Eigentliches Problem

03. Februar 2012  Redaktion

„Der Ausbau erneuerbarer Energien soll auf der Ostalb rasch voranschreiten, vor allem durch neue, größere Windenergieanlagen und Solarenergie. (…) Mutlanger Bürger wollen nun gegen die geplante Freiflächensolaranlage klagen, die auf dem ehemals militärischem genutzten unter Altlastenverdacht stehenden Gmünder Teil der Mutlanger Heide entstehen soll. (…) Vielen Naturschützern erscheint die mit wenigen Eingriffen verbundene 25-jährige Zwischennutzung eines Teilbereiches der Heide zur Stromerzeugung deutlich weniger zerstörerisch, als die von der Stadt Gmünd geplante komplette Bebauung mit Einfamilienhäusern samt einer Zerschneidung des Waldes mit seinen Amphibienlebensräumen durch (…) eine Erschließungsstraße vom Schießtal. Die Gemeinde Mutlangen hat in der Vergangenheit durch eine beispiellos aggressive Baulandpolitik zur Vernichtung von Naturräumen und Naherholungsmöglichkeiten beigetragen. Da die Gmünder es ihnen inzwischen gleichtun, wächst Gmünd (…) und Mutlangen zu einem (…) Siedlungsbrei zusammen. Und das ist für den Naturschutz das eigentliche Problem.“ Andreas Mooslehner, Aalen

© Gmünder Tagespost 01.02.2012