Redaktion

Einzelhandel und Nachhaltigkeit im Blick behalten

11. Dezember 2019  Gemeinderat, Ortsvorstand, Presse, Redaktion

LINKE-Ortsverband begrüßt die Entscheidung gegen eine Ansiedlung von Amazon in Schwäbisch Gmünd. Auswirkungen auf Einzelhandel und Geschäftsmodell des Konzerns lassen nur diesen Schluss zu.

Auf dem kürzlich durchgeführten Stammtisch der Linken wurde nochmals über die Entscheidung des Verwaltungsausschusses, sich gegen eine Ansiedlung von Amazon in Schwäbisch Gmünd auszusprechen, diskutiert. Aus Sicht der Anwesenden war dieser Beschluss der einzig vernünftige, denn Amazon ist schon seit langem für seine miserablen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bekannt. Ganzen Beitrag lesen »

Nein ist die richtige Antwort

06. Dezember 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Amazon baut kein Verteilzentrum in Gmünd. Das hat der zuständige Ausschuss des Gemeinderats in dieser Woche, wenn auch denkbar knapp, entschieden. Unterm Strich betrachtet: Die Entscheidung war richtig.

Das stärkste Argument: Soll die Stadt 25 000 bis 30 000 Quadratmeter Gewerbefläche in guter Lage bebauen lassen für etwa 100, in Spitzenzeiten 175, Arbeitsplätze? Eine ähnliche Frage hat der Gemeinderat bereits 2003 bei der Diskussion um ein Aldi-Logistikzentrum mit Nein beantwortet. Umso mehr muss sie jetzt, da die Knappheit solcher Baugrundstücke noch viel deutlicher zu spüren ist, verneint werden. Gut, dass die Stadträte auch unter dem Eindruck des drohenden Personalabbaus bei Bosch nicht zur schnellen Notlösung für neue Arbeitsplätze gegriffen haben.

Die ebenfalls diskutierte Frage, ob die Ansiedlung des Online-Konkurrenten dem Gmünder Einzelhandel zusätzlich zusetzt, ist dagegen nicht relevant. Kunden, offenbar auch viele in Gmünd, bestellen eben ihre Waren im Internet, weil für sie die Nähe des Verkäufers keine Rolle mehr spielt. Die Gmünder Einzelhändler müssen selbst aktiv werden, um sich gegen diesen Konkurrenten zu wehren. Ob der eine Außenstelle auf dem Gügling oder in der Krähe hätte, spielt keine Rolle.

Sehr wohl eine Rolle spielte das Image von Amazon. Immer wieder gibt es Berichte über fragwürdige Arbeitsbedingungen. Dieses Imageproblem wiegt schwer – gerade in einer Zeit, in der man Bosch an seine Verantwortung für die Arbeitnehmer erinnert. Wolfgang Fischer

© Gmünder Tagespost 06.12.2019 21:25

Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden zu Bosch

05. Dezember 2019  Gemeinderat, Redaktion, Sebastian Fritz
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren,
liebe Bosch Beschäftigte!
zunächst einmal möchte ich mich bei den Beschäftigten von Bosch für die äußerst freundliche Begrüßung hier draußen bedanken! Mit diesem Dank ist aber zugleich unsere Sorge über die Entwicklung beim größten Arbeitgeber in Schwäbisch Gmünd und der Region verbunden. Die Beschäftigten von Bosch haben zu Recht die große Befürchtung, dass nach dem bereits erfolgten Arbeitsplatzabbau auch sie von dem von der Geschäftsführung geforderten weiteren Abbau von 1000 Arbeitsplätzen betroffen sein könnten. Sie, Herr Grosch, sprechen davon, dass die weltweite Produktion eingebrochen sei. Das ist aus unserer Sicht nur die halbe Wahrheit. Wir alle wissen, dass es insbesondere durch die massiven Schummeleien bei den Abgaswerten zu erheblichen Einbrüchen bei der Nachfrage nach Neuwagen gekommen ist! Ganzen Beitrag lesen »

Amazon kommt nicht nach Gmünd

Die Gmünder Stadtverwaltung wird keine weitergehenden Gespräche mit der Firma Amazon über die mögliche Ansiedlung eines Verteilzentrums führen. Ein Antrag der Verwaltung, ihr grünes Licht für solche Gespräche zu geben, fand am Mittwochabend im zuständigen Ausschuss keine Mehrheit.

Die wesentlichen Argumente der Gegner der Ansiedlung: Die Fläche von bis zu 30 000 Quadratmetern wäre zu groß für einen Betrieb mit rund 100 Mitarbeitern. Auch der erwartete zusätzliche Fahrzeugverkehr spielte eine Rolle, ebenso wie negative Berichte über die Arbeitsbedingungen bei Amazon. Ganzen Beitrag lesen »

Räte stehen hinter Bosch-Mitarbeitern

05. Dezember 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Sprecher aller Ratsfraktionen haben am Mittwoch im Stadtgarten bei der Sitzung über die Wirtschaft in Gmünd und die Situation bei Bosch AS Mitarbeitern den Rücken gestärkt. Sie forderten das Unternehmen auf, Verträge einzuhalten und Mitarbeiter weiterzubilden statt sie zu kündigen.

Gmünd sei in hohem Maß abhängig von der Automobilindustrie, sagte Alfred Baumhauer (CDU). Die habe in den letzten Jahren gut verdient. Die Stadt habe zwei Gartenschauen durchgeführt und durch die gute Konjunktur weniger Schulden. „Wenn es Ihnen gut geht, geht es uns auch gut“, sagte der CDU-Fraktionschef an die Adresse der Unternehmer. Deshalb sei es wichtig, dass Jobs hier blieben. Von Bosch Automotive erwarte er, „dass geschlossene Verträge eingehalten werden“, sagte Baumhauer. Ganzen Beitrag lesen »

Arbeitsplätze, Ja! – Amazon, Nein!

02. Dezember 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Der neue Vorstand von links nach rechts:
Marie Eigenbrod, Kurt Wahl, Volker Wamsler, Freya Zanek, Thorsten Ulrich, Lucia Denke, Georg Schäfer, Dennis Herbst und Christian Zeeb

Stellungnahme des Ortsverbandes DIE LINKE Schwäbisch GmündMitglieder des Ortsverbandes der Linken Schwäbisch Gmünd trafen sichmit Amazon Beschäftigten. Sie sprechen sich gegen die Eröffnung einesLogistikzentrums von Amazon in Schwäbisch Gmünd aus.Diese Entscheidung begründet der Ortsverband mit den unzumutbarenArbeitsbedingungen, für die Amazon mittlerweile weltweit bekannt ist.Mitglieder des Ortsverbandes trafen sich kürzlich bei einem Gewerk-schaftstreffen mit Amazon Mitarbeitern von mehreren Standorten, umsich über die Arbeitssituation aus erster Hand zu informieren. Ganzen Beitrag lesen »

Noch Distanz zu den Plänen einer Amazon-Ansiedlung

Schwäbisch Gmünd. Wie berichtet will der Internethändler Amazon in Gmünd ein Verteilzentrum eröffnen. Auch in Lorch, Giengen und Essingen ist Amazon vorstellig geworden. Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats wird am kommenden Mittwoch über Amazon beraten. Die Sitzungsvorlage dazu wird an diesem Freitag ausgearbeitet, sagt Wirtschaftsbeauftragter Alexander Groll. Es werde ein Beschlussantrag gestellt, der die Stadtverwaltung ermächtigen soll, in Verhandlungen mit Amazon zu treten. Ganzen Beitrag lesen »

Die Zahl der Wohnungslosen in Schwäbisch Gmünd steigt

28. November 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Schwäbisch Gmünd nimmt zu. Hatten im Jahr 2017 noch 175 Menschen die Wohnungslosenhilfe der Caritas aufgesucht, waren es im Jahr 2018 bereits 185 Menschen. Dies berichtete der Leiter der Caritas-Wohnungslosenhilfe, Wolfgang Lohner, am Mittwoch den Stadträten des Sozialausschusses. Lohner nennt dafür mehrere Gründe: Die Zahl der Zwangsräumungen steige, und der Wohnungsmarkt sei schlecht. Ganzen Beitrag lesen »

Bonuskarte wichtig für den schmalen Geldbeutel

28. November 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schwäbisch Gmünd. Die Bonuskarte der Stadt Schwäbisch Gmünd soll für Menschen mit schmalem Budget die Teilnahme am kulturellen, sportlichen und sozialen Leben erleichtern oder erst möglich machen. Zurzeit können die insgesamt rund 500 Karteninhaber auf neun städtische und vier externe Angebote zurückgreifen.

Im Sozialausschuss des Gemeinderats gibt es weitere Wünsche. So möchte Sebastian Fritz (Linke) Ermäßigungen fürs Hallenbad und Freibad. Dazu Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Bis zur Klärung, ob ein 365-Euro-Ticket für diesen Personenkreis eingeführt werden kann, sollen die Busunternehmen in die Bresche springen und Inhabern von Bonuskarten die Fahrt für einen Euro ermöglichen. Ganzen Beitrag lesen »

Gebührenfreie Kitas

Alexander Relea-Linder fordert für Die Linke einen sozialen und ökologischen Aufbruch. Dazu formuliert er Anträge wie diese: Öffentliche Aufträge sollen nur noch an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden. Außerdem soll die Kreisbau nach Aalener Vorbild nur noch 50 Prozent ihrer Neubauwohnungen verkaufen. 25 Prozent sollen im Bestand bleiben – für Mieter mit mittleren Einkommen. Die restlichen 25 Prozent sollen Sozialwohnungen sein.

Weiter fordert Die Linke eine Resolution für gebührenfreie Kitas im Ostalbkreis, die Schaffung eines Kreisjugendparlaments und einer Beratungsstelle zur Plastikreduktion und Ressourcenschonung für Unternehmen und Verbrauchermärkte sowie ein Stipendium für Medizinstudenten. Angehende Mediziner sollen maximal 25 200 Euro erhalten, wenn sie nach der Ausbildung fünf Jahre im Ostalbkreis praktizieren.

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Baugebiete in der Beschleunigung

Auf der einen Seite steht der Wunsch von jungen Familien nach einem eigenen Heim, auf der anderen, Flächen zu schonen. Dazwischen bewegt sich die Diskussion im Gmünder Gemeinderat über die Entwicklung von neuen Wohnbauplätzen. Am Mittwochabend geht es konkret um zwei geplante Baugebiete:

Das Gebiet Hopfengarten: Am Ortsausgang von Hussenhofen Richtung Herlikofen plant die Stadt, sechs Bauplätze auf einer 6000-Quadratmeter-Fläche zu erschließen, die bisher im Flächennutzungsplan für Landwirtschaft vorgesehen ist. Die Straße „Am Hopfengarten“ ist damals so angelegt worden, dass das Baugebiet mühelos abgerundet werden kann, hat Planungsamtsleiter Gerhard Hackner den Stadträten bei der Vorberatung im Bau- und Umweltausschuss erläutert. Vertreter der Fraktionen Grüne, SPD, Linke und Bürgerliste regten an, dort mehr Menschen unterzubringen und fragten, ob auch Mehrfamilienhäuser möglich wären. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE vor Ort auf dem Gmünder Wochenmarkt

17. November 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Kurt Wahl, Thorsten Ulrich

Am Samstag den 16. November veranstaltete der Ortsverband DIE LINKE Schwäbisch Gmünd einen Informationsstand, zu dem auch in Schwäbisch Gmünd konkreten Problem der Wohnungsnot, auf dem Wochenmarkt.
„Der Ortsverband setzt sich auch außerhalb des Wahlkampfes für die Anliegen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürgern ein.“, so Ortsverbandssprecher Christian Zeeb.
Das Thema des fehlenden preisgünstigen Wohnraums lag dem Ortsverband besonders am Herzen, da dieses Thema viele Gmünder Bürgerinnen und Bürger betrifft und dringender Handlungsbedarf besteht. Ganzen Beitrag lesen »

Demo fürs Fahrrad gelingt auch bei herbstlichem Nieselwetter

16. November 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Nieselregen ist für Radfahrer weniger einladend. Für viele ist das aber kein Hinderungsgrund für die Teilnahme an der Critical-Mass-Demo. Sebastian Fritz, der Sprecher der Aktion, zu der SPD, Grüne, Linke, BUND und „Gmünder Radler“ aufgerufen haben, freut sich über die mehr als 130 Teilnehmer, denen eine fahrradfreundlichere Innenstadt ein Anliegen ist.

Es war die letzte Fahrt in diesem Jahr, „nach der Winterpause werden wir weitermachen“, so Fritz. Die Demonstration fürs Rad läuft erstmals ohne große Polizeibegleitung ab. „Weil das bis jetzt so ruhig und geordnet verlaufen ist, verzichten Ordnungsamt und Polizei auf die Präsenz.“ Ganzen Beitrag lesen »

Baugebiet für „Reiche“ ist umstritten

Schwäbisch Gmünd. Die Pläne für acht neue Bauplätze geben am Mittwochabend im Bau- und Umweltausschuss den Anstoß für eine Grundsatzdiskussion über Klimaschutz, Flächenverbrauch und sozialen Wohnungsbau. Konkret geht es um den Entwurf für den Bebauungsplan „Wohnen am Vogelhof“. Die Stadtverwaltung plant, 2020 an der Vogelhofstraße acht Bauplätze auf 8000 Quadratmetern Fläche zu verkaufen, wie Stadtplanungsamtsleiter Gerhard Hackner erklärt. Bereits vor zwei Jahren hatte die Stadtverwaltung den vom Gemeinderat beschlossenen Entwurf für den Bebauungsplan für dieses Gebiet öffentlich gemacht. Die Anregungen von Nachbarn, vom Regierungspräsidium und anderen Stellen hat die Stadt mittlerweile eingearbeitet. So sieht der neue Entwurf etwa Wendeplatten statt Stichstraßen vor. Ganzen Beitrag lesen »

Millionen für Zukunft der Mozartschule

Jetzt passen die Pläne für die Erweiterung und die Generalsanierung der Mozartschule in Hussenhofen. Da sind sich die Stadträte des Bau- und Umweltausschusses am Mittwochabend einig.

Sabine Rieger vom Amt für Gebäudewirtschaft stellt in der Sitzung die überarbeiteten Planungen vor: Für die Erweiterung der Mozartschule ist zum einen eine Aufstockung im nördlichen Teil des Betonbaus vorgesehen. Dort entstehen zwei Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer. Zum anderen ist zwischen dem Betongebäude und dem Grundschul-Altbau ein Anbau mit zwei Geschossen geplant. Im Erdgeschoss soll die Mensa unterkommen, im ersten Stock sollen Gruppenräume, die Bibliothek und die Schulsozialarbeit Platz finden. Ganzen Beitrag lesen »

So kontert der Kreistag den AfD-Antrag

Aalen. Der Kreistag soll seine volle Solidarität mit den Juden in Deutschland bekunden. Die AfD-Fraktion hatte dies mit einem Anstieg antisemitischer und antiisraelisch motivierter Straftaten begründet. Der Kreistag hat mit einem interfraktionellen Antrag reagiert. Am Ende stimmten sogar die fünf AfD-Kreisräte dafür, obwohl den AfD-Politikern Alexander Gauland und Björn Höcke darin vorgeworfen wird, selbst Antisemitismus zu schüren. Gauland hatte Hitler und die Nazis als „Vogelschiss“ in 1000 Jahren erfolgreicher Geschichte bezeichnet und Höcke die Holocaust-Gedenkstätte in Berlin als „Denkmal der Schande“.

Für die Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion Susanne Mützel ist der Antisemitismus zum Problem in Deutschland geworden. Sie wandte sich gegen „ständige Lippenbekenntnisse“. Die AfD stehe uneingeschränkt zu den Juden in Deutschland und zum Staat Israel. „Eine Erweiterung des Opferkreises ist nicht unsere Intention.“ Ganzen Beitrag lesen »

Aalener Stadtverkehr könnte als erstes Linienbündel europaweit ausgeschrieben werden

Den ÖPNV ganz neu denken: Das ist seit Sommer das neue Credo des Landrats. Am Dienstag hat Klaus Pavel dem Kreistag die Gründung eines ÖPNV-Vollverbunds vorgeschlagen. Der ÖPNV, sagte er sinngemäß, ist die größte Stellschraube, um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen. Zugleich ist der Vollverbund die letzte Chance, mit der die europaweite Ausschreibung des Ostalb-ÖPNV vermieden werden könnte.

Rückblick. Der Kreistag hat 2014 den Nahverkehrsplan fortgeschrieben, aber die beschlossene Linienbündelung dazu nie aktiviert. In anderen Worten: Die neu gebildeten Bündel aus wirtschaftlich attraktiven und defizitären Strecken sind bis heute nicht ausgeschrieben. Ganzen Beitrag lesen »

Bewusstsein fürs neue Hospiz schaffen

Das Hospiz des Klosters der Franziskanerinnen, das derzeit in der Bergstraße in Schwäbisch Gmünd entsteht, wird ein Hospiz für 23 Kommunen. Das macht Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales, am Mittwochabend in der Sitzung des Verwaltungsausschusses des Gemeinderats deutlich. Denn 22 Kommunen um Schwäbisch Gmünd wollen dabei sein, die Einrichtung für Sterbebegleitung in der Bürgerschaft zu verankern. Das habe sich in der Sprengelsitzung der Bürgermeister am Mittwochmorgen gezeigt.

In den Orten sollen Bürger bei verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen über das geplante Hospiz informiert werden. In diesem wird es acht Zimmer für Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens geben, aber auch Platz für Trauergruppen. Die Bürger sollen die Einrichtung annehmen, sie möglicherweise sogar mit ehrenamtlicher Mitarbeit als Hospizhelfer oder mit Spenden unterstützen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte für Steuern auf Prostitution

Eine klare Haltung und ein „symbolisches Ausrufezeichen“ will die SPD-Fraktion im Gmünder Gemeinderat beim Thema Spielsucht und Prostitution demonstrieren, wie es Fraktionschefin Sigrid Heusel in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwochabend formuliert. Daher hat die Fraktion beantragt, dass die Stadt die Vergnügungssteuern anheben soll. In der Satzung dafür geht es um drei Bereiche:

Spielautomaten: Der Steuersatz auf den Spieleinnsatz soll von aktuell fünf auf sechs Prozent erhöht werden, schlägt die Stadtverwaltung vor. Das ist der Höchstsatz, erklärt Finanzbürgermeister Dr. Joachim Bläse, mehr wäre rechtlich nicht mehr zulässig. „Spielsucht ist eine ernst zu nehmende Erkrankung“, betont Sigrid Heusel. Sie könne Existenzen bedrohen, meint auch Stadtrat Alexander Relea-Linder und sagt zu, dass die Linke-Fraktion den Vorschlag mitträgt. Ganzen Beitrag lesen »

„Für die Stadt könnten die Auswirkungen fatal sein“

04. November 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Dass Bosch Automotive Steering in Schwäbisch Gmünd weitere 1000 Arbeitsplätze abbauen will, ist für die Stadt ein herber Schlag. Auf die Folgen für die lokalen Zulieferer, für den Handel und schließlich auch für den städtischen Haushalt hat bereits OB Richard Arnold hingewiesen.

SCHWÄBISCH GMÜND (esc). Nun beziehen die Sprecher von sechs Gemeinderats- fraktionen Stellung. Einhellig sehen sie verloren gegangenes Vertrauen in das Bosch-AS-Management und negative Auswirkungen auch auf die Stadt. Ganzen Beitrag lesen »