Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Ortsverband der Linken diskutiert erneut den Gmünder Wohnungsmarkt. Landes- und bundespolitisches Versagen bei diesem Thema entlässt die Kommune nicht aus der Verantwortung.

Der Ortsvorstand der Linken traf sich jüngst zur Vorstandssitzung und diskutierte einmal mehr den fehlenden bezahlbaren Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. Anhand vieler Berichte von Bürgern und einer kürzlich vom Ortsvorstand organisierten Veranstaltung mit dem Mieterverein Ostalb lässt sich ablesen, dass das Problem von fehlendem bezahlbarem Wohnraum voll in Schwäbisch Gmünd angekommen sei. Seit Jahren fordere die Linken Fraktion im Gmünder Gemeinderat, dass man hier reagiere, aber leider sei außer einem Gamundia Haus am Bahnhof und nach Jahren der Diskussion mit dem Beginn des Umbaus des Kreiswehrersatzamtes nicht mehr passiert. „Den Bürgerinnen und Bürgern brennt das Thema unter den Nägeln und aus unserer Sicht wird die Situation immer dramatischer“, so Vorstandsmitglied Joachim Denke. Der Vorstand ist sich aber auch einig, dass dies auch damit zusammenhänge, dass die Landes- und Bundespolitik bei dem Thema wieder einmal die Kommunen alleine lasse und leider versage. „Die großen Koalitionen der letzten Jahre haben das Problem des fehlenden bezahlbaren Wohnraums, leider fahrlässig verschlafen und scheinen auch weiterhin keine wirksame Änderung herbeiführen zu wollen“, so Alexander Relea-Linder. Der Ortsvorstand nimmt aber auch zur Kenntnis, dass es den Anschein habe, als sei das Thema in der Zwischenzeit bei fast allen Fraktionen im Gmünder Gemeinderat auf der Agenda. Dies wird von allen Mitgliedern begrüßt und man hoffe auf ein umfassendes Programm, um allen Bürgerinnen und Bürgern eine Wohnperspektive, egal wie gefüllt der Geldbeutel ist, zu bieten.