Diskussion über Zaun-Schließung

e0b255db-1ea4-4a21-b6cf-2d62fdceadad.jpgUnd wieder war der Landschaftspark Thema. Bei der Sitzung des Ortschaftsrates Rehnenhof-Wetzgau forderte Ortschaftsrätin Susanne Lutz die Schließung der Zäune – zumindest in der Nacht.

Werner Schmidt

Wetzgau. Die Mitglieder des Ortschaftsrates Rehnenhof-Wetzgau übermittelten am Freitagabend ein Füllhorn an Wünschen an den Haushalt der Stadt Schwäbisch Gmünd. Einer davon ist, den Sitzungsraum des Ortschaftsrats in der Friedensturnhalle mit moderner Technik auszustatten. Dazu zählt nicht nur ein Beamer, sondern auch ein Telefon- und ein Internetanschluss.
Die Kommunalpolitiker stimmten einhellig für den Neubau einer Mensa der Friedensschule. Aber das werde eine politische Entscheidung, die der Gmünder Gemeinderat treffen müssen, gab Weiß ein Gespräch wieder, das er zu diesem Thema bereits mit Bürgermeister Joachim Bläse geführt habe. Die Fertigstellung des Anbaus der Aussegnungshalle auf dem Friedhof ist ein weiterer Wunsch. Außerdem sollen 10 000 Euro für die notwendige Infrastruktur im Landschaftspark für die 2016 bevorstehende 750-Jahr-Feier des Ortes bereitgestellt werden. Die Alternative dazu: die Stadt solle diese Infrastruktur kostenfrei zur Verfügung stellen. Bloß mit einem Festzelt allein sei es nicht getan, war sich Weiß sicher.
Der Landschaftspark war auch in dieser Sitzung Thema. Man solle abends die Tore schließen, damit die Leute nicht im Park ein- und ausgehen könnten, verlangte Ortschaftsrätin Susanne Lutz. Es werde eine Menge Müll hinterlassen, Hunde seien im Wasserbecken gesehen worden. Es müsse nicht nur eine intensivere Kontrolle erfolgen, sondern auch die Sensibilität erhöht werden. Allerdings stieß die Kommunalpolitikerin auf den Widerspruch von Stadtrat Sebastian Fritz: „Wie soll Müll vermieden werden, wenn man nachts abschließt? Die Leute sind doch tagsüber da.“ Für die relativ hohe Zahl der Besucher funktioniere es doch eigentlich sehr gut, bestätigte auch Ortsvorsteher Johannes Weiß und machte klar, dass man den Landschaftspark gar nicht komplett abriegeln könne, denn es gebe Bereiche, an denen kein Zaun vorhanden sei. Aber die Zahl der „Ranger“, die zur Kontrolle des Geländes eingesetzt werden, werde erhöht. Nach der Ausbildung einer ersten Gruppe, folge bald eine weitere.
Allerdings sind die Befugnisse dieser Kontrolleure beschränkt. Sie könnten eben nur aufmerksam machen und bitten. Für weitere Sanktionen müssen sie dann den Kommunalen Ordnungsdienst oder die Polizei zur Unterstützung heranziehen. Für Hunde allerdings gebe es klare Richtlinien, sagte Weiß: „Nicht ins Wasserbecken und an der Leine.“ Es gebe jedoch immer wieder uneinsichtige Hundehalter: „Es gab schon die erste Anzeige“, teilte der Ortsvorsteher mit.

© Gmünder Tagespost 12.06.2015 22:16:48