Presse

Lindenturm: Auf Anfrage offen


Schwäbisch Gmünd. Der Aussichtsturm auf dem Lindenfirst soll im kommenden Jahr wieder begehbar sein–allerdings nur auf Anfrage. Das sagte Baubürgermeister Julius Mihm in der Sitzung des Gemeinderats am Mittwoch. Angesichts des bisher aufgetreten Vandalismus sei dort nur eine Lösung mit einer Betreuung möglich, so Mihm, ähnlich wie etwa beim Himmelsstürmer. Linken-Stadtrat Andreas Dionyssiotis hatte wegen einer Öffnung nachgefragt.

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Landkreis lobt den Busverkehr in Schwäbisch Gmünd

SCHWÄBISCH GMÜND. Eigentlich geht es bei der Fortschreibung des Nachverkehrsplans im Ostalbkreis ja primär um den Blick nach vorne. Zunächst richtete der Ostalb-Verkehrsexperte Gelhaus im Bauund Umweltausschuss des Gmünder Gemeinderats allerdings den Blick einige Jahrzehnte zurück. Damals war die Verkehrssituation in Schwäbisch Gmünd sogar Thema von Extra-Seiten für den ErdkundeUnterricht in einem Schulatlas. Im Gegensatz zu früher sitzen inzwischen deutlich weniger Personen in einem Auto. Manches klingt aber sehr vertraut, obwohl die Beschreibung im Atlas schon so alt ist: Das ÖPNV-Angebot sei speziell in den Abendstunden und an den Wochenende nicht ausreichend – vor allem in den ländlicheren Bereichen. Obwohl man solche Kritik auch heute noch hört, brach Ingo-Benedikt Gelhaus eine Lanze für den Busverkehr in Schwäbisch Gmünd. Man könne sich glücklich schätzen, dass es in der Stadt ein ortsansässiges Busunternehmen geben, das seinen Betrieb sehr fahrgastorientiert ausrichte.

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Technologiepark Aspen: „Wir sollten uns nicht auf Wasserstoff fixieren“

SCHWÄBISCH GMÜND. Es soll das Gmünder Aushängeschild einer Transformation in der Industrie werden: Der Technologiepark Aspen zwischen dem Gügling und Bargau. Mit Hilfe von bereits zugesagten Fördermitteln soll dort einer Optimierung der Wasserstoff-Technologie Raum gegeben werden. Weil bis heute aber keine verbindlichen Zusagen von Partnern aus der Industrie vorliegen, will die Stadt zwar die Bebauungsplanung für klimaneutrale
Gewerbefächen weiter voran treiben, hat aber auch einen Plan B im Blick. Dazu gab es am Mittwoch in der Sitzung des Bau und Umweltausschusses / Betriebsausschuss für Stadtentwässerung eine lange Grundsatzdiskussion.
Während die CDU-Stadträte Christof Preiß und Martin Bläse von einem ganz wichtigen Projekt und einer Riesenchance
für die Stadt sprachen, verwendete Barbara Bijok (Grüne) den Begriff „Harte Nuss“. Ihre Fraktion habe im Hinblick auf bis zu 2000 Arbeitsplätze und einer Klimaneutralität diesem neuen Gewerbegebiet trotz des Flächenverbrauchs zugestimmt. Nun aber, da die zunächst bekannt gewordenen Investoren abgesprungen und keine neuen in Sicht seien, sei es sinnvoll, eine Exit Strategie in Erwägung zu ziehen.

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Bislang kein Großinvestor für Aspen in Sicht

Im Bauausschuss wird auch über einen Ausstieg aus dem Technologiepark-Konzept diskutiert.

Schwäbisch Gmünd. Der Plan der Stadt, auf dem Gewann Aspen bei Bargau einen Technologiepark für die Nutzung von Energie aus Wasserstoff anzusiedeln, könnte scheitern, denn bislang kann die Stadt kein großes Unternehmen nennen, das sich als „Ankernutzer“ dort ansiedeln möchte. Die Grüne-Fraktion fordert deshalb sogar, sich auch auf einen Ausstieg aus der Aspen-Planung vorzubereiten. Oberbürgermeister Richard Arnold dagegen sieht angesichts der sinkenden Arbeitsplatzzahl in Gmünd gar keine andere Möglichkeit, als ins Risiko zu gehen und das Gebiet zunächst auch ohne Nachfrage anzubieten. Das sagte er am Mittwoch im Bauausschuss. Der Ausschuss sollte den Start für die Bebauungsplanung des 42 Hektar großen nachhaltigen Technologieparks vorberaten, der Gemeinderat ihn in der kommenden Woche beschließen. Doch Grünen-Stadträtin Barbara Bijok gosss Wasser in den Wein: Nachdem nun auch ein schwedisches Unternehmen, das bisher als möglicher Großinvestor für das Gebiet gehandelt worden war, abgesprungen sei, sei es Zeit, auch über einen Ausstieg aus dem Vorhaben nachzudenken.

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Gmünd soll über Tempo 30 selbst entscheiden dürfen

Für mehr Gestaltungsfreiheit vor Ort: Fünf Gmünder Stadtratsfraktionen fordern, dass Gmünd der Städte-Initiative „Tempo 30“ beitritt.

Schwäbisch Gmünd

Sie wollen mehr Tempo 30 – und dass Gmünd selber entscheiden können soll: Darum haben sich fünf Fraktionen im Stadtrat zusammen getan. Ziel des gemeinsamen Antrags von SPD, Grünen, Die Linke, Freie Wähler Frauen und Bürgerliste: Gmünd soll der Städte-Initiative „Tempo 30“ beitreten.

„Es geht darum, ein sinnvolles System zu entwickeln“, sagt Linke-Fraktionsvorsitzender Sebastian Fritz, einer der Initiatoren. Ein Konzept für Gmünd statt des gegenwärtigen „Flickenteppichs“ an Tempo-30-Bereichen. Was Fritz Flickenteppich nennt, hat seinen Grund in der Gesetzeslage, bisher gilt laut Straßenverkehrsordnung: 50 km/h ist innerorts der Normalfall, 30 km/h die Ausnahme, die in jedem Einzelfall begründet werden muss – mit Lärmschutz, einem Unfallschwerpunkt oder der Sicherheit für Schulen, Kindergärten, Heime.

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2500 Euro für guten Zweck

Soziales Die Gmünder Linke-Fraktion unterstützt mehrere Einrichtungen.
Schwäbisch Gmünd. Bei dem jüngsten Besuch eines Flüchtlingscamps auf Lesbos prangerte Papst Franziskus das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitikan. Das Mittelmeer sei für ungezählte Menschen zu einem „kalten Grab ohne Grabsteine“ geworden.„Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt. Menschen rettet man“, mit diesen Worten begründete der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, dass die
evangelische Kirche ein eigenes Seenotrettungsschiff ins Mittelmeer entsandte und dem Bündnis „United4Rescue“ beitrat.

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Wenn der Stadt die Fachkräfte fehlen …

09. Dezember 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Mit Blick auf die Schwäbisch Gmünder Jahresrechnung für 2018 wurde moniert, dass die Überprüfung
von Baumaßnahmen durch reine Verwaltungsfachleute zu Fehlern und unnötigen Kosten führen kann.

VON GEROLD BAUER
SCHWÄBISCH GMÜND. Es stehe der Genehmigung der Gmünder Jahresrechnung 2018 nichts entgegen, so das Fazit
des städtischen Rechnungsprüfungsamts. Dieses Amt bestätigt darüber hinaus „ein hohes Maß an ordnungsgemäßer Abwicklung der Finanzvorfälle.“ Gewisse Mängel bei manchen Abrechnungen beeinträchtigen laut Rechnungsprüfungsamt das grundsätzlich positive Ergebnis der Prüfung nicht. Zumal der Schuldenabbau von
den Rechnungsprüfern ausdrücklich gewürdigt wurde. Vor dem Hintergrund, dass das Ergebnis der Jahresrechnung dank Mehreinnahmen und satten Einsparungen um mehr knapp zwölf Millionen Euro besser ausiel als man bei der Aufstellung des Haushaltsplans für 2018 erwartet hatte, hätten die Mitglieder des Verwaltungsausschusses/ Eigenbetriebsausschusses des Gemeinderats bei der Sitzung am Mittwoch im Stadtgarten das Zahlenwerk mehr oder weniger durchwinken können. Dass die Jahresrechnung das Gremium dann doch nicht ganz „ungestreift“ passierte, lag vor allem an der Kritik von Stadtrat Sebastian Fritz (Linke).

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Ist das Solar-Verbot noch zeitgemäß?

09. Dezember 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Wo Denkmalschutz und Klimaschutz gegeneinander stehen: Im historischen Stadtkern von Gmünd darf man keine Solaranlagen installieren. Es gibt Leute, die das ändern wollen. 

Schwäbisch Gmünd 

Für Neubauten bald Pflicht, in der Altstadt verboten: ein Hausdach, das Solarenergie liefert. Wer im historischen Stadtkern Gmünds lebt und mit einer Photovoltaik-Anlage eigenen Strom produzieren will, der hat Pech. Denn dort gilt: Denkmalschutz bremst Klimaschutz.

Der Grundsatz gilt für die gesamte Altstadt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer, nicht nur für einzelne Gebäude. „Die Altstadt ist ein Flächendenkmal“, erklärt Julius Mihm, der Gmünder Baubürgermeister. Denkmäler zu schützen beruht auf dem Gedanken, dass sie Geschichtszeugnisse mit Erinnerungswert sind. Und zwar mit allem, was ihre historische äußere Form ausmacht, auch den Dächern. „Es gilt für alle Oberflächen: Fassaden, Dächer, Fenster“, sagt Mihm. In Gmünd betrifft dieser flächenmäßige Denkmalschutz rund 900 Gebäude.

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Ziel Impfpflicht

Ziel: Impfpflicht Die Pandemie ist das beherrschende Thema für die Linken. Die Partei beantragt, dass der
Kreistag eine Resolution über eine Impfpflicht beschließt. Weiter sollen alle Beschäftigten der Kreiskliniken für 2022 fünf zusätzliche Urlaubstage erhalten. Auch Kultur zählt in der Pandemie. Daher soll der Kreis mit Städten und Gemeinden ein Konzept zur Förderung von Kulturtreibenden und kulturellen Institutionen erstellen und finanziell
unterstützen. Beim ÖPNV will die Linke, dass die Verwaltung Geld aufwendet, um 2023 allen Menschen den Erwerb eines 365 Euro Ticket anbieten zu können. Das Förderprogramm soll auf ein Jahr befristet, und nach der Evaluation über eine Verlängerung des Tickets beraten werden. Weitere Anträge: Die Verwaltung soll einen „Cluster-Report
Landwirtschaft“ erstellen. Der soll über Auswirkungen des Klimawandels informieren und Handlungsempfehlungen geben. Die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft und ein Bericht zum Fachkräftemangel mit Handlungsanleitungen sollen zudem her.

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Stromsperren verhindern

Aktuell explodieren die Preise für Gas und Strom. Nicht nur Rentner, Alleinerziehende oder prekär Beschäftigte werden (…) betroffen sein, auch Durchschnittsverdiener, gerne auch „die Mitte“ genannt, sind (…) betroffen. Dabei wurden uns noch 2019 von der Regierung „der Mitte“ sinkende Strompreise versprochen. Bei der EEG-Umlage abzurüsten, gleicht
aber nicht im Ansatz aus, was an der Tankstelle zusätzlich gezahlt werden muss. Und hinzu kommt: Der Staat möchte mit der nächsten Stufe der CO2-Bepreisung ab Januar weiter die Preise hochschrauben. Was die Regierung jedoch nur am Rande erwähnt: Der CO2-Preis reduziert die Emissionen im Verkehrsbereich bis 2025 um lediglich 2,5 Prozent, so die eigene Prognose der Bundesregierung.

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Wann kommt Kunterbunt?

Schwäbisch Gmünd. Für den Neubau der Kita Kunterbunt gibt es verschiedene Planungsvarianten, zwischen denen noch nicht entschieden ist, welches die beste ist. Das sagte Erster Bürgermeister Christian Baron auf eine Nachfrage des Linke-Stadtrats Andreas Dionyssiotis. Die Entscheidung solle aber in absehbarer Zeit fallen.

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E-Roller für Gmünd, grüne Fassaden, mehr Solarstrom

25. November 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Motor, Impulsgeber, Denkfabrik: 100 Tage „Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung“. Was alles geplant ist.

Schwäbisch Gmünd

Eine Flotte von E-Rollern für die Stadt, begrünte Fassaden, Fördergeld für Bürger zum Kauf von Lastenrädern und eine „Task Force“ für den schnellen Neubau von Ladesäulen – das sind Projekte, die in den nächsten Monaten in Gmünd angepackt werden sollen. Franka Zanek stellte diese und weitere Ideen vor, die Gmünd beim Klimaschutz weiterbringen sollen. Seit 100 Tagen ist sie im Amt als Leiterin des neuen „Amts für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung“.

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Prof. Benk und Landwirt Weber fordern Rücksicht auf Belange der Bauern

Bezüglich der Fortschreibung des gemeinsamen Flächennutzungsplans für Gmünd und Waldstetten wurde die Erschließung von Gewerbe- und Wohnbaulächen in Bargau, auf dem Gügling und in Großdeinbach von der Verwaltungsgemeinschaft befürwortet. Vorgestellt wurde eine neue Vorgehensweise, um die Nutzung von Flächen zu bewerten

VON GEROLD BAUER
SCHWÄBISCH GMÜND/WALDSTETTEN. In Sachen Flächennutzungsplan macht die Stadt Schwäbisch Gmünd mit der
Gemeinde Waldstetten gemeinsame Sache. Und zwar im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft, die am Dienstag im Stadtgarten tagte und dabei hauptsächlich die Änderung des Flächennutzungsplans in drei Stadtteilen im Visier hatte.
Wenn Grundstücke laut diesem Plan bisher zum Beispiel der Landwirtschaft vorbehalten sind, dann kann eine Kommune nicht einfach hergehen und daraus ein Industrie- oder Wohngebiet machen. Dies ist nämlich nur dann möglich und legal, wenn sich nach sorgfältiger Abwägung und unter Beteiligung der Behörden sowie der Naturschutzverbände etc. eine solche Umwandlung als akzeptabel herausgestellt hat und der Flächennutzungsplan
dann entsprechend abgeändert wird.

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Kritische Töne zu Gmünds Budenzauber

Sprecher mehrerer Fraktionen äußern Bedenken. Einige fordern klar eine Absage.

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Weihnachtsmarkt – soll er stattfinden? Soll er abgesagt werden? Dies hat die GT Gmünds Fraktionen gefragt. Bis zum Abend haben CDU-, SPD-, Bürgerliste- und Linke-Fraktion geantwortet.

Die Stimmung in der CDU-Fraktion sei gemischt, sagte CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Es gebe „eher Bedenken“. Deshalb brauche es, sollte der Weihnachtsmarkt stattfinden, strenge Auflagen und viele Kontrollen. „Mindestens 2G“, sagte Baumhauer. Die Fraktion sprach sich für eine Umzäunung des Marktes und Eingangskontrollen aus. Baumhauer nannte zwei Gründe: Für Geimpfte und Genesene solle das Leben wieder so normal wie möglich werden. Der zweite Grund: die wirtschaftliche Situation der Standbetreiber, die nun ihre Buden aufgebaut haben.

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Pressebericht „Ein Abend zur friedlichen Außenpolitik und nuklearen Abrüstung bei der Linken in Schwäbisch Gmünd“

22. November 2021  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Am letzten Stammtisch der Linken in der Neuen Welt hielten zwei Aktive der Friedenswerkstatt Mutlangen Arailym und Patrick Wödl einen Vortrag zum Thema friedliche Außenpolitik Deutschlands und nukleare Abrüstung. Die Bundestagswahl habe am internationalen Tag zur Abschaffung von Atomwaffen stattgefunden, was symbolisch als einen Auftrag zur Modernisierung und einem neuen Ansatz in der Außen- und Verteidigungspolitik gesehen werden kann. Die Friedensbewegung Deutschlands fordert von der Bundesregierung schon seit Jahrzehnten zeitgemäße kooperative Sicherheitspolitik und atomare Abrüstung, seit letzten Jahren unter dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Dieser verbietet den Einsatz, Entwicklung und Produktion, Transfer, Stationierung, Lagerung, Test, Androhung zum Einsatz von Atomwaffen.

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Jahresessen für Gmünder Gemeinderäte sorgt weiter für Diskussion

Linke-Stadtrat kritisiert OB für „Duldung unsachlichen Statements“. OB weist die Kritik zurück.

Schwäbisch Gmünd. Linke-Stadtrat Prof. Dr. Andreas Benk kritisiert Oberbürgermeister Richard Arnold: Er habe als Vorsitzender des Bauausschusses geduldet, dass CDU-Stadtrat Christof Preiß unter „Anfragen“ ein Statement abgegeben habe, das „in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit der Sitzung stand“, schrieb Benk in einer Mail an den OB. Zudem habe Arnold nicht „von sich aus“ interveniert, als Preiß Benk „in völlig inakzeptabler Weise persönlich angegangen“ und ihn öffentlich als Demagoge „diffamiert“ habe. Er, Benk, habe erwartet, dass der OB ein „derart unsachliches, personenbezogenes und verletzendes Statement in unserem Gemeinderat nicht dulden“ würde.

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Ziel: Den Verkehrsraum grundsätzlich neu einteilen

20. November 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Die Gmünder Critical Mass fährt nunmehr seit etwas mehr als zwei Jahren jeden dritten Freitag im Monat ihre Runden in Schwäbisch Gmünd.
Die Teilnehmerzahlen schwanken. Rekord war die Auftaktveranstaltung am 18.09. 2019 mit knapp 300 Teilnehmern.

SCHWÄBISCH GMÜND. Grundsätzlich geht es der Bewegung, die ihre erste Aktion im September 1992 in San Francisco aus der Taufe hob, um gemeinsame Fahrten mit dem Fahrrad durch die Städte weltweit, zu denen sich regelmäßig Radfahrer treffen, um ein gutes Verständnis zwischen allen Verkehrsteilnehmern und dementspre-chend darum praktische Koexistenz herzustellen. Ging es im 20. Jahrhundert vordringlich um das Ideal einer autogerechten Stadt, soll in Schwäbisch Gmünd nach den Vorstellungen von Critical Mass und aufgrund des Klimawandels, einer beengten Altstadt und stetig steigenden Zulassungen von Kraftfahrzeugen grundsätzlich umgedacht werden.

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In Gmünd: Tiny-Häuser auch in Gärten und auf Flachdächer?

„Gefahr, dass man Energieschleudern baut“: Pläne für Tiny Houses in Gmünd werden von den Stadträten ausführlich diskutiert .

Schwäbisch Gmünd

Kann man „Tiny Houses“ auch auf großen Flachdach-Arealen bauen? Wie sparsam sind die kleinen Häuser eigentlich beim Energieverbrauch? Sollte man den Bauenden spätere Erweiterungen möglich machen?

Zur Frage „Tiny-Häuser für Gmünd“ war das Stadtparlament gefragt: Im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats wurden die ersten planerischen Entwürfe der Stadtverwaltung ausführlich diskutiert. Das Ergebnis: ein „Ja, aber“. „Muss man viele Punkte genau anschauen, damit wir kein Eigentor schießen“, sagte etwa Martin Bläse (CDU).

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Eine Datenflut gegen den Klimawandel

„Den Mehrwert herausarbeiten“: Gmünder Stadträte diskutieren das Projekt zu einem kommunalen Wärmeplan, den das Land künftig vorschreibt.

Schwäbisch Gmünd. Das Wort ist so lang wie die Aufgabe komplex: Wärmewende-Strategie. Eine solche muss sich die Stadt Gmünd zulegen, am Mittwoch hat der Bau- und Umweltausschuss des Schwäbisch Gmünder Gemeinderates darüber diskutiert.

Bis Ende 2023 schreibt das Klimaschutzgesetz den meisten Städten in Baden-Württemberg vor, einen so genannten „kommunalen Wärmeplan“ zu erstellen. „Das neueste Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2040, ursprünglich war es 2050“, sagte Stadtwerke-Chef Peter Ernst bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. „Es ist ein sehr hoch gestecktes Ziel“, meinte Tim Kazenmaier vom Planungsbüro RBS wave, das den Plan erstellen soll. Zwölf bis vierzehn Monate werde es etwa dauern, bis dieser ausgearbeitet sei, so Kazenmaier, dann habe man den Wärmeplan als „strategisches Instrument“ auf dem Weg zur Klimaneutralität. Vier Hauptphasen nannte der Planer bei seiner Arbeit: „Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Zielszenario, Wärmewende-Strategie.“ Dazu werde man das gesamte Stadtgebiet auswerten, „das wird zu einer Datenflut führen“, so Kazenmaier.

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Hilfen für Bedürftige

Energiepreise Stadtwerke und Job-Center im Gespräch.
Schwäbisch Gmünd. Angesichts der rasant steigenden Energiekosten sind Stadtwerke und Job-Center in Gmünd im Gespräch, um in Bedrängnis geratenden Familien zu helfen. „Wer unverschuldet reinrutscht, hat von den
Stadtwerken nichts zu befürchten“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Ernst auf eine Anfrage von Linke-Stadtrat Andreas Dionyssiotis. Für solche Fälle sei eigens eine Arbeitsgruppe bei den Stadtwerken eingerichtet worden. Die steigenden Preise würden die Stadtwerke-Kunden wegen längerer Vertragslaufzeiten ohnehin frühes-
tens 2022 erreichen.

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