Redaktion

Baugebiet „Holder“ findet weitgehend

Die Linke bedauert großflächige Versiegelung von Ackerflächen
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). In seiner Vorberatung vor der endgültigen Entscheidung nächsten Mittwoch im Gemeinderat sprach sich gestern der Bau- und Umweltausschuss mehrheitlich für den Satzungbeschluss für das geplante Baugebiet „Holder II“ bei Großdeinbach aus. Damit folgen die Stadträte auch der Empfehlung des Ortschaftsrats vom Vorabend. Auf einer Fläche von 4,5 Hektar entstehen demnach ab nächstes Jahr 87 Wohneinheiten. Die Nachfrage nach Bauplätzen und Wohnungen im Stadtteil wird als anhaltend stark beschrieben. Stadtrat Prof. Dr. Andreas Benk bedauerte die Versiegelung von Ackerflächen. Er rechnete hoch, dass es bislang eine Getreideanbaufläche sei, die 300 bis 500 Menschen die Brotversorgung sichere. Ganzen Beitrag lesen »

Kontroverse Debatte zu Klimaschutz

Gmünds Klimaschutzbeauftragter Robin Hecker hat am Mittwoch im Bauausschuss den Klimaschutzbericht 2019 vorgelegt. Danach haben die Gmünder 2018 382 Gigawattstunden und damit 4,5 Prozent weniger Strom als im Vorjahr verbraucht. Beim in etwa gleichbleibenden Wärmebedarf stellte Hecker fest, dass in Gmünd keine Fortschritte beim Umstieg auf erneuerbare Energien festzustellen sei. Beim Verkehr hat sich die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge in acht Jahren um 17,6 Prozent erhöht. Dies sind 6700 Fahrzeuge mehr. Die Kohlendioxid-Emmissionen liegen bei vier Tonnen pro Kopf. Dies sei zwar weniger als der Durchschnitt in Bund, Land und Kreis, ein Trend zu einer Abnahme lasse sich aber nicht erkennen. Hecker kündigte Klimaschutzmaßnahmen an: dass Gmünd an einem Forschungsprojekt „Wie grün sind bundesdeutsche Städte“ teilnimmt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erfasst dabei bis Anfang 2021 in acht Städten das städtische Grün. Zudem sollen im Stadtgebiet Brunnen reaktiviert werden, um Gießwasser zu gewinnen.

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Stadt und Räte wollen günstigen Wohnraum

Schwäbisch Gmünd. Wohnraum – Kauf oder Miete – wird in Schwäbisch Gmünd immer teurer, nach Worten von Oberbürgermeister Richard Arnold „auch durch die zunehmende Attraktivität der Region und die Nähe zu Stuttgart“. Vor allem im mittleren und niedrigen Preissegment wird die Luft dünn. Mit der Initiative „bezahlbarer Wohnraum“ will die Stadt der Entwicklung begegnen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft (VGW). Was Geschäftsführer Celestino Piazza in der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Umweltausschuss und Sozialausschuss dazu vorgetragen hat, fand bei den Räten ein positives Echo.

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Gmünds Linke formulieren zehn Thesen

Transformationsrat Kurz vor dem zweiten Treffen des neuen Gremiums benennt die Fraktion zehn für sie wichtige Punkte.

Schwäbisch Gmünd. Sie sollen gemeinsam ein Konzept für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Schwäbisch Gmünd entwickeln: die Mitglieder des neuen Transformationsrats. Oberbürgermeister Richard Arnold spricht dabei von einem ambitionierten Programm: „Wir möchten in neun bis zwölf Monaten fertige Empfehlungen auf dem Tisch haben, die Gmünd voranbringen sollen.“ Im 20-köpfigen Gremium sitzen Vertreter aus Verwaltung, Gemeinderat, Industrie, Handwerk, Handel, Gewerkschaft und Ökologie. Ganzen Beitrag lesen »

Der Einzelhandel schafft viel mehr Jobs als Amazon

10. Juli 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Auch nach der Absage durch die Stadträte des Verwaltungsausschusses Ende 2019: Der Internethändler Amazon hat nach wie vor Interesse, in Schwäbisch Gmünd ein Verteilzentrum zu eröffnen, teilt Amazon-Sprecherin Nadiya Lubnina auf Nachfrage mit. Und zwar in der Größenordnung der anderen Verteilzentren, die um die 10 000 Quadratmeter groß seien und „100 bis 200 Arbeitsplätze in Vollzeit bieten“. Zur Besichtigung eines solchen Amazon-Logistikzentrums in Pforzheim hatte Oberbürgermeister Richard Arnold den Ältestenrat für Freitag, 17. Juli, eingeladen und damit die Diskussion neu entfacht. Denn angesichts einer erheblich steigenden Arbeitslosenzahl gelte es, Lösungen zu finden. Ganzen Beitrag lesen »

Klimaschutzkonzept für Gmünd nach dem Sommer

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtverwaltung hat für die zweite Jahreshälfte ein Klimaschutzkonzept angekündigt. Die Stadtverwaltung will das Fahren mit dem Rad für Alltagsradler so komfortabel wie möglich gestalten. Sie will dabei auch die Einrichtung von Fahrradstraßen prüfen, in denen Radler Vorrang vor Autos haben. Zudem will die Stadt – neben der Förderung von Städtepartnerschaften – Fahrten von Kindern, Jugendlichen und Schülern in Städte unterstützen, die einen Bezug zu Gmünds Geschichte haben oder Erinnerungskultur aktiv fördern. Dies sind Antworten auf neun von 74 Punkten, die Gmünds Stadträte am Mittwoch einzeln oder in Blöcken diskutierten. Jedem Punkt ging Antrag der Stadträte an die Stadtverwaltung voraus. Alle 74 Punkte werden endgültig in zwei Wochen entschieden. Ganzen Beitrag lesen »

Amazon-Ansiedlung in Gmünd ist wieder Thema

Schwäbisch Gmünd. Die Bekanntgabe von Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats schlug ein wie eine Bombe: Er lud den Ältestenrat zu einer Besichtigung des Amazon-Logistikzentrums am Freitag, 17. Juli, um 15 Uhr in Pforzheim ein. Mit dem Ziel, sich vor Ort ein Bild zu machen und um sich mit den Verantwortlichen zu unterhalten. Somit rollt Arnold das Thema einer möglichen Amazon-Ansiedlung in Schwäbisch Gmünd neu auf. Dabei hatte sich der Verwaltungsausschuss bereits im Dezember 2019 dagegen ausgesprochen. Ganzen Beitrag lesen »

Corona-Ampel: Rot für Buchstraße und Kinderhaus

SCHWÄBISCH GMÜND (esc). Der Haushaltsausschuss des Gmünder Gemeinderats musste sich am Mittwoch mit dem unangenehmen Teil des städtischen Haushalts befassen, der – auch coronabedingt – mit immensen Mindereinnahmen nicht wie ursprünglich geplant gehalten werden kann. Die Systematik der sogenannten „Corona-Ampel“ erläuterte der Gmünder Finanzbürgermeister Dr. Joachim Bläse dem Gremium erneut, die die geplanten Maßnahmen nach Notwendigkeit, Einsparpotential und Stand der Maßnahmen in rot, gelb und grün einer jeweiligen Priorität zuordnet. Demnach muss die Stadt mit Einbußen bei den Steuereinnahmen in „bislang ungekanntem Ausmaß“ rechnen, in einer Höhe von rund 20,856 Millionen Euro, auf Basis der Steuerschätzungen vom Mai 2020. Bürgermeister Bläse bezeichnete einen Gesamtsteuerausfall für das Jahr 2020 in Höhe von rund 30 Millionen Euro am Ende für „nicht unrealistisch“.

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Bloß Bäume, nicht gleich ein ganzer Wald

Was für eine Woche! Dr. Joachim Bläse wird zum künftigen Landrat des Ostalbkreises gewählt. Und: Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Bosch AS erzielen eine Einigung. Und: Gmünds Gemeinderat diskutiert über Bäume.
Damit es kein Missverständnis gibt: Bäume sind wichtig. Vielleicht wichtiger denn je. In Zeiten des Klimawandels. Mit Hitze und Trockenheit. Deshalb sind alle Fraktionen für Bäume. Es geht in der Debatte ums Wo.
Die Linken vermissen – zurecht – eine Antwort auf ihre Frage nach Bäumen auf dem Marktplatz, dem Johannisplatz und in der Bocksgasse.

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„Bitte erst den Ortschaftsrat befragen“

Die Suche nach Lösungen für eine verbesserte Verkehrsanbindung des wachsenden Industriegebiets Gügling wird die Kommunalpolitik weiterhin beschäftigen. Das wurde am Mittwoch im Gemeinderat deutlich. Hierzu wurde die Idee der Umwidmung der Route nach Zimmern in eine Anliegerstraße als Antrag in den Raum gestellt.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Anlass für die erneute Debatte war die Entscheidung über den Bau einer neuen Verbindungsstraße des Industriegebiets in seinem östlichen Bereich an die Ortsumfahrung Bargau. Diese Verknüpfung gibt es zwar schon, doch ist sie sehr schmal und nur für Pkw geeignet. Ganzen Beitrag lesen »

Gefahr auf dem Rad

Schwäbisch Gmünd. Von einer extrem gefährlichen Situation für einen Radfahrer in der WeißensteinerStraße in Gmünd berichtet Stadtrat Sebastian Fritz (Linke). Der sei von einem Auto geschnitten worden, habe Anzeige erstattet. Sebastian Fritz möchte einen sichern Radweg zwischen Innenstadt und Unterbettringen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse verspricht, sich darum zu kümmern, „denn wir setzen auf die Alltagsradler“. Eine Besichtigung der Weißensteiner Straße mit der Arbeitsgruppe Rad ist für 13. Juli vorgesehen. Dann geht es auch darum, welche Rolle die Klarenbergstraße im künftigen Radverkehr spielen wird.

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Innenstadt soll grüner werden – Auftakt in den Schmiedgassen

Darin sind sich die meisten Stadträte einig: Sie wollen mehr Grün und mehr Bäume in der Innenstadt. Heftig diskutiert haben die Stadträte am Mittwoch im Stadtgarten jedoch, wo mit der Pflanzung begonnen werden soll. Auf Johannisplatz, Marktplatz und in der Bocksgasse, wie die Fraktion Die Linke dies beantragt hatte. Oder im Zusammenhang mit dem fraktionsübergreifenden Antrag „Lebenswerte Altstadt“, mit dem einzelne Quartiere der Altstadt nach und nach unter den Gesichtspunkten Wohnen, Handel und Verkehr auf Vordermann gebracht werden sollen. Das erste Quartier sollen dabei nach dem Willen der Verwaltung und des Gemeinderates die Schmiedgassen sein. Entsprechend soll es auch dort Überlegungen zu Baumpflanzungen geben. Um es vorweg zu sagen: Der Linke-Antrag erhielt keine Mehrheit. Erste Untersuchungen für Baumpflanzungen wird es deshalb in den Schmiedgassen geben. Ganzen Beitrag lesen »

Einsparungen durch Kreisstraße?

Schwäbisch Gmünd. Mit großer Mehrheit befürwortet der Gemeinderat die Straßenanbindung des Gewerbegebiets Gügling Nord an die Ortsumfahrung Bargau. Die Stadt kann nun einen Bebauungsplan in die Wege leiten und die nötigen Grundstücke kaufen.

Nicht alle Räte sehen in diesem Straßenneubau nur Vorteile. Eine von Gabriel Baum, Fraktionsvorsitzender der Grünen, angeregte Verkehrsanalyse wird auf jeden Fall kommen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte wollen mehr Grün

Kommunalpolitik Fraktionen CDU, SPD und Linke fordern Aufforstung und mehr Bäume in der Gmünder Innenstadt.

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Taubental: Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern

In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Konflikten zwischen Fußgängern und Mountainbikern, die das Taubental hinabsausen und dabei gleich mehrere zertifizierte Wanderwege kreuzen. In der Sitzung des Ortschaftsrats von Rehnenhof/Wetzgau am Freitag zeigten sich mehrere Problemfelder. Zum einen machte sich der Regionalgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Andreas Mooslehner, dafür stark, dass kein Trail im Taubental angelegt wird. „Das Gebiet ist überlastet“, stellte er fest. „Eine zusätzliche Nutzung wäre unvernünftig.“ Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Bäume in der Stadt

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Im April hatte der Gemeinderat den Beschluss über die
Haushaltssatzung 2020 und die haushaltswirksamen Anträge gefasst. Weitere haushaltswirksamen Anträge, die der Kategorie 2 zugeordnet und aufgrund der
Corona-Situation zurückgestellt wurden, werden in der Sitzung am 1. Juli zum Beschluss gebracht. Die Vorberatung fand am Mittwoch im Haushaltsausschuss statt. Drei Anträge befassten sich mit der Bitte nach mehr Baumpflanzungen. Ganzen Beitrag lesen »

Bis 2023 sechs Millionen neue Schulden in Gmünd?

Schwäbisch Gmünd. Das letzte Wort hat der Gemeinderat am 8. Juli. Signale der Zustimmung zur Linie der Stadtverwaltung aber gab es von mehreren Stadträten am Mittwoch im Haushaltsausschuss. Danach wird die Stadt Schwäbisch Gmünd das vom Gemeinderat im Jahr 2015 beschlossene Schuldenabbaukonzept mindestens aussetzen und bis 2023 sechs Millionen Euro Schulden zusätzlich aufnehmen. Der Schuldenstand würde damit zum Ende des Jahres bei etwa 80 Millionen Euro liegen. Er betrüge damit etwa 14 Millionen Euro mehr als im Schuldenabbaukonzept 2015 festgehalten. Dieses enthält zum 31. Dezember 2023 einen Schuldenstand von 66,45 Millionen Euro. Ganzen Beitrag lesen »

Weg zu einer lebenswerten Altstadt wird konkreter

25. Juni 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Die Altstadt soll lebenswerter werden. Das hat der Gemeinderat vergangene Woche einstimmig beschlossen. Und die Stadtverwaltung zugleich beauftragt, sich beim Landesverkehrsministerium für das Programm „Kompetenznetz Klima Mobil“ zu bewerben. Mit diesem unterstützen Bund und Land die Kommunen, wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr umzusetzen. Die Bewerbung steht, gab Bürgermeister Dr. Joachim Bläse am Mittwochabend den Stadträten des Bau- und Umweltausschusses bekannt. Ganzen Beitrag lesen »

Gesamtkonzept für den Verkehr gefordert

Bettringern ist es ein großes Anliegen, dass künftig eine Straße vom Gewerbegebiet Gügling direkt zur Ortsumfahrung Bargau führt. Denn sie versprechen sich damit weniger Verkehr im Ort. Anwohner von Zimmern, Hirschmühle und Hussenhofen hingegen fürchten, dass eine solche Verbindung mehr Verkehr in ihre Ortschaften führt, in denen die Straßen dafür nicht ausgelegt sind. Das machten die Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert für Bettringen und Josef Heissenberger für Hussenhofen, Zimmern und Hirschmühle am Mittwoch deutlich, als es im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats um den Bau der Verbindung zwischen dem Gügling und der Bargauer Ortsumfahrung ging. Ein wichtiges Argument für den Bau der Ortsumfahrung sei von Anfang an gewesen, dass dieser Anschluss gemacht wird, erinnerte Oberbürgermeister Richard Arnold. Ganzen Beitrag lesen »

Naturschützer kritisieren „Sturheit der Verwaltung“

22. Juni 2020  Redaktion
Diskussion Beim Themenabend der Linken geht es um den geplanten Transformationsrat und um Klimaschutz.

Schwäbisch Gmünd. Es braucht grundlegende Veränderungen in der Wirtschaft, bedingt durch den von Menschen gemachten Klimawandel. Das forderte Linke-Kreisvorsitzender Justin Nibius, als es bei einem Themenabend um mögliche Aufgabenfelder für den vom Gemeinderat geplanten Transformationsrat ging. Dabei diskutierten Mitglieder des Ortsverbands der Linken mit Vertretern der Gewerkschaft, der Naturschutzverbände, der Politik und der Wissenschaft. Ganzen Beitrag lesen »