Erzieherinnen besser bezahlen

Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifrunde hat die Fraktion „Die Linke“ im Gemeinderat beantragt, die Sozial- und Erziehungsberufe aufzuwerten.

Schwäbisch Gmünd. Eine Erzieherin verdiene als Einstiegsgehalt 2300 Euro brutto und komme nicht über 3200 Euro brutto. Da sehr viele Erzieherinnen, oft ungewollt, in Teilzeit arbeiten, sei ihr tatsächliches Einkommen deutlich geringer. In dem Antrag heißt es: „Mitarbeiter/innen in Sozial- und Erziehungsberufen leisten eine wichtige und wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft. Diese Arbeit, die oft genug von Frauen bewältigt wird, müsse besser gewürdigt werden. Dazu sind auch eine gute Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen erforderlich. Deshalb begrüßen wir die aktuellen Tarifverhandlungen für eine bessere Eingruppierung und Bezahlung der Mitarbeiter/innen im Sozial- und Erziehungsdienst.“ Die Stadt Gmünd brauche gerade in den Kindertagesstätten mehr qualifizierte Kräfte und erwarte von den aktuellen Tarifauseinandersetzungen, dass es mit dem Ergebnis mehr Erzieherinnen möglich ist im Beruf zu bleiben.

 

© Gmünder Tagespost 04.05.2015 21:46:53