DAV-​Kletterhalle für die „Jugendmeile“

Sebastian-Fritz„Ich bin ganz scharf auf dieses Halle“, so der OB. Hinter dem Bahnhof entsteht die „Jugendmeile“, die noch lange nach der Landesgartenschau ein Anziehungspunkt sein soll.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Als „Abrundung“ der Jugendmeile stellten am Mittwoch im Gemeinderat OB Arnold und Bildungs– und Sportamtsleiter Klaus Arnholdt das Projekt der DAV–Sektion Schwäbisch Gmünd in der Vorberatung vor, am westlichen Ende des einstigen Güterbahnhofs auf städtischem Grund und in Erbpacht eine Kletterhalle zu errichten. Deren Kosten belaufen sich auf 1,65 Millionen Euro. Die Verwaltung schlug vor, einen auf vier Jahre verteilten Zuschuss in Höhe von 200 000 Euro zu geben. Es handle sich um ein „Infrastrukturprojekt für den Sport“. Der stellvertretende DAV–Sektionsvorsitzende Dr. Bernd Bareiß und Markus Urbanowski erläuterten die Kletterhalle. Es handle sich um einen einmaligen Standort für eine boomende Sportart. Die Halle könne Anziehungspunkt für die 2600 Mitglieder werden, ein Vereinszentrum so entstehen, das auf die ganze Region ausstrahle. Man rechne mit 25 000 Besuchern im Jahr. Zur privaten Halle in Waldstetten bestehe eine Wettbewerbssituation.

CDU–Sprecher Celestino Piazza begrüßte das Vorhaben, der Betrieb bleibe beim DAV, der Platz sei ideal, auch im Sinne der sozialen Kontrolle. Die SPD lobte den Mut der Gmünder DAVler, die Halle „selbst zu stemmen“ und „absolute Zustimmung“ kam von der Linken. Elmar Hägele (Grüne) und Ullrich Dombrowski (FW/​FDP) gaben die schwierige Finanzsituation der Stadt zu bedenken, weitere Unterstützung über die 200 000 Euro hinaus sei nicht zu erwarten. Hägele zählte noch den Laga-​Zuschuss von 90 000 Euro hinzu.

Rems Zeitung, 24.04.2013