Presse

150 Mietwohnungen geplant

Ein Quartier, das alle Generationen anspricht und bezahlbaren Wohnraum anbietet: So stuft die Stadtverwaltung das Wohngebiet ein, das auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Fehrle in der Weststadt entstehen soll. Am Mittwoch beriet der Bauausschuss des Gemeinderats über den Bebauungsplan dafür.

Auf dem Gelände zwischen Schwerzerallee, Siechenbergweg und Goethestraße möchte die Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg LBG), die bereits rund 5500 Wohnungen im Land besitzt (davon 12 in Gmünd), ein „genossenschaftliches Wohnquartier“ mit rund 150 Wohneinheiten erstellen, von der Geschosswohnung bis zur Doppelhaushälfte. Der kaufmännische Vorstand der Genossenschaft, Josef Vogel, und Prokuristin Antje Durach stellten das Projekt vor. Sprecher der meisten Fraktionen fand die Pläne gut. Ganzen Beitrag lesen »

Wettbewerb im Gmünder Nahverkehr

05. Juni 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Bislang gibt es im Busverkehr auf der Ostalb keinerlei Wettbewerb. Auch in Schwäbisch Gmünd und in der näheren Umgebung sind die Linien klar verteilt. Konkurrenz? Fehlanzeige. Das soll sich allerdings ändern. Der Kreis will die bereits 2014 beschlossene Linienbündelung in den kommenden Jahren umsetzen. Das heißt: 10,5 Millionen Buskilometer werden europaweit neu ausgeschrieben, weswegen die hiesigen Busunternehmen sich unter neuen Bedingungen bewerben müssen. Davon betroffen sind auch die Buslinien im Altkreis Gmünd – Stadtbus, OKgo, Kolb und Betz. Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordern Ausruf des Klimanotstands

Schwäbisch Gmünd. Bis 2036 soll sich die Erde um maximal 1,5 Grad erwärmen – so will es das Pariser Klimaabkommens. Damit das klappt, müsse es Maßnahmen gegen die Erderwärmung auf kommunaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene geben, sagt Sebastian Fritz, Fraktionsvorsitzender der Linken im Gemeinderat. „Die Situation wird dringend. Der Klimawandel hätte sich längst in politischen Entscheidungen niederschlagen müssen“, sagt Sebastian Fritz.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Richard Arnold beantragen die Linken, dass der Gemeinderat die „Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands“ unterstützt, den Klimanotstand ausruft. Die Fraktion bittet den OB, den Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu setzen. Ganzen Beitrag lesen »

Antrag: Klimanotstand verhängen

Wir beantragen, der Schwäbisch Gmünder Gemeinderat möge beschließen:
Die Stadt Schwäbisch Gmünd unterstützt die Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency («Klimanotstand»)[1], wie sie in dieser Anregung niedergelegt ist.

Begründung:
Trotz weltweiter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegen zu wirken, haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Die Wissenschaft prognostiziert verheerende Folgen für die menschliche Zivilisation und die Natur auf dem Planeten Erde. Ganzen Beitrag lesen »

Wahlergebnis ist Auftrag zum Handeln

Der Ortsverband der Linken freut sich über das Wahlergebnis der Kommunalwahlen und nimmt am zum dritten Mal am laufenden Stadtradeln teil. Ergebnis muss sich auch in einer verbesserten Radinfrastruktur wiederfinden.

Der Ortsverband der Linken ist über das Ergebnis bei den Kommunalwahlen hoch erfreut und sieht darin einen Beleg für eine Wechselstimmung in der Stadt. Neben dem dringend erforderlichen preisgünstigen Wohnraum braucht es deutlich mehr Maßnahmen für den Klimaschutz. Die Fraktion der Linken hat sich dafür in der zurückliegenden Legislaturperiode stark gemacht und sieht sich mit dem tollen Wahlergebnis in diesen Bemühungen für ihre Position gestärkt. Ganzen Beitrag lesen »

„Grandioses Ergebnis“

Schwäbisch Gmünd. Die Linken haben im Gmünder Gemeinderat von drei auf fünf Sitze zugelegt – „ein grandioses Ergebnis“, freut sich Fraktionssprecher Sebastian Fritz. Er und seine Mitstreiter haben im Wahlkampf viele positive Rückmeldungen dafür erhalten, dass sie sich für Klimaschutz und Mobilitätsfragen sowie für soziale Themen wie bezahlbaren Wohnraum stark gemacht haben, erzählt er. Beim Thema Hallenbad habe sich die Linke bewusst für den Bau eines kommunalen Bades ausgesprochen. Und auch dafür in Gesprächen viel Zuspruch erhalten – mitunter von Bürgern, die früher eher konservativ gewählt haben, sagt Sebastian Fritz.

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Grüne und Linke legen deutlich zu – CDU und SPD verlieren je drei Sitze

29. Mai 2019  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Die Grünen sind, wie schon bei der Europawahl, auch im Gmünder Gemeinderat die Gewinner der Wahl. Sie haben im Vergleich zu 2017 sechs Sitze dazugewonnen, während CDU und SPD je drei Sitze verloren haben. Mit fünf Sitzen für die Linke, vier Sitzen jeweils für Bürgerliste und Freie Wähler Frauen und zwei Sitzen für FDP/FW hat der neue Gemeinderat 52 Sitze und damit vier Stadträte mehr als bisher. Die Ergebnisse lagen am Dienstag kurz nach 12 Uhr vor, die Auszählung dauerte bei einer Wahlbeteiligung von 51,3 Prozent länger als vor fünf Jahren. Damals hatten nur 41,2 Prozent der Wahlberechtigten gewählt. Ganzen Beitrag lesen »

Sorgen sind groß

Kandidat*innen der offenen Linken Liste waren zu Besuch bei der Firma Stadtbus. Die geplante Linienbündelung bereitet dem familiengeführten Unternehmen Sorgen. Die Linke teilt die Sorgen und sieht ebenfalls große Risiken.

Die Geschäftsführung der Firma Stadtbus, die auf eine lange Geschichte in Schwäbisch Gmünd zurückblickt, legte beim Gespräch mit Kandidaten der offenen Liste der Linken ihre Bedenken gegenüber der angedachten Linienbündelung des Landkreises dar. Auf der einen Seite ist die Befürchtung groß, dass durch das Aufteilen in drei Bündel das in sich abgestimmte Netz zerschlagen werde und damit ein Nachteil für die Kunden entstehe. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt, das Klima und wir

Ein große Gruppe Interessierter versammelte sich bei strahlendem Sonnenschein im Taubental zu Gmünds erstem Klimastadtspaziergang. Zunächst erläuterten Andrea Pitschmann und Andreas Mooslehner die Bedeutung dieses stadtnahen Kleinods aus Sicht des Naturschutzes. Sie kritisierten den ungezügelten Bauboom, erinnerten an eine Streuobstwiese, extra für die LGS angelegt, die jetzt dem Beton weichen musste. Die Bedeutung von Taubental und Nepperberg für den Klimaschutz sei der Stadtverwaltung offenbar immer noch nicht ausreichend bekannt.  Ganzen Beitrag lesen »

„Den Finger auch mal kritisch in die Wunde legen“

Schwerpunkte: Mehr preiswerten Wohnraum, ohne zu viel Fläche zu verbrauchen, und weiterhin Investitionen in Bildungseinrichtungen nennen die Linken als Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre. Von großer Bedeutung sei der „Neubau eines Hallenbades“. Dabei setze sich die Fraktion für ein kommunales Hallenbad mit einem „guten energetischen Standard“ ein. Entschieden wehre sich die Linke, „wenn die Verwaltungsspitze berechtigte Bürgeranliegen mit Diffamierungen zu unterbinden versucht“. Die Linke will sich aktiv für eine „diskussionsfreudige Stadtgesellschaft einsetzen und Sprachrohr derer sein, die eine andere Meinung vertreten als die Stadtspitze“. Ganzen Beitrag lesen »

Wohnraum muss bezahlbar werden

Darüber freute sich Moderator Werner Jany: Auf seine Frage, ob die Gmünder Stadtverwaltung künftig bei allen ihren Vergaben bindend darauf achten müsse, dass die beauftragten Firmen Tariflöhne einhalten, gingen bei Hans-Dieter Beller (SPD), Cynthia Schneider (Die Linke), Ullrich Dombrowski (Bürgerliste), Hans-Peter Kasüschke (Freie Wähler/FDP), Gabriel Baum (Bündnis 90/Die Grüne), Johannes Barth (CDU) und Karin Rauscher (Freie Wähler Frauen) einhellig der Daumen nach oben. Ganzen Beitrag lesen »

Weiteres Beispiel für Selbstinszenierung des OB

Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Eröffnung der Remstal Gartenschau in Schorndorf vom vergangenen Wochenende erklären der Fraktionsvorsitzende der Linken Sebastian Fritz und Ortsvorstandssprecher Alexander Relea-Linder, dass der Auftritt von Stadträtin Cynthia Schneider als Einhorn mit niemandem aus Partei und Fraktion abgesprochen war. Der Auftritt wird als unglücklich betrachtet und bedauert.
Nach unseren Informationen, die im übrigen von Stadträtin Cynthia Schneider bestätigt wurden,  sei ihr von OB Arnold zugesagt worden, dass der Auftritt inkognito erfolge. Ganzen Beitrag lesen »

Alle Möglichkeiten in Betracht ziehen

11. Mai 2019  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Der Ortsverbandsvorstand der Gmünder Linken diskutierte auf seiner letzten Sitzung die aktuellen Aussagen des Oberbürgermeisters Arnold zum Woha-Gebäude.

Positiv überrascht seien die Linken, dass 5 Jahre nachdem DIE LINKE-Fraktion in ihrer damaligen Haushaltsrede eine Leerstandsabgabe für die Immobilie Woha verlangt hatte, nun offenbar auch Oberbürgermeister Richard Arnold die Forderungen aufgegriffen und endlich eine Prüfung aller Möglichkeiten bis hin zu einer Zwangsenteignung prüfen lassen möchte. Ganzen Beitrag lesen »

Ja zur „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten“

SCHWÄBISCH GMÜND. (hs). Die „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten“ ist, so formulierte es gestern im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats Oberbürgermeister Richard Arnold, nicht nur eine Erklärung, sondern ein Prozess. Vor allem Franka Zanek, Leiterin der Projektstelle für Integration und für Flüchtlinge (PFIFF), ergriff neben OB Arnold das Wort, weil sie ganz praktisch den „Prozess“ organisiert und begleitet. Ganzen Beitrag lesen »

Essen zum Mitnehmen in Geschirr zum Wiederbringen?

Die Maultaschen in der Brühe oder den Cappuccino zum Mitnehmen – aber in Geschirr, wie es der Kunde selbst mitgebracht hat? Das könnte bald in Gmünd, Mutlangen und Waldstetten möglich sein und damit Verpackungsmüll einsparen. Die Stadtverwaltung informierte den Verwaltungsausschuss über den Stand des Vorhabens, ein System mit Mehrwegbehältern für Essen zum Mitnehmen (englisch: to go) einzuführen. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünd braucht i-Mobilität statt E-Mobilität

Schwäbisch Gmünd. Es gibt eine Gartenschau im Remstal, doch Besucher brauchen mehrere Tickets, um hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. „Das ist ein Witz“, sagt Oberbürgermister Richard Arnold, als es am Mittwochabend im Verwaltungsausschuss um die Anträge der Fraktionen zum Haushalt 2019 geht, die sich nicht finanziell auf den Haushalt auswirken. Knapp ein Viertel der Anträge betreffen den Verkehr oder das Parken. Ganzen Beitrag lesen »

Wien als Vorbild: Gmünder Linke diskutieren die Einführung eines 365 Euro Tickets auf der Ostalb

Kürzlich trafen sich die Gmünder Linken zu ihrem monatlichen Stammtisch in der Neuen Welt. Hauptthema des Abends war die Kommunalwahl und die damit verbundene sozial-ökologische Wende vor Ort. Als Referent war Tim Schwab, Mitinitiator des lokalen Fridays for Future Bündnisses, eingeladen. Schwab berichtete zunächst, dass es der Bewegung durchaus geglückt sei, den Klimawandel verstärkt in die Öffentlichkeit zu rücken. Ganzen Beitrag lesen »

Mobilität neu denken

Der Ortsverband der Linken lud zu einer Radtour durch die Stadt ein, um die Situation für Fahrradfahrer zu diskutieren. Dabei zog die Gruppe ein negatives Fazit und mahnt zum Handeln.

Die Zahl der PKWs steigt trotz der Klimadiskussion seit Jahren weiter an. Die Bereitschaft zum Umsteigen ist bei immer mehr Bürger*innen vorhanden, aber die Voraussetzungen stimmen noch immer nicht. Dies bestätigte kürzlich auch wieder der Fahrradklimatest, der im vergangenen Jahr erhoben wurde. Danach haben deutlich mehr Bürger*innen teilgenommen als vor zwei Jahren, aber das Ergebnis für die Stadt Schwäbisch Gmünd ist gerade mal unverändert ausreichend und sie liegt auf Platz 59 von 109 Städten vergleichbarer Größe. Ganzen Beitrag lesen »

Preiswerter Wohnraum ist knapp

Kürzlich traf sich die Stadtratsfraktion der Linken mit dem Geschäftsführer des Gmünder Bauvereins. Raynulf Jehle bestätigte im Gespräch den großen Bedarf an preiswertem Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. In seiner Tätigkeit beobachtet er auch die besorgniserregende Entwicklung, dass auch zunehmend Bürgerinnen und Bürger aus der Mittelschicht Probleme haben, eine preiswerte Wohnung zu finden. Selbst Polizisten, Erzieher*innen und Krankenpfleger*innen hätten seiner Beobachtung nach zunehmend Schwierigkeiten solche Wohnungen zu finden. Im Neubau seien in Schwäbisch Gmünd mittlerweile ohne Probleme 10-14 Euro für den Quadratmeter an Miete zu erzielen. Dies sei für diese Personengruppen, insbesondere auch Alleinerziehende, meist nicht zu bezahlen. Daher braucht es aus seiner Sicht dringend mehr Angebote an preiswertem Wohnraum. Ganzen Beitrag lesen »

Schwerpunkte der Linken

Schwäbisch Gmünd. Unter dem Motto „Die Linke … und die Stadt gehört euch!“, startete der Ortsverband der Linken im Stadtwirt in Straßdorf in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes. Ortsverbandssprecher und Gemeinderatskandidat Alexander Relea-Linder skizzierte die Ausrichtung der Linken. Neben dem Markenkern „mehr soziale Gerechtigkeit“ seien Transparenz und Bürgerbeteiligung zentrale Themen. „Gelingt es uns, sowohl untereinander als auch in die Stadt hinein ein spürbar anderes Politikverständnis zu leben, wird uns nicht bange davor, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

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