Mitgliederzahlen gehen weiter nach oben

29. April 2011  Ortsvorstand

DIE LINKE ist erfreut über die Ankündigung der Stadtverwaltung am Güterbahnhofsareal neben EULE auch den Stadtjugendring unterzubringen.

Kürzlich trafen sich die Mitglieder der Linken des Ortsverbandes Schwäbisch Gmünd um das Ergebnis der Landtagswahl zu beraten. Der Vorsitzende Sigfried Pilbauer äußerte dabei die Enttäuschung über den Nichteinzug in den Landtag. Gleichzeitig galt sein Dank aber allen Helferinnen und Helfern und vor allen Dingen der Kandidatin Susanne Kempf die einen tollen engagierten Wahlkampf gemacht hat. „Uns ist es nicht gelungen die sozialen Themen in den Vordergrund zu stellen und außerdem überschattete das Unglück in Japan den Endspurt im Wahlkampf“, so Sigfried Pilbauer. Die anwesenden Mitglieder waren sich aber einig, dass gerade jetzt nach den jüngsten Ankündigungen keine freiwerdenden Lehrerstellen mehr zu besetzen und nach dem Wegducken der Grünen bei Stuttgart 21 nicht locker gelassen werden darf. Beim Thema Tunnelfilter allerdings erwarte man nun eine schnelle Umsetzung, denn nicht zuletzt der jüngst gewählte Klaus Maier hatte sich ja dafür im Wahlkampf stark gemacht und die SPD hatte diesen sogar in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Im Anschluss daran berichtete der Stadtrat Sebastian Fritz von der Arbeit im Gemeinderat. Dabei zeigte er sich erleichtert, dass die Verwaltung nun doch dem Stadtjugendring die Möglichkeit am Güterbahnhofsareal unterzukommen anbieten möchte. Allerdings machte er auch klar, dass dies nicht ausschließlich ehrenamtlich erfolgen könne und da ist nun die Verwaltung gefragt, baldmöglichst mit dem Vorstand des Stadtjugendringes zu reden. Außerdem waren noch die Themen Kindergartenbedarfsplanung und das aktuelle Bildungspaket der Bundesregierung Thema. „Es ist völlig unverständlich, warum die Bundesregierung ein solches Paket verabschiedet und sich dann wundert, warum es niemand in Anspruch nimmt. Wer ein solches bürokratisches Monster ins Leben ruft, braucht sich auch nicht wundern“, so der Stadtrat. Allerdings müsse jetzt auf kommunaler Ebene nachgedacht werden wie die Gelder dennoch schnellstmöglich an die Bezugsberechtigten gebracht werden können. In der anschließenden Aussprache wurde von Martin Lennarz nochmals die Vorgehensweise in der Abholzung entlang des Josefsbaches kritisiert. „Da veranstaltet der Oberbürgermeister eine Bürgerbegehung wo über jeden zu fällenden Baum geredet wird und am Ende wird doch alles abgeholzt. Dies steht in krassem Widersatz zu der vom Oberbürgermeister Arnold so oft propagierten Bürgerbeteiligung“, so Lennarz weiter.

Am Ende der Mitgliederversammlung konnte Siegfried Pilbauer noch die erfreuliche Mitgliederentwicklung verkünden. Trotz des Nichteinzugs in den Landtag gehen die Mitgliederzahlen im Ortsverband Schwäbisch Gmünd nach oben.