Für Schönblick-Pflegeheim zeichnet sich Mehrheit ab

Stadträte des Bauausschusses diskutieren das Vorhaben des Christlichen Gästezentrums kontrovers. Im Fokus dabei: der Standort.

Schwäbisch Gmünd

Die Entscheidung fällt kommende Woche im Gemeinderat, die Stadträte des Bauausschusses aber haben die Pläne des Christlichen Gästezentrums Schönblick für ein neues Pflegeheim am Mittwoch schon kontrovers diskutiert. Vor dieser Debatte stellten der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Gerhard Hackner, und Schönblick-Chef Martin Scheuermann die Pläne nochmal vor. Der Schönblick will neben seinem Gästehaus in der Willy-Schenk-Straße auf dem Rehnenhof ein Pflegeheim mit 60 Plätzen bauen. Der Streitpunkt dabei: Für das neue Heim müssen am Rand des Taubentalwaldes Bäume weichen. Das neue Heim soll das Pflegeheim in der Franz-Konrad-Straße ersetzen, das nach der Landesheimbauverordnung von 2009 nicht mehr betrieben werden kann.

Ganzen Beitrag lesen »

Fußverkehr: Enttäuscht in der Südstadt?

Drei Sofortmaßnahmen und die Frage, wie es weitergeht nach dem „Fußverkehrscheck“.

Schwäbisch Gmünd. In der Weißensteiner Straße wird eine Querungshilfe für Fußgänger verbreitert, in der Kimpolunger Straße wird die Markierung ausgeweitet, außerdem die Querungsdistanz für Fußgänger verringert: Das sind die drei Sofortmaßnahmen, die nach dem Fußverkehrscheck in der Südstadt gleich angepackt werden sollen. Anja Tamm, die Mobilitätsmanagerin der Stadt, stellte das Ergebnis der Fußverkehrschecks im Bauausschuss des Gmünder Gemeinderats vor.

E-Scooter, Rad und Fußgänger

Einigen Gemeinderäten war das zu wenig: Er gebe Enttäuschung in der Südstadt, dass recht wenig passiere, sagte Stadtrat Andreas Benk von den Linken. „Zum Beispiel in der kleinen Klarenbergstraße: Das war einmal verkehrsberuhigte Zone, jetzt gilt dort Tempo 30 – da müsste man nur die Schilder austauschen.“ Benk stellte außerdem die Frage, ob die gemeinsame Nutzung von Wegen durch E-Scooter, Rad und Fußgänger nicht überdacht werden sollte.

Ganzen Beitrag lesen »

Feuerwehr-Zentrale: Die Rundbogen-Halle soll gar nicht so aussehen

Breite Zustimmung im Bauausschuss zum Festhalten am Standort. Verkehrsführung am Sebaldplatz soll noch geprüft werden.

Schwäbisch Gmünd

Die Zentrale der Gmünder Feuerwehr bleibt an der Sebaldstraße. Das wurde in den Stellungnahmen der Fraktionen deutlich, nachdem die Verwaltung am Mittwoch im Bauausschuss die Pläne für einen Um- und Ausbau dieser Zentrale an diesem Standort eingebracht hatte. Ob allerdings die Fahrzeughalle, die auf der anderen Seite der Parlerstraße entstehen soll, als maurischer Pavillon gestaltet wird und ob auf dem Dach wirklich ein Kleinspielfeld und stattliche Begrünung platziert werden, das ist noch offen.

Ganzen Beitrag lesen »

OB soll die Reißleine ziehen

Der Ortsverband der Linken kritisiert das Festhalten am geplanten Standort des Pflegeheimes Schönblick. Stadtspitze soll endlich einen Alternativstandort anbieten.


Leider wurde die lange Zeit seit dem Einleitungsbeschluss für den neuen Standort des Pflegeheimes Schönblick bis heute nicht genutzt, um einen Alternativstandort im Stadtteil Rehnenhof / Wetzgau zu finden. Trotz vieler berechtigter Einwände gegen den Standort im Taubental und gegen die damit dauerhafte Versiegelung von wertvollstem Waldboden, hält die Leitung des Schönblick daran fest und die Stadtverwaltung geht diesen Weg mit. In Zeiten, in denen die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher zu spüren sind, und dies nicht zuletzt im Taubental, sollte
nach Ansicht der Gmünder Linken davon endlich Abstand genommen und ein Alternativstandort ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

Ganzen Beitrag lesen »

Suche nach Flächen für PV-Anlagen an der B 29

SCHWÄBISCH GMÜND. Ausführlich beleuchtete Peter Ernst, Geschäftsführer der Gmünder Stadtwerke, in der Sitzung
des Verwaltungsausschusses die aktuelle Situation auf dem Energiemarkt. Auch PV-Anlagen kamen bei der
anschließenden Diskussion zur Sprache. „Wir sind intensiv auf der Suche nach Flächen für PV-Anlagen“, erklärte Bürgermeister Christian Baron, nachdem sich Stadträtin Karin Rauscher dafür ausgesprochen hatte, in den verantwortlichen Gremien dafür zu werben. Gemeinsam mit den Stadtwerken, so Baron, habe man sich beim Land um drei Flächen beworben, die sich ungenutzt entlang der B 29 befinden.

Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Sozialarbeit an Gmünds Schulen

Stadträte begrüßen die Pläne der Stadtverwaltung. Diese will die Stellenzahl aufstocken und den Bedarf an allen Gmünder Schulen ermitteln.

Schwäbisch Gmünd

Die Stadt Gmünd will Schulsozialarbeit ausbauen. Dies erläuterten Bildungsbürgermeister Christian Baron und der Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt, am Mittwoch vor Stadträten. Danach soll Schulsozialarbeit so fortgeführt werden:

Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordert Transparenz

Überlegungen in Bezug auf Krankenhäuser sollen offengelegt werden.

Schwäbisch Gmünd. Angesichts der Neuigkeit, dass sich der Kreistag wohl seit Längerem mit dem Thema Krankenhausstandorte beschäftigt, fordert der Schwäbisch Gmünder Ortsverband der Linken sofortige und umfassende Transparenz, wie er in einer Pressemitteilung erklärt.

Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, die Abwägungen des Ausschusses und des Kreistags zu erfahren. Der Ortsverband hält das intransparente Verfahren für inakzeptabel. Es scheine, als wolle der Kreistag erneut die Öffentlichkeit erst am Ende des Prozesses einbinden.

Ganzen Beitrag lesen »

Linke sammelt für den Tafelladen

Die Tafelläden in Deutschland stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts der stark gestiegenen Lebensmittelpreisen im Einzelhandel, sind immer mehr Menschen auf die günstigeren Waren aus dem Tafelladen angewiesen. Hinzu kommen noch die Flüchtlinge aus der Ukraine, die ebenfalls zum Einkauf im Tafelladen berechtigt sind. Gleichzeitig stellen die Verantwortlichen in den Tafelläden einen Rückgang an Lebensmittelspenden fest und sind daher auf jede Spende angewiesen. Dies führt dazu, dass zum Teil auch sehr weite Wege gefahren werden müssen, um die reduzierten Spenden abzuholen. Dies in Anbetracht der stark gestiegenen Spritkosten. „Für uns als Ortsverband der Linken waren diese Berichte ein Weckruf, wenigstens ein bisschen Unterstützung zu leisten“, so der Sprecher Christian Zeeb.

Ganzen Beitrag lesen »

Neuer Vorstand

Der Ortsverband hat einen neuen Vorstand gewählt. Berichte aus dem Gemeinderat und dem Kreistag.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes der Linken immer wieder verschoben. Nun wurde das gute Wetter genutzt, um in der ALSO im schönen Garten die Mitgliederversammlung abzuhalten. Der umfangreiche Bericht des scheidenden Vorstands wurde mit einer einstimmigen Entlastung quittiert. Im Anschluss stand die Wahl des neuen Vorstandes an. Die beiden neuen Sprecher*innen Arailym Wödl und Christian Zeeb wurden genauso einstimmig gewählt, wie die Beisitzer*innen Luzia Denke, Joachim Denke, Arnad Kajtezovic und Kurt Wahl.

Ganzen Beitrag lesen »

Linke unterstützt Gewerkschafter: Preisdeckel für Gas ist jetzt ein Muss

06. April 2022  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

In einem dringenden Appell fordern aktuell Betriebsräte die Bundesregierung zu weiteren Entlastungen bei den Energiepreisen auf. 8100 Betriebsräte und betriebliche Interessenvertreter haben bisher eine Unterschriften-Aktion der IG Metall unterstützt. Sie vertreten 2,4 Millionen Beschäftigte in über 3600 Betrieben. Auch die Gmünder Linke hat sich der Unterschriftenaktion angeschlossen.

„Um hierzulande die Sanktionen durchhalten zu können, bis Putin seine Aggression einstellt, braucht es Entlastungen, insbesondere für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Sie können die teilweise spekulativ aufgeblähten Energiepreise nur schwer tragen. Die einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro brutto, die sich die Ampel ausgedacht hat, reicht dafür definitiv nicht aus“, so die Gmünder Linke. 

Ganzen Beitrag lesen »

Peinlich geringe Summe

01. April 2022  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Zum Tafelbesuch der Grünen-Abgeordneten Lang und Häusler:
Bei einem Besuch der Gmünder Tafel verwiesen die Landtagsabgeordnete Martina Häusler und die Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang voller Stolz darauf, dass die Landesregierung die Tafeln in Baden-Württemberg mit 100000 Euro unterstützt. Das sind dann doch sehr kleine Brotkrumen vom reichlich gedeckten Tisch, welche selbst ein Spatz mit der Lupe suchen muss. Diese Peinlichkeit hätten sich die beiden Damen mit einem Blick auf den Taschenrechner ersparen können. Bei 147 Tafeln mit 180 Ausgabestellen in BW ergibt das gerade 555 Euro pro Ausgabestelle. Wie man es besser machen kann, hat die Linke-Fraktion im Gemeinderat vorgezeigt, in dem sie 2500 Euro an soziale Projekte, unter anderem auch an die Gmünder Tafel, gespendet hat.

Ganzen Beitrag lesen »

Gute Entscheidung

31. März 2022  Redaktion

Natürlich hätte man das Thema zuerst in einem Ausschuss vorstellen und später in einer Sitzung des Gemeinderats ausführlich diskutieren können. Nach einer guten Stunde, in der dann mehrfach die gleichen Argumente vorgetragen worden wären, hätte man am Ende sicherlich genau das Gleiche beschlossen wie schon jetzt im – zugegebenermaßen – außergewöhnlich flotten Verfahren. Ohne das sonst übliche Prozedere hat sich nun eine gute Idee einfach im Schnellverfahren durchgesetzt. Gmünd gehört damit zu den ersten deutschen Kommunen, die im Rahmen einer offiziellen Städtepartnerschaft praktische Hilfe in der Ukraine leisten wollen. Ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit!

Ganzen Beitrag lesen »

Gmünd sucht Partnerstadt in der Ukraine

Ukraine-Hilfe: Ob – und vor allem wann und wie – sich eine passende Partnerstadt für Gmünd in der Ukraine indes, ist völlig offen. Fakt ist hingegen, dass der Gemeinderat einstimmig seinen Willen erklärt hat, im Rahmen einer Städtepartnerschaft dort nach Kriegsende zu helfen.

SCHWÄBISCH GMÜND. Ohne jegliche öffentliche Vorberatung in einem anderen Gremium, ohne ausführlichen Sachvortrag und ohne umfangreiche Tischvorlage kam der Antrag der LINKEN-Fraktion an diesem Mittwoch in den Gemeinderat. Erster Bürgermeister Christian Baron wollte den als zusätzlichen Tagesordnungspunkt sehr kurzfristig an den Beginn der Sitzung platzierten Antrag schon ohne Diskussion zur Abstimmung aufrufen, als es dazu doch einige Wortmeldungen gab. Wobei sich die Diskussion nicht darum drehte, ob Gmünd eine Partnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine anstreben soll oder nicht, sondern nur um das Prozedere. Die Bürgerliste und die Fraktion „Freie Wähler Frauen“ zeigten sich irritiert, dass sie keine Zeit zu einer internen Meinungsbildung hatten.

Ganzen Beitrag lesen »

Im Laichle: acht Tonnen Müll im Wald aufgesammelt

GOA räumt Müll weg auf der alten Deponie.

Schwäbisch Gmünd. Acht Tonnen Müll haben Mitarbeiter der GOA am Montag und Dienstag aus dem Wald beim Laichle abtransportiert. Der Müll werde nun auf dem Ellert weiter verarbeitet, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold im Gemeinderat. Er antwortete damit auf eine Anfrage von Linken-Stadtrat Andreas Dionyssiotis.

Es ist Müll, der von der früheren Mülldeponie am Nordhang des Haselbachtals im Laufe der Jahre durch Rutschungen an die Erdoberfläche gelangt ist. Das Abräumen des Mülls ist der erste Schritt der Sanierungsarbeiten, die die GOA dort im Auftrag der Stadt durchführen wird.

Ganzen Beitrag lesen »

Doppelhaushalt unter Dach und Fach

Fahrplan zur Klimaneutralität soll bis spätestens Ende 2023 auf dem Tisch liegen.

Schwäbisch Gmünd. Einstimmig setzte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch Gmünds ersten Doppelhaushalt, den für die Jahre 2022 und 2023, in Kraft. Dabei billigte das Gremium auch einen Kompromissvorschlag zum Masterplan für den Weg zur Klimaneutralität bis 2035, den die Verwaltung eingebracht hatte.

Die Fraktionen von Grüne, SPD und Linke hatten in einem gemeinsamen Antrag Zweifel geäußert, ob das neue Klimaamt das gesetzte Ziel, bis 2035 keine Treibhausgase mehr auszustoßen, erreichen kann. Sie hatten deshalb vorgeschlagen, die Erarbeitung dieses Masterplans an ein privates Büro zu vergeben. Dafür sollten 200 000 Euro bereitgestellt werden.

Ganzen Beitrag lesen »

Büro Project plant nun Aspen

Gemeinderat gibt Bebauungsplan für den Technologiepark an ein externes Unternehmen. Klimaneutralität wird in den Vertrag aufgenommen.

Schwäbisch Gmünd

Mit der Planung des Technologieparks Aspen beauftragt die Stadt das externe Büro Project GmbH Planungsgesellschaft für Städtebau, Architektur und Freianlagen. Dies beschloss der Gemeinderat am Mittwoch. Grund für die Vergabe der Planung nach außen sind fehlende Kapazitäten innerhalb der Verwaltung.

Gegen die Vergabe hatte es in der vergangenen Woche im Bauausschuss kritische Stimmen gegeben. Mehrere Fraktionen hatten bemängelt, dass die für den Technologiepark vereinbarte Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität in der Ausschreibung nicht enthalten sei.

Ganzen Beitrag lesen »

Rad-Routen: Der Teufel steckt im Detail

Mobilität: Die Stadt will den Radfahrern künftig auf drei Hauptrouten Vorfahrt geben. Außerdem ist ein Altstadtring geplant. So ist das Konzept bei den Stadträtinnen und Stadträten angekommen.

SCHWÄBISCH GMÜND. Sicherer, zügiger und attraktiver: So soll der Radverkehr in Schwäbisch Gmünd werden. Sagt Erster Bürgermeister Christian Baron. Franka Zanek, Leiterin des Amts für nachhaltige Entwicklung, erläuterte am Mittwoch im Bauausschuss das Konzept dazu. Das Ziel sei, Nebenstraßen zu Fahrradstraßen für den Alltag zu entwickeln. Da ist noch einiges zu tun. Etwa an den Anschlussknoten des Altstadrings. Rund 20 soll es geben.
Und damit der Altstadtring erkennbar ist, soll die Linienführung markiert werden. Für OB Richard Arnold ist das so simpel wie sinnig. Fahrradstraßen aus allen Himmelsrichtungen – wie bei der U-Bahn, sagt er und drückt aufs Tempo. Es sei politisch gewollt und entschieden. Jetzt müssten Taten folgen. Und: „Da müssen wir auch Flächen wegnehmen, Sonst kriegen wir es nicht umgesetzt.“

Ganzen Beitrag lesen »

OB drückt bei Aspen aufs Tempo

Mehrere Fraktionen fordern in der Planung klare Definition von Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold macht Tempo: Mit Blick auf Tesla in Brandenburg und den Batteriehersteller Northvolt in Schleswig-Holstein betonte der OB, dass „wir mehr Tempo brauchen, um mithalten zu können“. Arnold sagte dies im Bauausschuss. Zuvor hatte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Gerhard Hackner, Pläne der Stadt vorgestellt, den Bebauungsplan für den zwischen Bargau und dem Gügling gelegenen 42 Hektar großen Technologiepark durch eine private Planungsgesellschaft erarbeiten zu lassen. Der Grund für die Fremdvergabe: „personelle knappe Kapazitäten“.

Ganzen Beitrag lesen »

Geld für Soforthilfe für Ukrainer

Bisher sind 75 ukrainische Schüler in Gmünder Schulen – die Zahl steigt täglich. Haushaltsausschuss berät Anträge der Fraktionen.

Schwäbisch Gmünd

Um aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Gmünd rasch helfen zu können, bekommt die Stadtverwaltung im neuen Haushaltsplan ein bisher nicht einkalkuliertes Budget von 200 000 Euro. Das signalisierten die Vertreter der Gemeinderatsfraktionen am Mittwoch im Haushaltsausschuss. Damit können die Menschen zum Beispiel mit einem Handgeld und Lebensmitteln versorgt werden. Erster Bürgermeister Christian Baron informierte das Gremium, dass derzeit 75 Kinder und Jugendliche, die aus der Ukraine gekommen sind, Gmünder Schulen besuchen. Täglich gebe es weitere Anmeldungen, die meisten bisher an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Ganzen Beitrag lesen »

Per Masterplan klimaneutral bis 2035

In drei Schritten soll Gmünd den Weg zur angestrebten Klimaneutralität bis 2035 gehen. Jeweils mit Maßnahmenpaketen in den städtischen Doppelhaushalten 2022/23 und 24/25, danach mit einem „Masterplan“, der den Weg zwischen 2025 und 2035 genau vorzeichnen soll. Darüber waren sich Stadtverwaltung und die Vertreter der Fraktionen im Grundsatz einig bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am Mittwoch.

Die To-do-Liste für 2022/23: 51 „klimarelevante Maßnahmen“ lang ist die Liste dessen, was in Gmünd in den kommenden zwei Jahren geschafft werden soll. „Das ist unser kurzfristiger Masterplan mit einem Einsparpotenzial von 17  700 Tonnen CO2 und Gesamtinvestitionen von 27,73 Millionen Euro“, sagte Gmünds Klimaschutzmanagerin Chiara Kriz. Das sei „eine Verbesserung um sieben Prozent zum Vergleichsjahr 2017“, so Kriz. Oberbürgermeister Richard Arnold fügte hinzu: „Das wird nicht reichen. Wir müsse selbstverständlich mehr machen, im Doppelhaushalt 2024/25 muss sich das niederschlagen.“ Es sei „ein Kraftakt“: „Dafür müssen wir Geld in die Hand nehmen, das wir dann an anderer Stelle nicht haben.“

Ganzen Beitrag lesen »
  • Meta