Genug gelitten

DIE LINKE im Gmünder Gemeinderat hofft eine Mehrheit für ihr beantragtes Verkehrskonzept für die Nordachse zu bekommen, da aus ihrer Sicht die Daten für ein Handeln längst auf dem Tisch liegen und ein Ende des Umgehungsverkehrs von Schwäbisch Gmünd nicht in Sicht ist.

 

Seit vielen Jahren lässt sich auf der Gmünder Nordachse eine stark erhöhte Verkehrsbelastung feststellen und seit der Eröffnung des Gmünder Einhorntunnels hat sich diese nur kurzzeitig geändert. Aus diesem Grund haben die Stadträte der Linken im Gmünder Gemeinderat ein Verkehrskonzept für die Nordachse beantragt. In ihrem Antrag fordern sie dieses jetzt über den Zeitraum der Landesgartenschau zu entwickeln und in den betroffenen Stadtteilen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren um dieses Konzept dann nach der Landesgartenschau umsetzen zu können. „Der Grund für unseren Vorstoß ein solches Konzept zu fordern ist, dass sich seit Jahren von Seiten der Stadtverwaltung bei der Umsetzung von Maßnahmen, die zum Ziel haben den Verkehr zu verringern, nichts tut,“ so der Stadtrat Peter Yay-Müller. Die Anwohner von Großdeinbach, Wetzgau und Rehnenhof hätten viel Geduld während der Tunnelmaßnahme und auch jetzt während der Landesgartenschau aufgebracht und daher wäre es dringend erforderlich, dass sich die Stadtverwaltung endlich auf den Weg mache und ein solches Konzept mit der Bürgerschaft zusammen zu entwickeln. „Wir sind auch über Aussagen der Verwaltung sehr irritiert, die gegenüber dem Bezirksbeirat gemacht wurden“, so der Stadtrat Sebastian Fritz. Danach seien angeblich die Batterien des Messgerätes, das auf Initiative von Stadtrat Sebastian Fritz vor und nach der Tunneleröffnung in Wetzgau aufgehängt wurde, leer gewesen. Die beiden Stadträte hätten aber klare Hinweise, dass die Zahlen einfach nur gleichbleibend hoch sind und vermutlich deshalb diese Aussage der Verwaltung getätigt wurde.