Hans-​Baldung-​Gymnasium soll wieder einen G 9-​Zug bekommen

26. Januar 2012  Gemeinderat, Redaktion

Ganz unumstritten war die Sache nicht. Vier Mitglieder der CDU–Fraktion stimmten dagegen. Doch mit breiter Mehrheit befürwortete der Gmünder Gemeinderat gestern, dass die Stadt einen Antrag auf Teilnahme am Modellversuch des Landes stellen soll, das Erreichen des Abiturs wieder in neun statt acht Jahren zu ermöglichen. Und zwar am Hans-​Baldung-​Gymnasium.

SCHWÄBISCH GMÜND (ml).Es sei der Wunsch der Eltern, dieses Angebot am Bildungsstandort Schwäbisch Gmünd zu machen, erklärte Schuldezernent Erster Bürgermeister Joachim Bläse. Schul– und Gesamtlehrerkonferenz des HBG hätten dem zugestimmt. Die Konzeption müsse man nun bis zum 28. Februar auf den Weg bringen.
Christian Baron (CDU) beklagte, dass der Bildungspolitik seit langem Kontinuität und Verlässlichkeit fehle. Das sei eine der Ursachen für die große Nachfrage an Privatschulen. Ein neues Angebot könne neue Unruhe bringen. Die Gründe für G 8, also schnelleres Lernen im europäischen Vergleich, seien nicht weggefallen. Andererseits habe G 8 den Schülern viel Druck gebracht und sei zu Lasten der außerschulischen Jugendbildung gegangen. Deshalb sei die Mehrheit der CDU für ein G 9-​Angebot.
„Wir brauchen Vielfalt in der Bildungslandschaft“, erklärte Daniela Maschka-​Dengler (SPD). Jeder solle in seinem Tempo lernen dürfen; viele Schüler und Eltern hätten G 9 nachgetrauert.
Die Stärkung der Möglichkeiten zur individuellen Förderung seien nur ein Argument für G 9, meinte Brigitte Abele (Grüne). Als positives Angebot für Gmünd sah Konrad Widmann (FW/​FDP) einen G 9-​Zug. Er dürfe allerdings nicht nach zweitklassigem Abitur aussehen. Karin Rauscher (FWF) hob hervor, dass die Kritik am Turbo-​Abitur nie abgerissen sei. Es sei gut, darauf zu reagieren. Auch für Sebastian Fritz (Linke) war der Antrag „nur konsequent, wenn der Wunsch da ist.“
HBG–Rektor Manfred Reichert machte deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines G 9-​Zuges stehen. „Das wird kein Vabanque-​Spiel“, betonte der Schulleiter. 

Ganz unumstritten war die Sache nicht. Vier Mitglieder der CDU–Fraktion stimmten dagegen. Doch mit breiter Mehrheit befürwortete der Gmünder Gemeinderat gestern, dass die Stadt einen Antrag auf Teilnahme am Modellversuch des Landes stellen soll, das Erreichen des Abiturs wieder in neun statt acht Jahren zu ermöglichen. Und zwar am Hans-​Baldung-​Gymnasium.

Ganz unumstritten war die Sache nicht. Vier Mitglieder der CDU–Fraktion stimmten dagegen. Doch mit breiter Mehrheit befürwortete der Gmünder Gemeinderat gestern, dass die Stadt einen Antrag auf Teilnahme am Modellversuch des Landes stellen soll, das Erreichen des Abiturs wieder in neun statt acht Jahren zu ermöglichen. Und zwar am Hans-​Baldung-​Gymnasium.

SCHWÄBISCH GMÜND (ml).Es sei der Wunsch der Eltern, dieses Angebot am Bildungsstandort Schwäbisch Gmünd zu machen, erklärte Schuldezernent Erster Bürgermeister Joachim Bläse. Schul– und Gesamtlehrerkonferenz des HBG hätten dem zugestimmt. Die Konzeption müsse man nun bis zum 28. Februar auf den Weg bringen.
Christian Baron (CDU) beklagte, dass der Bildungspolitik seit langem Kontinuität und Verlässlichkeit fehle. Das sei eine der Ursachen für die große Nachfrage an Privatschulen. Ein neues Angebot könne neue Unruhe bringen. Die Gründe für G 8, also schnelleres Lernen im europäischen Vergleich, seien nicht weggefallen. Andererseits habe G 8 den Schülern viel Druck gebracht und sei zu Lasten der außerschulischen Jugendbildung gegangen. Deshalb sei die Mehrheit der CDU für ein G 9-​Angebot.
„Wir brauchen Vielfalt in der Bildungslandschaft“, erklärte Daniela Maschka-​Dengler (SPD). Jeder solle in seinem Tempo lernen dürfen; viele Schüler und Eltern hätten G 9 nachgetrauert.
Die Stärkung der Möglichkeiten zur individuellen Förderung seien nur ein Argument für G 9, meinte Brigitte Abele (Grüne). Als positives Angebot für Gmünd sah Konrad Widmann (FW/​FDP) einen G 9-​Zug. Er dürfe allerdings nicht nach zweitklassigem Abitur aussehen. Karin Rauscher (FWF) hob hervor, dass die Kritik am Turbo-​Abitur nie abgerissen sei. Es sei gut, darauf zu reagieren. Auch für Sebastian Fritz (Linke) war der Antrag „nur konsequent, wenn der Wunsch da ist.“
HBG–Rektor Manfred Reichert machte deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines G 9-​Zuges stehen. „Das wird kein Vabanque-​Spiel“, betonte der Schulleiter.

SCHWÄBISCH GMÜND (ml).Es sei der Wunsch der Eltern, dieses Angebot am Bildungsstandort Schwäbisch Gmünd zu machen, erklärte Schuldezernent Erster Bürgermeister Joachim Bläse. Schul– und Gesamtlehrerkonferenz des HBG hätten dem zugestimmt. Die Konzeption müsse man nun bis zum 28. Februar auf den Weg bringen.

Christian Baron (CDU) beklagte, dass der Bildungspolitik seit langem Kontinuität und Verlässlichkeit fehle. Das sei eine der Ursachen für die große Nachfrage an Privatschulen. Ein neues Angebot könne neue Unruhe bringen. Die Gründe für G 8, also schnelleres Lernen im europäischen Vergleich, seien nicht weggefallen. Andererseits habe G 8 den Schülern viel Druck gebracht und sei zu Lasten der außerschulischen Jugendbildung gegangen. Deshalb sei die Mehrheit der CDU für ein G 9-​Angebot.

„Wir brauchen Vielfalt in der Bildungslandschaft“, erklärte Daniela Maschka-​Dengler (SPD). Jeder solle in seinem Tempo lernen dürfen; viele Schüler und Eltern hätten G 9 nachgetrauert.

Die Stärkung der Möglichkeiten zur individuellen Förderung seien nur ein Argument für G 9, meinte Brigitte Abele (Grüne). Als positives Angebot für Gmünd sah Konrad Widmann (FW/​FDP) einen G 9-​Zug. Er dürfe allerdings nicht nach zweitklassigem Abitur aussehen. Karin Rauscher (FWF) hob hervor, dass die Kritik am Turbo-​Abitur nie abgerissen sei. Es sei gut, darauf zu reagieren. Auch für Sebastian Fritz (Linke) war der Antrag „nur konsequent, wenn der Wunsch da ist.“

HBG–Rektor Manfred Reichert machte deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines G 9-​Zuges stehen. „Das wird kein Vabanque-​Spiel“, betonte der Schulleiter.