-Olaf Weiher, Chef der Forstbehörde im Landratsamt. Zusammen mit Kollegen erklärt er am Freitagnachmittag Stadträten – auch die neu gewählten Mitglieder sind eingeladen – aktuelle Entwicklungen im Gmünder Stadtwald und Hospitalwald. Im Rotenbachtal führt sie der Weg vorbei am Limes in unterschiedliche Höhen. Und zu unterschiedlichen Pflegezuständen. Ganzen Beitrag lesen »