Neuwahl des Ortsvorstandes der Linken Schwäbisch Gmünd

13. Oktober 2009  Redaktion

img_0993Auf der Mitgliederversammlung der Linken Schwäbisch Gmünd stellte Manfred Steidle die Ergebnisse der Linken im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd – Backnang und im Land detailliert vor. Zweitstimmenergebnisse wie in Leinzell von 10 % oder in Heubach mit 9,5 %.waren der Überraschungshit. Auch die Ergebnisse von über 8 % in Gmünd, Bartholomä und Obergröningen sind ein riesiger Erfolg für die noch junge Partei. Wir konnten den Anteil der Stimmen überall verdoppeln, teils verdreifachen. Damit sieht die Lage in unserem Wahlkreis wie auch im Land so aus, dass wir für den Landtagswahlkampf 2011 sehr gut aufgestellt sind.

Bei der regulären Neuwahl des Ortsvorstandes wurden die Aufgaben und steigenden Anforderungen durch die Gemeinderatsarbeit der Linken analysiert bevor sich die Versammlung für einen 6 – köpfigen Vorstand entschied. Aus der nachfolgenden Wahl gingen als Mitglieder des Ortsvorstandes hervor : Sebastian Fritz, Gudrun Kramer, Martin Lennartz, Peter Müller, Siegfried Pilbauer und Manfred Steidle.

Im Anschluss berichteten die Gemeinderatsmitglieder Sebastian Fritz und Peter Müller aus ihrer Gemeinderatsarbeit und der Homepage der Linken GD wo sie ihre Arbeit aktuell und transparent den Gmünder Bürgern aufzeigen.

Vieldiskutiertes Thema war auch hier das „Boulevard“ Konzept. Peter Müller dazu : „Wir haben den Anspruch, dass die Verkehrsführung den Vorzug für FüßgängerInnen, Radfahrer-Innen, BürgerInnen mit Kinderwagen und Gehbehinderung, sowie RollstuhlfahrerInnen einräumt. Ebenso bedeutsam ist die Einfädelung und der Verkehrsfluss unter Vorzügen für den ÖPNV. Diese Funktionalitäten stehen für uns an oberster Priorität. Es erscheint uns aber auch vor dem Hintergrund einer zukunftsgerechten Individualverkehrsführung, den Fluß von Kfz und NKW nicht noch weiter zu beschleunigen, genauso wenig erscheint es auf den ersten Blick Sinnvoll diese Bewegungen grundsätzlich unterirdisch zu legen.“

Auf großes Unverständnis ist das Verhalten der CDU-Fraktion gestoßen. Diese hat nach der Abstimmungsniederlage in Punkto Verkehrsführung am
Bahnhof das Verfahren der geheimen Abstimmung kritisiert. Dazu Sebastian Fritz:“Dieses Abstimmungsverfahren wurde durch den naheliegenden
Verdacht notwendig, dass die CDU-Fraktion bei der Abstimmung Fraktionszwang ausüben werde. Daher wollten die anderen Fraktionen und DIE LINKE
jedem die Möglichkeit geben, nach seiner Überzeugung abzustimmen. Was, wenn man das Stimmergebnis betrachtet , wohl auch genutzt wurde“.