DIE LINKE zeigt sich solidarisch

Bildschirmfoto 2015-08-14 um 14.10.14Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat und der Kandidat für die Landtagswahl, Alexander Relea-Linder, erklären ihr Verständnis für die Ablehnung des Schlichtungsergebnisses durch die Beschäftigten SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen.

Die Beschäftigten in Kita`s und sozialen Einrichtungen tragen eine große Verantwortung. Sie arbeiten hoch motiviert und engagiert, sie haben sich durch Fort- und Weiterbildungen auf die neuen Anforderungen fit gemacht, denn deren Arbeitsplatz unterliegt seit vielen Jahren einem großen Wandel. Hierfür gebührt ihnen ein hohes Maß an Anerkennung für ihre tägliche Arbeit. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Die Arbeitsverdichtung all dieser Beschäftigtengruppen hat immer mehr zugenommen. Die Anerkennung durch eine entsprechende Bezahlung ist jedoch ausgeblieben. Daher hätten die Ergebnisse der Mitgliederbefragungen über die Schlichtungsempfehlung im Sozial- und Erziehungsdienst eindeutiger nicht ausfallen können. Ob bei Verdi oder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Die betroffenen Beschäftigten geben sich in großer Mehrheit nicht zufrieden mit dem schwachen Tarifabschluss. Für die LINKE steht fest, dass es höchste Zeit ist, den ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Wenn Betreuung, Bildung und Erziehung für die Städte und Gemeinden tatsächlich den hohen Stellenwert besitzen, der ihnen in Sonntagsreden oftmals attestiert wird, dann müssen sie auch in das dafür zuständige Personal investieren, so Landtagskandidat Alexander Relea-Linder. Es sei auch der Starrsinn der Verhandlungsführer der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), der schlussendlich auf Kosten der Eltern geht. „Daher muss auch auf die Situation der Eltern mehr Rücksicht genommen werden, sie sind nämlich die hauptleidtragende des Arbeitskampfes“, so Stadtrat Sebastian Fritz. Es sei festzuhalten, dass die Kita-Beschäftigten nur ein Grundrecht auf Streik wahrnehmen und dies mit einem breiten Rückhalt in der Gesellschaft für eine dringend überfällige Aufwertung dieser Berufsgruppen. „DIE LINKE wird sich auch im anstehenden Landtagswahlkampf solidarisch zeigen und dafür kämpfen, dass endlich auch die ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen eine Stimme in der nächsten Landtagsperiode bekommen werden“, sagt die Stadträtin Cynthia Schneider.