Neue Preise fürs Essen an Schulen

Bildschirmfoto 2016-04-27 um 22.09.56Schwäbisch Gmünd. Die Stadt möchte die Lieferung von Mittagessen an einige städtische Schulen und Kindergärten vergeben. Zudem möchte sie die Preise fürs Essen in diesen Schulen neu festsetzen: auf 3,40 Euro für Grundschüler und 3,70 Euro für Sekundarschüler – weil Grundschüler kleinere Portionen essen als ihre älteren Kollegen, erklärte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse auf Nachfrage von FWF-Stadträtin Dr. Dorothea Kosin im Verwaltungsausschuss den Preisunterschied. Mit dieser Neufestsetzung möchte die Stadt nach und nach zu einheitlichen Essenspreisen an den Schulen kommen. Künftig soll die Stiftung Haus Lindenhof die Grundschule Hardt und die Uhlandschule beliefern, „Das mobile Maultäschle“ Rauchbein- und Friedensschule sowie die Firma Eggert Catering Eichenrainschule, Kindergarten am Eichenrain und Evangelischer Kindergarten Lindach. Alle drei seien bewährte Lieferanten, sagte Schulamtsleiter Klaus Arnholdt. Er erwähnte auch, dass das 1-Euro-Essen für Kinder bedürftiger Eltern stark nachgefragt sei. Auf Nachfrage von Linke-Sprecher Sebastian Fritz versicherte Arnholdt, dass die Stadt auch Hilfsmöglichkeiten finde, wenn Eltern die Bedingungen fürs 1-Euro-Essen knapp verfehlen. Die Lieferanten müssten die Qualitätsstandards für Schulessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllen, sagte die zuständige Abteilungsleiterin Sarah-Lisa Knödler auf Frage von Grüne-Fraktionssprecher Gabriel Baum. Bürgerliste-Stadträtin Susanne Lutz fand die vorgeschlagenen Preiserhöhungen moderat.
© Gmünder Tagespost 31.05.2017 21:57