Das Gmünder Jugendkulturzentrum Esperanza feierte das Zehnjährige

16. Dezember 2011  Presse, Redaktion

Das Zentrum der Gmünder Jugendkultur, das Esperanza in der Benzholzstraße, war am Donnerstag Abend mal nicht nur für junge Leute Anlaufstelle: Mit vielen Ehrenamtlichen, Ehemaligen und natürlich mit Ehrengästen wurde das zehnjährige Bestehen gefeiert. Das Rahmenprogramm war der Akustikband „Primanota“ zu verdanken.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Vor 13 Monaten feierte die Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd ihr Zehnjähriges. Über ein Jahr hat es dann gedauert, in der Oststadt einen Ort zu finden, zu renovieren und zu beziehen, in dem Jugenkultur überhaupt erst möglich wurde. Einen Ort, an dem die Jugendlichen zu Workshops, Vorträgen, Konzerten, Lesungen, Poetry Slams – das ist der Dichterwettstreit der Neuzeit – und zur Begegnung in des Wortes eigentlicher Bedeutung einladen konnten, der Raum bot für all ihre Hoffnungen. Sie nannten ihn Esperanza Und das ist jetzt genau zehn Jahre her.

In diesen Räumen sollten und sollen Selbstbestimmung, Selbstverwaltung und „Alternativen zu konsumorientierter und kommerzieller Freizeitgestaltung“ gelebt werden. „Ideen und Vorstellungen im kulturellen wie politischen Leben“, entwickelt, Freiraum, Miteinander, Mitwirken für alle propagiert – in welchem Maß, können unter anderem die Vertreter der Stiftung Haus Lindenhof bezeugen.

Gründungsmitglied Seba Fritz erinnerte an die Anfangszeit, Barbara Herzer sprach für den Stadtjugendring und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, etwa im Blick auf alljährlich am Franziskaner aufgebaute Bühne während des Stadtfestes. Vorsitzende Johanna Nick ließ die wichtigsten Stationen Revue passieren. Sie war sieben Jahre alt, als das Esperanza eingeweiht wurde: Niemand habe damals gedacht, dass dieses Zentrum so lange Bestand haben würde.

Rems Zeitung Schwäbisch Gmünd | Freitag, 16. Dezember 2011