Presse

Preiswerter Wohnraum ist knapp

Kürzlich traf sich die Stadtratsfraktion der Linken mit dem Geschäftsführer des Gmünder Bauvereins. Raynulf Jehle bestätigte im Gespräch den großen Bedarf an preiswertem Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. In seiner Tätigkeit beobachtet er auch die besorgniserregende Entwicklung, dass auch zunehmend Bürgerinnen und Bürger aus der Mittelschicht Probleme haben, eine preiswerte Wohnung zu finden. Selbst Polizisten, Erzieher*innen und Krankenpfleger*innen hätten seiner Beobachtung nach zunehmend Schwierigkeiten solche Wohnungen zu finden. Im Neubau seien in Schwäbisch Gmünd mittlerweile ohne Probleme 10-14 Euro für den Quadratmeter an Miete zu erzielen. Dies sei für diese Personengruppen, insbesondere auch Alleinerziehende, meist nicht zu bezahlen. Daher braucht es aus seiner Sicht dringend mehr Angebote an preiswertem Wohnraum. Ganzen Beitrag lesen »

Schwerpunkte der Linken

Schwäbisch Gmünd. Unter dem Motto „Die Linke … und die Stadt gehört euch!“, startete der Ortsverband der Linken im Stadtwirt in Straßdorf in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes. Ortsverbandssprecher und Gemeinderatskandidat Alexander Relea-Linder skizzierte die Ausrichtung der Linken. Neben dem Markenkern „mehr soziale Gerechtigkeit“ seien Transparenz und Bürgerbeteiligung zentrale Themen. „Gelingt es uns, sowohl untereinander als auch in die Stadt hinein ein spürbar anderes Politikverständnis zu leben, wird uns nicht bange davor, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

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„Klassenkampf von oben nach unten“

27. April 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Er möchte das Konzept einer verbinden Klassenpolitik vorstellen. Doch mit seinem Buch „Neue Klassenpolitik – Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen“ zeigt Bernd Riexinger auch viele Missstände und Ungereimtheiten auf, die für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland längst Gewohnheit geworden sind, auf.
SCHWÄBISCH GMÜND (esc). Der Vorsitzende der Partei Die Linke war am Freitagabend zu einer Lesung mit anschließender Diskussion zu Gast im Bunten Hund in Schwäbisch Gmünd.
Vorgestellt hat ihn der Gmünder  Gemeinderatskandidat Alexander Relea- Linder (Die Linke), der in seiner Einführung nicht ohne Stolz darauf hinwies, dass seine Partei für die Kommunalwahlen am 26. Mai 41 Kandidaten auf der Liste für den Gmünder Gemeinderat hat. „Und es wird in Gmünd keine AfD im Gemeinderat geben“, so Relea-Linder. Ganzen Beitrag lesen »

Raupen werden nicht vom Hubschrauber aus bekämpft

In diesem Jahr wird es „keinen flächenmäßigen Einsatz nach dem Biozidrecht im Raum Gmünd geben“. Mit diesem Satz, den Ralf Wagenknecht am Mittwoch als Pressesprecher des Ostalb-Landratsamtes auf Anfrage der Gmünder Tagespost sagte, sorgte er bei vielen Bürgern für Erleichterung, bei anderen für Skepsis. Denn im Raum stand, dass das Landratsamt vom Hubschrauber aus das Mittel Dipel-ES versprühen lässt, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

Hoch umstritten

BUND-Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner bestätigt, dass es eine Besprechung zwischen Vertretern des Landratsamts und der Naturschutzverbände zu diesem Thema gegeben hat. Dabei sei eine Karte mit den vorgesehenen Gebieten für flächenmäßige Insektizidbekämpfung ausgeteilt worden – und darauf sei auch das Taubental eingezeichnet gewesen.

Linke-Stadtrat Sebastian Fritz fragte deshalb im Gemeinderat an. Ganzen Beitrag lesen »

Die preiswerte Lösung für schnelleren Glocke-Kreisel

Schwäbisch Gmünd. Der Glocke-Kreisel wird immer mehr zum Bremsklotz für den Auto- und Radverkehr. Davon sind die Gmünder Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) überzeugt. Vor Ort suchen sie nach Lösungen und möchten ihre Vorschläge in den Gemeinderat tragen.

Mit dabei Hussenhofens Ortsvorsteher und Sprecher für Verkehrsfragen der CDU-Fraktion, Thomas Kaiser. Ziel sei es, sagt er, den Abfluss aus dem Kreisverkehr besser zu regeln. Unterstützt wird er von Sebastian Fritz (Linke), der im Fall eines Umbaus des Glocke-Kreisels eine entsprechende Berücksichtigung der Radfahrer fordert. Beide sind sich einig, „dass wir keinen teuren Umbau mit tiefen Eingriffen in das Verkehrsbauwerk wollen, sondern eine Lösung für wenig Geld anstreben. Ganzen Beitrag lesen »

Verdrehung der Tatsachen

Der Vorstand der Linken Schwäbisch Gmünd wundert sich sehr über die Äußerungen des CDU-Stadtrates Christian Baron. Dieser hat der Bürgerinitiative Taubental im Gemeinderat erneut vorgeworfen, sie hätte den Hallenbadneubau verhindert. Außerdem sei sie schuld daran, dass dadurch weiter unnötig CO2 verschleudert werde.
Der Vorstand teilt mit, dass eine solche Äußerung natürlich völliger Unsinn sei und keinesfalls der Realität entspreche. Vielmehr sollte die CDU der Bürgerinitiative dankbar sein, denn nur durch deren Initiative für einen Bürgerentscheid sei deutlich geworden, dass eine große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern ein solches Bad nicht wollen und das Regierungspräsidium den eingeschlagenen Weg, aufgrund der hohen Verschuldung der Stadt, ohnehin nicht mitgegangen wäre. Ganzen Beitrag lesen »

Bedenken gegen Spritzen

Schwäbisch Gmünd. Der Landkreis möchte – unter anderem im Taubental – ein Biozid gegen Eichenprozessionsspinner vom Hubschrauber aus spritzen. Experten hätten Bedenken gegen eine so großflächige Anwendung des Mittels, kritisierte Linke-Sprecher Sebastian Fritz. Die Stadtverwaltung will der Sache nachgehen, so OB Arnold.

Wenn Sie die Fragen interessiert, folgen Sie diesem Artikel.

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Klimaschutz im Kleinen

Wir finden es gut, wenn sie Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz werden und unsere Zukunft retten.“ Mit diesem Appell beendet Tim-Luka Schwab vom Aktionsbündnis „Fridays for Future Ostalb“ eine Diskussion im Gemeinderat über den Klimaschutz. Auf Antrag der Fraktionen SPD, Die Grünen und Die Linken hatte die Stadtverwaltung ihn und Laura Weber eingeladen, in der Sitzung über ihre Initiative zu berichten. Diese rufe abwechselnd in Gmünd und in Aalen immer freitags um 14 Uhr – und damit bewusst nach der Schulzeit – zu Demonstrationen auf, um Einfluss auf die Politik zu gewinnen, erklärt Laura Weber. Laut Studien erwärme sich die Erde bis 2100 um drei bis vier Grad, macht Tim-Luka Schwab deutlich. Ganzen Beitrag lesen »

Verdrehung der Tatsachen

Der Vorstand der Linken Schwäbisch Gmünd wundert sich sehr über die Äußerungen des CDU-Stadtrates Christian Baron. Dieser hat der Bürgerinitiative Taubental im Gemeinderat erneut vorgeworfen, sie hätte den Hallenbadneubau verhindert. Außerdem sei sie schuld daran, dass dadurch weiter unnötig CO2 verschleudert werde.

Der Vorstand teilt mit, dass eine solche Äußerung natürlich völliger Unsinn sei und keinesfalls der Realität entspreche. Vielmehr sollte die CDU der Bürgerinitiative dankbar sein, denn nur durch deren Initiative für einen Bürgerentscheid sei deutlich geworden, dass eine große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern ein solches Bad nicht wollen und das Regierungspräsidium den eingeschlagenen Weg, aufgrund der hohen Verschuldung der Stadt, ohnehin nicht mitgegangen wäre. Ganzen Beitrag lesen »

„Wählen gehen! Oder die Klappe halten!“

Im Rahmen der Jungwähleraktion der Landeszentrale für Politische Bildung haben die Verantwortlichen bereits einige Schüler getroffen, die beides nicht wussten: Dass demnächst Europa- und Kommunalwahlen sind und dass sie – zumindest teilweise –
wahlberechtigt sind.
SCHWÄBISCH GMÜND. Die ca. 60 Studierenden in St. Loreto machten sich kundig dazu, was Kumulieren und Panaschieren bedeutet, dass Wahlen wichtig sind, wenn man beeinflussen will, was vor Ort geschieht. Ganzen Beitrag lesen »

Vorgaben erforderlich

Der Ortsverband der Linken diskutierte auf dem letzten Stammtisch über das Problem des fehlenden bezahlbaren Wohnraums. Verbindliche Vorgaben für die Investoren sind aus Sicht der Linken dringend erforderlich.

Zu Beginn der Diskussion stellt der Fraktionsvorsitzende der Linken, Sebastian Fritz, den aktuellen Stand der Diskussion dar. Seit Jahren zeichne sich ein Trend in der Stadt ab, dass die Zahl der Wohnungssuchenden nach günstigem Wohnraum steige. Auch die Durchschnittsmiete sei hier ein wichtiger Indikator, der immer weiter ansteige. So liege der durchschnittliche Mietpreis im Neubau zwischenzeitlich über 10 Euro. Dies sei für Alleinerziehende oder Alleinstehende sicher nicht mehr bezahlbar. Aber auch die Sorge vor einer Wohnungssanierung sei oftmals groß, denn dies bringe in den meisten Fällen eine Mietsteigerung mit sich, die sich dann Mieterinnen und Mieter nicht mehr leisten könnten. Er sei froh, dass es im Gemeinderat und in der Verwaltung mittlerweile unstrittig sei, dass hier endlich wieder gegengesteuert werden müsse. Ganzen Beitrag lesen »

Anreize gegen Wohnungsnot

Reichen Anreize der Stadtverwaltung aus, um der Wohnungsnot in Gmünd zu begegnen? Oder braucht es Vorschriften für Investoren, nach denen diese künftig eine Quote für bezahlbare Wohnungen erfüllen müssen? Diese Fragen diskutieren die Stadträte kontrovers, als es im Verwaltungsausschuss um den knappen Wohnraum in Schwäbisch Gmünd geht.

Flächenmanager Marko Ulrich stellt das von der Stadtverwaltung geplante Wohnraumförderprogramm vor, das zehn Punkte umfasst. Die meisten stellen Anreize dar, damit mehr Wohnraum in Gmünd entsteht. Etwa das Programm „Jung kauft Alt“, bei dem Paare bis 35 Jahren oder Eltern bis 45 Jahren Fördermittel beantragen können, wenn sie ein über 60 Jahre altes Haus kaufen: bis zu 2500 Euro für ein Altbaugutachten und zusätzlich 2500 Euro pro Kind. Ganzen Beitrag lesen »

Angebot überarbeitet

27. März 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion
Der Ortsvorstand der Linken hat in einer Sitzung das neue Internetangebot diskutiert und abgesegnet.
Seit vielen Jahren betreibt der Ortsverband der Linken eine Internetseite und auch in den sozialen Medien ist er mit einem eigenen Auftritt präsent. Pünktlich zum Wahlkampf wurde dieser nochmals überarbeitet und soll den Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in das Wirken und vor allen Dingen in die Themen geben.

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Alternativen mitdenken

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat stellt sich klar gegen die Überlegungen, den Glockekreisel für teures Geld umzubauen, das der Stadt ohnehin an allen Ecken und Enden fehlt.
Hintergrund ist ein Antrag der CDU-Fraktion, wonach geprüft werden soll, ob durch einen Umbau des Glockekreisels zu einem Turbokreisel der Verkehrsfluss erhöht werden kann. Solchen Überlegungen stehe die Linke-Fraktion nicht grundsätzlich im Weg, aber die Überprüfung durch ein Ingenieurbüro habe ergeben, dass dadurch insbesondere die Radfahrer nicht mehr über den Kreisel fahren dürften. Ganzen Beitrag lesen »

Zu wenig Begeisterung für den Klimaschutz?

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die Sorge Jugendlicher, die aktuell bei den „Fridays for Future“-Demos auf die Straße gehen und gegen den Klimawandel demonstrieren, ist in aller Munde. Dass sich aber auch einige Erwachsene große Sorgen um die Zukunft machen, das zeigte sich gestern im Rathaus. Zur Information, nicht zum Beschluss lag den Gemeinderäten eine Vorlage vor, die einen Antrag der Grünen-Fraktion von Januar zum Inhalt hat. Hierin bittet die Fraktion darum, das Pariser Weltklimaabkommen und die Kattowitzer Umsetzungsbeschlüsse zu unterstützen. Ganzen Beitrag lesen »

Den Glocke-Kreisel im Blick

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat befürchtet, dass die Unterführung des Glocke-Kreisels nicht den Anforderungen für Radverkehr entspricht. Sie bittet die Verwaltung, dies zu prüfen, bevor über den Umbau des Glocke-Kreisels entschieden wird. Der Kreisel ist in der Diskussion, weil sich dort im Berufsverkehr lange Staus bilden. Eine Erweiterung des Kreisels könnte Abhilfe schaffen. Linke-Sprecher Sebastian Fritz geht dabei davon aus, dass Fahrräder nach einem Umbau im Glocke-Kreisel nicht mehr fahren können. Die Stadtverwaltung sagte zu, das Thema in der interfraktionellen Arbeitsgruppe Radverkehr zu diskutieren.

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Zeichen für bezahlbaren Wohnraum setzen

Auf dem Sportplatz ringen normalerweise alle Seiten um den Sieg. Auf dem TSB-Platz an der Gmünder Buchstraße allerdings bahnt sich eine Partie an, bei der alle Mitspieler gewinnen könnten. Wenn der TSB Gmünd das Grundstück verkaufen kann, hat er Geld, um seine Anlage im Laichle zu einem Sportvereinszentrum auszubauen. Die Stadt arbeitet nun unter dem Titel „Am Universitätspark“ sehr rasch die Planung aus, was auf dem bisherigen Sportplatz und unter Umständen auch auf dem benachbarten uwe-Gelände gebaut werden könnte. Auf dem Areal sollen vorwiegend Wohnungen entstehen. Und das liegt im größten Interesse der Stadt, um neue Bürger zu gewinnen. Ganzen Beitrag lesen »

Mietpreisbremse auf Fläche von TSB und uwe wird diskutiert

Rund 330 Wohnungen und Flächen für Gewerbe: Diese Pläne für das TSB-Areal und längerfristig auch für das Gelände der benachbarten Firma uwe stellte die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Birgit Pedoth, am Mittwoch dem Bauausschuss vor. Alle Fraktionen begrüßten die Planung im Grundsatz. Trotzdem sorgten Zusatzvorschläge von Stadträten für Diskussionen: Soll für ein Viertel der Wohnungen ein sozialer Mietpreis festgeschrieben werden? Und soll die Stadt selbst die Fläche des Turn- und Sportbundes kaufen und sich so Einflussmöglichkeit verschaffen? Ganzen Beitrag lesen »

Wege für Radfahrer schaffen

Verkehr Stadträte beraten über Radwege und -spuren in Gmünd an der Weißensteiner Straße und im Baugebiet Emerland.

Schwäbisch Gmünd. Um Radwege ging es mehrfach, als die Stadträte am Mittwoch im Haushaltsausschuss über die Anträge der Fraktionen zum Haushaltsplanentwurf 2019 diskutierten.

Die Stadt soll prüfen, was ein externes Planungsbüro für ein Radwegekonzept für die Innenstadt verlangt, beantragte die Linke-Fraktion. Ganzen Beitrag lesen »

Darum sollten junge Leute wählen

Was ein Gmünder Hallenbad mit dem 26. Mai zu tun hat und was Kommunalpolitiker jungen Leuten sagen wollen: Das war das Thema einer großen Info-Veranstaltung, zu der Stadtjugendring und Gmünder Tagespost am Dienstag in den Prediger-Festsaal geladen hatten. Rund 200 Schüler waren gekommen, um von Vertretern der sechs im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zu erfahren, was die dort eigentlich tun – und ob es sich lohnen sollte, zur Gemeinderatswahl am 26. Mai zu gehen. Ganzen Beitrag lesen »