Männer müssen sich hinten anstellen

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Vorne links Cynthia Schneider und daneben Jennifer Maria Jones; hinten von links Manfred Steidle, Florian Krämer, Martin Lennartz, Kai Jünger und Volker Wamsler

Kürzlich traf sich der Ortsverband der Linken Schwäbisch Gmünd zu seiner Mitgliederver-sammlung. Neben der Neuwahl des Ortsvorstandes standen verschiedene aktuelle Themen zur Diskussion an.

Aufgrund von beruflichen Veränderungen war es nötig geworden den Ortsvorstand neu zu besetzen. Die anwesenden Mitglieder wählten als neue Sprecherinnen des Ortsverbandes Cynthia Schneider und Jennifer Maria Jones.

Beide sind seit 2008 Mitglieder der Linken und betonten bei ihrer Vorstellung, dass sie sich nicht nur im anstehenden Bundestagswahlkampf einbringen wollen, sondern vor allen Dingen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. „Wir möchten die erfolgreiche Arbeit des bisherigen Vorstandes weiterführen und mit unseren Themenabenden zu verschiedenen lokalpolitischen aber auch Landes- und Bundesthemen die Menschen für unsere Positionen gewinnen“, so Cynthia Schneider. Jennifer Jones betonte dabei, dass es ihr besonders wichtig ist, weiterhin die Offenheit rüber zu bringen um Menschen, die sich gerne einbringen möchten, die Möglichkeit zu bieten.

Als Beisitzer wurden darüber hinaus erneut Manfred Steidle, Volker Wamsler und Martin Lennartz gewählt. Neu sind Kai Jünger und Florian Krämer dazu gekommen.

Weiteres Thema waren dann die neuesten Entwicklungen rund um die Landesgartenschau im kommenden Jahr. Neben den vielen positiven Neuerungen für die Stadt müsse nun aufgepasst werden, dass man den Bogen nicht überspannt. Darin waren sich die anwesenden, in Bezug auf die neu diskutierte Rodelbahn durch das Taubental einig. „Das Taubental ist ein Erholungsholungswald, der über viele Biotope verfügt und deshalb passe diese weitere touristische Attraktion, neben dem bereits bestehenden Naturatum und dem neu erstellten Meditationsweg nicht auch noch dazu“, so der Stadtrat Sebastian Fritz. Sicherlich ist das Bestreben der Verwaltung nach einer weiteren Attraktion begrüßenswert, aber die Natur habe im Zuge der Baumaßnahmen der Landesgartenschau schon oft das Nachsehen gehabt und dies müsse eben auch zur Kenntnis genommen werden. Man sei für die Diskussion im Gemeinderat aber weiterhin offen und werde sich erst nach der Äußerung der Naturschutzverbände, die bis heute noch nicht in die Diskussion eingebunden waren, festlegen, so der Stadtrat weiter.