Familienpass nicht erweitert

16. März 2012  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Stadt: Sind hier gut aufgestellt

Der Gemeinderat hat einen Antrag von „Die Linke“ zur Erweiterung des Familienpasses abgelehnt. Die Linke-Stadträte wollten, dass Personen, die ihr Gehalt mit ALG II aufstocken müssen, Rentner ohne auskömmliche Rente und ALG-II- und Wohngeldbezieher ebenfalls den Pass bekommen.

Schwäbisch Gmünd. Die Linke will zudem, dass Bädereintritt, Büchereiausweis und Eintritte zu Kinder- und Jugendveranstaltungen günstiger werden. Die SPD-Fraktion regte an, nur Wohngeldempfänger mit Kindern in den Berechtigungskreis aufzunehmen. Dies wären 820 Kinder, die Kosten dafür liegen bei etwa 15 000 Euro. Gmünd sei beim Familienpass gut aufgestellt, war Bürgermeister Dr. Joachim Bläse gegen die Erweiterung. Er verwies auch auf die Haushaltssituation. Der Rat lehnte mit 27 Nein-Stimmen und 19 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung ab. mil

© Gmünder Tagespost 15.03.2012