Leserbrief zum Artikel von Herrn Länge über die Mitgliederversammlung des HGV

06. Oktober 2017  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

In seiner Rede vor dem Handelsverein spielt OB Arnold beim Thema Spassbad Nepperberg die Jungen gegen die Alten aus, wenn er sagt, dass es hauptsächlich die älteren Menschen seien, welche Vorbehalte und Bedenken äußern, die Jungen aber bedenkenlos für das Hallenbad votieren. Dabei fiel mir spontan ein Spruch von Goehte ein, der da sagt: „ Die Sorge geziemt dem Alter, damit die Jugend eine Zeitlang sorglos sein könne. „

Wobei in diesem Fall die Betonung stark auf „ zeitlang „ liegt, denn schon bald sind die Jungen von Heute die Alten von Morgen und „baden“ dann im wahrsten Sinne des Wortes die Brühe aus.

 Ich denke an den Goethe Spruch sollte sich jeder Politiker halten, der Entscheidungen trifft, welche weit über seine Amtszeit hinaus reichen. Und von diesen weitreichenden Entscheidungen stehen derzeit im Büro von Herrn Arnold u.a. die Bebauung Schönblick und der damit einhergehenden Vernichtung von kostbarer Natur und die jahrzehnte-lange Abhängigkeit der Stadt durch private Finanzierung des Spassbades an. Wobei in diesem Thema, je nach Standort, auch noch das Problem Eingriff in Naturressourcen on top dazu kommt.

Joachim Denke, Im Obstgarten 10, Herlikofen