Presse

Innenstadt soll grüner werden – Auftakt in den Schmiedgassen

Darin sind sich die meisten Stadträte einig: Sie wollen mehr Grün und mehr Bäume in der Innenstadt. Heftig diskutiert haben die Stadträte am Mittwoch im Stadtgarten jedoch, wo mit der Pflanzung begonnen werden soll. Auf Johannisplatz, Marktplatz und in der Bocksgasse, wie die Fraktion Die Linke dies beantragt hatte. Oder im Zusammenhang mit dem fraktionsübergreifenden Antrag „Lebenswerte Altstadt“, mit dem einzelne Quartiere der Altstadt nach und nach unter den Gesichtspunkten Wohnen, Handel und Verkehr auf Vordermann gebracht werden sollen. Das erste Quartier sollen dabei nach dem Willen der Verwaltung und des Gemeinderates die Schmiedgassen sein. Entsprechend soll es auch dort Überlegungen zu Baumpflanzungen geben. Um es vorweg zu sagen: Der Linke-Antrag erhielt keine Mehrheit. Erste Untersuchungen für Baumpflanzungen wird es deshalb in den Schmiedgassen geben. Ganzen Beitrag lesen »

Einsparungen durch Kreisstraße?

Schwäbisch Gmünd. Mit großer Mehrheit befürwortet der Gemeinderat die Straßenanbindung des Gewerbegebiets Gügling Nord an die Ortsumfahrung Bargau. Die Stadt kann nun einen Bebauungsplan in die Wege leiten und die nötigen Grundstücke kaufen.

Nicht alle Räte sehen in diesem Straßenneubau nur Vorteile. Eine von Gabriel Baum, Fraktionsvorsitzender der Grünen, angeregte Verkehrsanalyse wird auf jeden Fall kommen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte wollen mehr Grün

Kommunalpolitik Fraktionen CDU, SPD und Linke fordern Aufforstung und mehr Bäume in der Gmünder Innenstadt.

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Taubental: Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern

In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Konflikten zwischen Fußgängern und Mountainbikern, die das Taubental hinabsausen und dabei gleich mehrere zertifizierte Wanderwege kreuzen. In der Sitzung des Ortschaftsrats von Rehnenhof/Wetzgau am Freitag zeigten sich mehrere Problemfelder. Zum einen machte sich der Regionalgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Andreas Mooslehner, dafür stark, dass kein Trail im Taubental angelegt wird. „Das Gebiet ist überlastet“, stellte er fest. „Eine zusätzliche Nutzung wäre unvernünftig.“ Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Bäume in der Stadt

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Im April hatte der Gemeinderat den Beschluss über die
Haushaltssatzung 2020 und die haushaltswirksamen Anträge gefasst. Weitere haushaltswirksamen Anträge, die der Kategorie 2 zugeordnet und aufgrund der
Corona-Situation zurückgestellt wurden, werden in der Sitzung am 1. Juli zum Beschluss gebracht. Die Vorberatung fand am Mittwoch im Haushaltsausschuss statt. Drei Anträge befassten sich mit der Bitte nach mehr Baumpflanzungen. Ganzen Beitrag lesen »

Bis 2023 sechs Millionen neue Schulden in Gmünd?

Schwäbisch Gmünd. Das letzte Wort hat der Gemeinderat am 8. Juli. Signale der Zustimmung zur Linie der Stadtverwaltung aber gab es von mehreren Stadträten am Mittwoch im Haushaltsausschuss. Danach wird die Stadt Schwäbisch Gmünd das vom Gemeinderat im Jahr 2015 beschlossene Schuldenabbaukonzept mindestens aussetzen und bis 2023 sechs Millionen Euro Schulden zusätzlich aufnehmen. Der Schuldenstand würde damit zum Ende des Jahres bei etwa 80 Millionen Euro liegen. Er betrüge damit etwa 14 Millionen Euro mehr als im Schuldenabbaukonzept 2015 festgehalten. Dieses enthält zum 31. Dezember 2023 einen Schuldenstand von 66,45 Millionen Euro. Ganzen Beitrag lesen »

Weg zu einer lebenswerten Altstadt wird konkreter

25. Juni 2020  Gemeinderat, Presse, Redaktion

Schwäbisch Gmünd. Die Altstadt soll lebenswerter werden. Das hat der Gemeinderat vergangene Woche einstimmig beschlossen. Und die Stadtverwaltung zugleich beauftragt, sich beim Landesverkehrsministerium für das Programm „Kompetenznetz Klima Mobil“ zu bewerben. Mit diesem unterstützen Bund und Land die Kommunen, wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr umzusetzen. Die Bewerbung steht, gab Bürgermeister Dr. Joachim Bläse am Mittwochabend den Stadträten des Bau- und Umweltausschusses bekannt. Ganzen Beitrag lesen »

Gesamtkonzept für den Verkehr gefordert

Bettringern ist es ein großes Anliegen, dass künftig eine Straße vom Gewerbegebiet Gügling direkt zur Ortsumfahrung Bargau führt. Denn sie versprechen sich damit weniger Verkehr im Ort. Anwohner von Zimmern, Hirschmühle und Hussenhofen hingegen fürchten, dass eine solche Verbindung mehr Verkehr in ihre Ortschaften führt, in denen die Straßen dafür nicht ausgelegt sind. Das machten die Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert für Bettringen und Josef Heissenberger für Hussenhofen, Zimmern und Hirschmühle am Mittwoch deutlich, als es im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats um den Bau der Verbindung zwischen dem Gügling und der Bargauer Ortsumfahrung ging. Ein wichtiges Argument für den Bau der Ortsumfahrung sei von Anfang an gewesen, dass dieser Anschluss gemacht wird, erinnerte Oberbürgermeister Richard Arnold. Ganzen Beitrag lesen »

„Wenn’s bessere Wege gibt, steigen mehr um aufs Rad“

Helles Fahrradglockenklingeln, neugierige Passanten, interessierte Cafésitzer – und rund 80 Radfahrer, die entspannt über den Gmünder Marktplatz fahren. Nach vier Monaten Corona-Pause haben auch die engagierten Fahrradfahrer wieder damit angefangen, sich zu zeigen und auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen.Die Rundfahrt um die Altstadt steht in der Tradition der „Critical Mass“, war aber diesmal aus organisatorischen Gründen ordnungsgemäß als Demonstration angemeldet. Ganzen Beitrag lesen »

Für mehr Leben in der Altstadt

In der Gmünder Altstadt gibt es Bereiche, in denen die Welt – auch nach dem Stadtumbau – nicht in Ordnung ist, wie es Baubürgermeister Julius Mihm am Mittwochabend in der Gemeinderatssitzung formuliert. Darin sind sich er und die Gmünder Gemeinderatsfraktionen einig.

Anlass für die Diskussion über den Weg hin zu einer lebenswerteren Altstadt war ein Antrag der Stadtratsfraktionen Grüne, SPD, Linke, Freie Wähler Frauen, Bürgerliste und FDP/FW – kurz, aller Fraktionen außer der CDU. Doch „wir wünschen uns, dass alle dem Antrag zustimmen können“, betont Grünen-Fraktionschef Gabriel Baum. Denn „die Altstadt ist ein Schatz und ein Erbe, das mit Verantwortungsbewusstsein bewahrt, aber auch entwickelt werden muss.“ Ganzen Beitrag lesen »

Prüfungsamt kann nicht prüfen

Schwäbisch Gmünd. Das Rechnungsprüfungsamt wartet noch immer auf Unterlagen der Bauverwaltung, um die städtischen Investitionen für die Remstal-Gartenschau prüfen zu können. Gmünds Gemeinderat musste im Oktober 2019 Mehrausgaben von einer Million Euro für Investitionen bewilligen. Darüber hatten sich viele Stadträte geärgert. Sie fühlten sich von der Verwaltung nicht ausreichend über die Ausgaben informiert. Der Gemeinderat beschloss im Oktober auf Antrag der Linke-Fraktion, die Ausgaben für die Investitionen, die die Stadträte im Dezember 2017 bei 2,5 Millionen Euro gedeckelt hatten, durch das nicht dem Oberbürgermeister unterstellte Rechnungsprüfungsamt kontrollieren zu lassen. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünds Stadträte diskutieren Parkplatznöte der Südstädter

Ihr Anliegen hat sie schon mehrfach vorgetragen. Unermüdlich ringt Monika Hieber um Lösungen. Am Mittwochabend hat die Bewohnerin der Gmünder Südstadt Stadträten aller Fraktionen einmal mehr berichtet, wo dort der Schuh drückt. Oder besser: die Schuhe drücken. Hieber nannte insbesondere eine „unbefriedigende Parksituation“ mit Auswirkungen für die Anwohner der Innenstadt-Randlage, eine starke Verkehrsbelastung, auch durch das dort ansässige Unternehmen Umicore mit etwa „200 Mitarbeitern und 65 Parkplätzen“ und, als „ganz leidiges Thema“, den Schulweg von der Südstadt in die Innenstadt. Insbesondere geht es Monika Hieber um die Bereiche Sebaldplatz, Gutenbergstraße und Klarenbergstraße. Damit wollte sie auf den „vergessenen Teil des Quartiers“ hinweisen. Ganzen Beitrag lesen »

Bezahlbarer Wohnraum

Linke: Die CDU regiert an Problemen der Bürgerschaft vorbei

SCHWÄBISCH GMÜND. Der Ortsverband der Linken traf sich mit linken Stadträten, um über aktuelle kommunale Themen zu diskutieren. Dabei ging es im Schwerpunkt um die Beratung des aktuellen linken Antrags auf Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum. „Seit vielen Jahren haben wir auf den fehlenden Wohnraum im preisgünstigen Segment hingewiesen und jetzt kommt endlich Bewegung rein. Das freut uns und wir werden uns für eine gute Lösung weiterhin einsetzen“, so Stadträtin Cynthia Schneider. Ganzen Beitrag lesen »

Kritik an CDU-Vorschlag zum Mindestlohn

09. Juni 2020  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Der neue Vorstand von links nach rechts:
Marie Eigenbrod, Kurt Wahl, Volker Wamsler, Freya Zanek, Thorsten Ulrich, Lucia Denke, Georg Schäfer, Dennis Herbst und Christian Zeeb

SCHWÄBISCH GMÜND. Der Ortsverband Die Linke Schwäbisch Gmünd kritisiert den Vorschlag von Teilen der Unionsfraktion im Bundestag aufs Schärfste und fordert den Stadtverband der CDU und ihren lokalen Bundestagsabgeordneten, Norbert Barthle, auf, sich ausdrücklich von diesem Vorschlag zu distanzieren. „Dieser Vorschlag ist erschreckend und respektlos allen Arbeitnehmern gegenüber. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der Menschen für genau diesen Mindestlohn arbeiten und unsere Grundversorgung sicherstellen, zielt so ein Vorschlag unter jedwede Gürtellinie“, kommentiert der stellvertretende Ortsverbandssprecher Thorsten Ulrich die Thematik. Ganzen Beitrag lesen »

Themenabend: Transformation – Diskussion zwischen Gewerkschaft, Naturschutzverbände und der Linken-Fraktion

Der Ortsverband der Linken lädt zu einem weiteren, sicher sehr spannenden online Themenabend ein. Thematisch wird es dieses mal um die Frage gehen, wie sich Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft und der Naturschutzverbände zur Transformation auf kommunaler Ebene stellen. Hintergrund ist dass aufgrund des Klimawandels die Wirtschaft in den nächsten Jahren vor enormen Herausforderungen steht und gleichzeitig die Beschäftigten Sorgen vor diesem Wandel haben. Wie diese beiden elementar wichtigen Ansprüche zusammenkommen können und wie dazu ein kommunaler Beitrag aussehen kann, soll an diesem Abend aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden. Ganzen Beitrag lesen »

Temporeduzierung ist eine Möglichkeit, Verkehrslärm zu mindern

REHNENHOF/WETZGAU (nb). Neben den allgemeinen Informationen zum Lärmaktionsplan der Stadt informierte Bernd Raubal vom Tiefbauamt gestern im Rahmen der Sitzung des Ortschaftsrates Rehnenhof-Wetzgau auch über den dortigen Verkehrslärm und Möglichkeiten zur Lärmminderung. Insgesamt sind in Gmünd rund 13500 Bürger von einer Verkehrslärmbelastung (mehr als 65 dB) betroffen. Dieser Wert wird unter anderem entlang der B 298 überschritten. Ganzen Beitrag lesen »

„Ohne Denkverbote“ über bezahlbaren Wohnraum reden

Beim Ziel waren sich alle Gmünder Ratsfraktionen einig: Es soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Beim Weg dahin gab’s unterschiedliche Vorstellungen. Deshalb bat Oberbürgermeister Richard Arnold am Ende der Diskussion im Bauausschuss alle Stadträte, das Thema „ohne ideologische Scheuklappen“ in ihren Fraktionen zu diskutieren.

Die Verwaltung hatte das Ziel so formuliert: 15 Prozent der auf privaten oder städtischen Grundstücken neu erstellten Wohnungen müssen einen Mietzins haben, der mindestens 20 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, für Arnold ein „absolut essenzielles“ Vorhaben. Ganzen Beitrag lesen »

400 Bewerber für zwölf Baugrundstücke in Herlikofen

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Der Satzungsbeschluss fürs neue Baugebiet „Gmünder Feld III“ sei ein langer Kampf gewesen, erklärte Herlikofens Ortsvorsteher Thomas Maihöfer bei der Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag. Das Verfahren zur Erschließung neuer Baugrundstücke in Herlikofen sei 2017 gestartet worden, erinnerte der Ortsvorsteher. Mit dem einstimmig gefassten Satzungsbeschluss durch das Gremium könne nun noch in diesem Jahr mit der Vergabe der Bauplätze begonnen werden. „Heute ist ein guter Tag für Herlikofen“, zeigte sich Gerhard Hackner, Leiter des Gmünder Amts für Stadtentwicklung, zufrieden. Das Baugebiet „Gmünder Feld III“ könne nun angegangen werden. 400 Interessenten hätten sich bereits für Bauplätze in Herlikofen beworben, wusste Hackner. Ganzen Beitrag lesen »

Stadt spart Energie und hat noch viel vor

Schwäbisch Gmünd. Gebäude der Stadt verbrauchen heute weniger Energie und geben weniger CO2 ab als vor Jahren. Seit 1996 sank der Ausstoß von rund 9500 Tonnen im Jahr auf 5340 Tonnen. „Aber es gibt noch Luft nach oben“, sagt die Leiterin des Amts für Gebäudewirtschaft, Sabine Rieger, im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats.

Während zum Beispiel Schulgebäude inzwischen energetisch gut aufgestellt sind, lassen sich Bauhof, Sporthallen, Kindergärten und die Gebäude der Feuerwehren in der Stadt noch optimieren. Ausreißer nach oben ist die Sporthalle der Pestalozzischule in Herlikofen, die nach Worten von Stadtrat Professor Dr. Andreas Benk (Linke) rund 700 Prozent über dem Vergleichswert liegt. Ganzen Beitrag lesen »

Rad als Beitrag zur Transformation

Die Linken-Fraktion im Gmünder Gemeinderat verlangt von der Verwaltung ein Umdenken in Sachen Verkehrswegeplanung. Die gegenwärtige positive Entwicklung beim Absatz von Fahrrädern belegt eine deutliche Zunahme von Radfahrer*innen.

Die Linken-Fraktion bemängelt die Tatenlosigkeit der Verwaltung in Sachen Radwegeplanung. Viele Städte haben bereits reagiert oder planen dieses. So machen derzeit zum Beispiel die europäische und die deutsche Hauptstadt von sich reden, da beide Städte massiv in den Ausbau von Radwegen und sichere Infrastruktur und gleichzeitig durch verkehrsberuhigte Zonen in klar ausgewiesene Schutzräume investieren. In der Zeit der Corona-Beschränkungen sei im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus zu beobachten, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Rad umsteigen und dies trotz mangelhafter Infrastruktur. Ganzen Beitrag lesen »