„Innenstadtgremium für Gmünd ist notwendig!“

03. März 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Aus mehreren Teilen der Kernstadt werden Forderungen laut: OB und Verwaltung werden aufgefordert, den Weg frei zu machen

 

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Etliche Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen der Kernstadt wünschen sich endlich eine politische Vertretung analog zu den Ortschaftsräten in den Stadtteilen. Dies teilen Thomas Schäfer und Reinhard Nessel, beide Sprecher des Stadtteilforums Ost, aktuell der Rems-Zeitung mit.
Die Erfahrung zeige, dass die Stadtteilforen gut geeignet seien, um das Miteinander im Wirkungsbereich des Quartiers zu gestalten. Bei der Umsetzung von notwendigen Forderungen, die in allen Teilen der Kernstadt bereits sehr lange von Bürgerinnen und Bürgern vorgebracht werden, werde hingegen immer wieder deutlich, dass es nicht vorangehe. Anstelle Abhilfe mittels griffiger Lösungen zu schaffen entstehe auch diese Weise Frust und Resignation.
„Daher ist es dringend an der Zeit die Ungleichbehandlung gegenüber den Stadtteilen zu beheben und den Weg für ein gemeinsames Gremium frei zu machen. Dadurch wären die 40 Prozent der Kernstadtbewohner, die sich auf Altstadt, Oststadt, Weststadt, Südstadt und Hardt verteilen, im politischen Diskurs der Stadt repräsentiert und könnten ihre Anliegen entsprechend einbringen“, heißt es in einem Schreiben an die Rems-Zeitung. Diese 40 Prozent der in der Kernstadt ansässigen Bürgerinnen und Bürger seien, so Schäfer und Nessel, gegenüber Stadtrat und Verwaltung ohne demokratischen Vertreter, der analog zu den Ortschaftsräten ihre Interessen vertritt. Das müsse sich ändern, so die Forderungen.
Die Aufgaben, vor denen die Stadt steht, seien immens. Notwendig wären nach den Worten der beiden Sprecher des Stadtteilforums Ost zum Beispiel nachhaltige Konzepte für die Mobilitätswende, das Parkraummanagement, das Müllmanagement und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch neue innovative Unternehmen, die Gewerbesteuer entrichten und das Renommee der Stadt Schwäbisch Gmünd heben. Daher müssen nach Ansicht von Schäfer und Nessel möglichst viele Bürger in diesen Prozess eingebunden werden, um alle relevanten Anliegen einbringen zu können.
Eine Kernstadtgremium solle sich gezielt der Stadtentwicklung und Zukunft Schwäbisch Gmünds im Zentrum widmen und müsse mit Verantwortung und Kompetenzen ausgestattet werden. Dabei, so erklärten Thomas Schäfer und Reinhard Nessel weiter, gehe es nicht nur um eine lebenswerte Zukunft für die Kernstadt, sondern um die ganze Stadt Schwäbisch Gmünd.
Folgende Bürgerinnen und Bürger haben diese Forderung unterzeichnet: Anders, Carsten – Kernstadt; Ammon, Gertie – Parlermarkt-Bürgerinitiative Kernstadt; Apic, Rudi R. – Parlermarkt-Bürgerinitiative Kernstadt; Badagiacco, Maurizio – Kernstadt-Süd; Bidon, Eva – Kernstadt: Süd; Bstock, Sandra – Kernstadt:Süd; Di Gianni, Angela – Kernstadt: Süd; Duppel, Eberhard – Kiesäcker; Eis- mann, Frank – Kernstadt; Geiger, Harald – Becherlehen; Hahn, Hans-Peter – Kernstadt :Süd; Haussmann, Günter – Kernstadt:Ost; Hieber, Monika – Kern- stadt:Süd; Kocak, Ali – Kernstadt:Süd; Müller-Härlin, Stanislaus – Kernstadt; Nessel, Reinhard – Sprecher Stadtteilforum Ost; Perdomo, Andrea – Kern- stadt:Süd; Pitschmann, Andrea – Kernstadt; Preibisch, Heidi – Kernstadt; Prokofiev, Margarethe – Kernstadt; Raschke, Thomas – Kernstadt; Reichenauer, Franz – Becherlehen; Roßmann, Oswald – Kernstadt:Süd; Sabath-Härlin, Katrin – Kernstadt; Schäfer, Thomas – Sprecher Stadtteilforum Ost; Schaden, Udo – Kernstadt:West; Schillings-Bidon, Sebastian – Kernstadt:Süd; Seiz, Ursula – Kernstadt:Süd; Sielicki, Andrzej – Kernstadt; Slonek, Herbert – Parlermarkt-Bürgerinitiative Kernstadt; Sorg, Günter – Kernstadt:West; Stebbing, Prof., Peter – Kernstadt; Stemke, Jürgen – Kernstadt: Torun, Süheyla – Kernstadt; Trah, Dr., Hans-Peter – Nepperberg; Wahl, Kurt – Kernstadt; Wanner, Thomas Jack – Kernstadt.

Copyright Rems Zeitung, 3.3.2021