Geld für Sanierungen in Kindergärten

Schwäbisch Gmünd. Über Investitionskostenzuschüsse für drei katholische Kindergärten im Stadtgebiet beriet der Verwaltungsausschuss am Mittwoch. Sozialbürgermeister Dr. Joachim Bläse sagte, Gmünd habe inzwischen einen bundesweiten Ruf als familienfreundliche Stadt, dafür brauche es auch die passenden Rahmenbedingungen – in diesem Fall die Kindergärten. Er meinte jedoch auch, die Kinderbetreuung bringe die Stadt finanziell „in Grenzbereiche“. Umso mehr gelte es, den Kirchengemeinden dankbar zu sein für deren Kindergärten, mit denen sie die Stadt entlasten, meinte Christian Baron (CDU). Gute Kindergärten seien wichtig, sagte Steffen Suer (Grüne). Bei Sanierungen seien immer Mehrkosten möglich, meinte Sigrid Heusel (SPD) mit Blick auf die Maßnahmen. Sebastian Fritz (Linke) sah sogar einen hohen Sanierungsbedarf in allen Bildungseinrichtungen. Die Gebäude seien eben „in die Jahre gekommen“, so Karin Rauscher (FWF). Brigitte Abele sah funktionierende Kindergärten als wichtige Standortfaktoren.

Wenn der Gemeinderat abschließend zustimmt, gehen

  • gut 51 000 Euro Zuschuss an Renovierung und Umbau des Kindergartens St. Elisabeth in Weiler,
  • knapp 79 000 Euro Zuschuss in die energetische Sanierung und an andere Maßnahmen im Kindergarten St. Michael in der Weststadt und
  • gut 106 000 Euro an die Umgestaltung der Außenanlage im Kindergarten St. Katharina in Hussenhofen.

Der katholische Gesamtkirchenpfleger Klaus Knödler beantwortete Fragen zu den Baumaßnahmen und den entstandenen Mehrkosten.

© Gmünder Tagespost 09.10.2019 21:59