fem-Leiter im Verwaltungsausschuss

SCHWÄBISCH GMÜND. Stärkung und Ausbau des Forschungsstandortes Schwäbisch Gmünd – dies nennt das Forschungsinstitut fem als Grund für den Erweiterungsbau. Wie am 16. Januar berichtet musste aus diesem Grund der Baumbestand niedergemacht werden. Man sei an die Grenze gekommen mit den Kapazitäten, erklärte fem-Leiter Dr. Andreas Zielonka gestern im Verwaltungsausschuss und stellte das Vorhaben ausführlich vor. Bei den Räten sorgte dies für Zustimmung, allerdings wurde auch Bedauern darüber geäußert, dass der Baumbestand der Erweiterung weichen musste.
Alfred Baumhauer bat darum, dass auf eine hochwertige Gestaltung Wert gelegt wird und sich der Bau in die Umgebung einfügt. Auf die Frage von Gabriel Baum, welchen Ausgleich es für die Bäume gibt, die gefallen sind, erklärte Zielonka, dass mit der Wasserstofftechnologie viel mehr CO 2 eingespart werden könne als diese Bäume in ihrem Leben je an CO 2 eingespart hätten. Er betonte außerdem, dass es dazugehöre, dieses Umfeld zu begrünen. Auf die Frage von Sebastian Fritz, ob Zielonka überlegt habe, den Erweiterungsbau woanders zu machen, erklärte der fem-Leiter, dass man sich diese Frage gestellt habe. Allerdings habe man viel in die Sanierung der bestehenden Gebäude
investiert und das Institut lebe vom direkten Austausch der Mitarbeiter. „Wir müssen hier den Neubau hinstellen.“

Copyright Rems Zeitung, 21.01.2021