Gmünd ist auf einem guten Weg

14. April 2011  Gemeinderat

In der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde die Bedarfsplanung für die Betreuungsplätze für unter dreijährige verabschiedet. Dabei bescheinigte der Stadtrat der Linken Sebastian Fritz der Verwaltung eine gute Arbeit. „Gmünd ist bei der Schaffung von Plätzen auf einem guten Weg“, so der Stadtrat. Allerdings dürfe man aber nicht verkennen, dass es noch immer Eltern gibt die leer ausgingen. Auch Mütter die angeben, einen Platz zu benötigen um Arbeiten zu gehen oder eine Ausbildung zu machen. Da forderte er die Verwaltung auf, noch nachzubessern und auch auszuloten ob nicht von den Betrieben im Gmünder Raum noch mehr Engagement einzufordern sei – immerhin sind sie auch später die Nutznießer eines solchen Angebotes.

DIE LINKE im Gmünder Gemeinderat fordert schon lange eine Änderung der Gebührensatzung. „Es kann nicht sein, dass der Geschäftführer dieselbe Gebühr zu zahlen habe wie eine Leiharbeiterfamilie“, so Peter Müller. Es muss an dieser Stelle der Weg frei gemacht werden für eine Änderung zugunsten des sozialen Gleichgewichtes, denn ansonsten finanzieren alle Steuerzahler den gut verdienenden ihre Kitaplätze und der Rest kann es sich nicht leisten einen solchen in Anspruch zu nehmen. Besonders in der Kritik steht hier der gern bemühte Satz der konservativen: Leistung muss sich lohnen. Wer geht schon arbeiten, wenn das hart verdiente Geld wieder fast komplett für die Gebühr drauf geht!?