Grüne Stadt erwünscht

Der Ortsverband der Linken und die Fraktion luden zu einem Themenabend ein. Vorschlag zu neuem Verkehrskonzept stieß auf großes Interesse und wurde breit diskutiert.

Der Klimawandel schreitet voran und die damit einhergehende Erderwärmung lässt sich selbst mit einem sofortigen Handeln nur noch beschränken, aber nicht mehr aufhalten. Unter diesen Voraussetzungen und ausgehend von der Frage, welchen Beitrag die Stadt Schwäbisch Gmünd auf kommunaler Ebene leisten kann, um dieser Entwicklungen Einhalt zu gebieten, diskutierten 30 Bürgerinnen und Bürger sehr grundsätzlich über den großen CO2-Erzeuger Verkehr. Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Gmünder Gemeinderat – Sebastian Fritz – stellte dazu einen erarbeiten Konzeptvorschlag dar und untermauerte, dass dieser noch lange nicht zu Ende diskutiert sei. Dennoch sehe die deutlich gestärkte Fraktion die Notwendigkeit dringend über konkrete Maßnahmen zu diskutieren und dies auch unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit dann auch und es kam zu einem sehr konstruktiven Dialog, dessen Ergebnisse nun in die weiteren Überlegungen für ein Konzept einfließen werden. Neben der notwendigen Einbeziehung der Bürgerschaft beteuerten auch mehrere RednerInnen, dass sie es wichtig fänden, dass auch die anderen Fraktionen an der Erstellung beteiligt werden. Hierzu bestätigte Fritz dann auch, dass es erste Gespräche mit mehreren FraktionsvertreterInnen dazu gegeben hätte und dass diese offen und interessiert verlaufen seien. „Es gibt große Übereinstimmungen bei dem Ziel, die Fußgänger, den Radverkehr und den ÖPNV zu stärken und dabei, dass Gmünd seine Klimaziele erreichen muss. Daher glaube ich fest daran, dass wir mit der Bürgerschaft gemeinsam ein gutes, tragfähiges Konzept erarbeiten können“, so Fritz abschließend.