Presse

Ziel Impfpflicht

Ziel: Impfpflicht Die Pandemie ist das beherrschende Thema für die Linken. Die Partei beantragt, dass der
Kreistag eine Resolution über eine Impfpflicht beschließt. Weiter sollen alle Beschäftigten der Kreiskliniken für 2022 fünf zusätzliche Urlaubstage erhalten. Auch Kultur zählt in der Pandemie. Daher soll der Kreis mit Städten und Gemeinden ein Konzept zur Förderung von Kulturtreibenden und kulturellen Institutionen erstellen und finanziell
unterstützen. Beim ÖPNV will die Linke, dass die Verwaltung Geld aufwendet, um 2023 allen Menschen den Erwerb eines 365 Euro Ticket anbieten zu können. Das Förderprogramm soll auf ein Jahr befristet, und nach der Evaluation über eine Verlängerung des Tickets beraten werden. Weitere Anträge: Die Verwaltung soll einen „Cluster-Report
Landwirtschaft“ erstellen. Der soll über Auswirkungen des Klimawandels informieren und Handlungsempfehlungen geben. Die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft und ein Bericht zum Fachkräftemangel mit Handlungsanleitungen sollen zudem her.

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Stromsperren verhindern

Aktuell explodieren die Preise für Gas und Strom. Nicht nur Rentner, Alleinerziehende oder prekär Beschäftigte werden (…) betroffen sein, auch Durchschnittsverdiener, gerne auch „die Mitte“ genannt, sind (…) betroffen. Dabei wurden uns noch 2019 von der Regierung „der Mitte“ sinkende Strompreise versprochen. Bei der EEG-Umlage abzurüsten, gleicht
aber nicht im Ansatz aus, was an der Tankstelle zusätzlich gezahlt werden muss. Und hinzu kommt: Der Staat möchte mit der nächsten Stufe der CO2-Bepreisung ab Januar weiter die Preise hochschrauben. Was die Regierung jedoch nur am Rande erwähnt: Der CO2-Preis reduziert die Emissionen im Verkehrsbereich bis 2025 um lediglich 2,5 Prozent, so die eigene Prognose der Bundesregierung.

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Wann kommt Kunterbunt?

Schwäbisch Gmünd. Für den Neubau der Kita Kunterbunt gibt es verschiedene Planungsvarianten, zwischen denen noch nicht entschieden ist, welches die beste ist. Das sagte Erster Bürgermeister Christian Baron auf eine Nachfrage des Linke-Stadtrats Andreas Dionyssiotis. Die Entscheidung solle aber in absehbarer Zeit fallen.

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E-Roller für Gmünd, grüne Fassaden, mehr Solarstrom

25. November 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Motor, Impulsgeber, Denkfabrik: 100 Tage „Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung“. Was alles geplant ist.

Schwäbisch Gmünd

Eine Flotte von E-Rollern für die Stadt, begrünte Fassaden, Fördergeld für Bürger zum Kauf von Lastenrädern und eine „Task Force“ für den schnellen Neubau von Ladesäulen – das sind Projekte, die in den nächsten Monaten in Gmünd angepackt werden sollen. Franka Zanek stellte diese und weitere Ideen vor, die Gmünd beim Klimaschutz weiterbringen sollen. Seit 100 Tagen ist sie im Amt als Leiterin des neuen „Amts für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung“.

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Prof. Benk und Landwirt Weber fordern Rücksicht auf Belange der Bauern

Bezüglich der Fortschreibung des gemeinsamen Flächennutzungsplans für Gmünd und Waldstetten wurde die Erschließung von Gewerbe- und Wohnbaulächen in Bargau, auf dem Gügling und in Großdeinbach von der Verwaltungsgemeinschaft befürwortet. Vorgestellt wurde eine neue Vorgehensweise, um die Nutzung von Flächen zu bewerten

VON GEROLD BAUER
SCHWÄBISCH GMÜND/WALDSTETTEN. In Sachen Flächennutzungsplan macht die Stadt Schwäbisch Gmünd mit der
Gemeinde Waldstetten gemeinsame Sache. Und zwar im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft, die am Dienstag im Stadtgarten tagte und dabei hauptsächlich die Änderung des Flächennutzungsplans in drei Stadtteilen im Visier hatte.
Wenn Grundstücke laut diesem Plan bisher zum Beispiel der Landwirtschaft vorbehalten sind, dann kann eine Kommune nicht einfach hergehen und daraus ein Industrie- oder Wohngebiet machen. Dies ist nämlich nur dann möglich und legal, wenn sich nach sorgfältiger Abwägung und unter Beteiligung der Behörden sowie der Naturschutzverbände etc. eine solche Umwandlung als akzeptabel herausgestellt hat und der Flächennutzungsplan
dann entsprechend abgeändert wird.

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Kritische Töne zu Gmünds Budenzauber

Sprecher mehrerer Fraktionen äußern Bedenken. Einige fordern klar eine Absage.

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Weihnachtsmarkt – soll er stattfinden? Soll er abgesagt werden? Dies hat die GT Gmünds Fraktionen gefragt. Bis zum Abend haben CDU-, SPD-, Bürgerliste- und Linke-Fraktion geantwortet.

Die Stimmung in der CDU-Fraktion sei gemischt, sagte CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Es gebe „eher Bedenken“. Deshalb brauche es, sollte der Weihnachtsmarkt stattfinden, strenge Auflagen und viele Kontrollen. „Mindestens 2G“, sagte Baumhauer. Die Fraktion sprach sich für eine Umzäunung des Marktes und Eingangskontrollen aus. Baumhauer nannte zwei Gründe: Für Geimpfte und Genesene solle das Leben wieder so normal wie möglich werden. Der zweite Grund: die wirtschaftliche Situation der Standbetreiber, die nun ihre Buden aufgebaut haben.

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Pressebericht „Ein Abend zur friedlichen Außenpolitik und nuklearen Abrüstung bei der Linken in Schwäbisch Gmünd“

22. November 2021  Ortsvorstand, Presse, Redaktion

Am letzten Stammtisch der Linken in der Neuen Welt hielten zwei Aktive der Friedenswerkstatt Mutlangen Arailym und Patrick Wödl einen Vortrag zum Thema friedliche Außenpolitik Deutschlands und nukleare Abrüstung. Die Bundestagswahl habe am internationalen Tag zur Abschaffung von Atomwaffen stattgefunden, was symbolisch als einen Auftrag zur Modernisierung und einem neuen Ansatz in der Außen- und Verteidigungspolitik gesehen werden kann. Die Friedensbewegung Deutschlands fordert von der Bundesregierung schon seit Jahrzehnten zeitgemäße kooperative Sicherheitspolitik und atomare Abrüstung, seit letzten Jahren unter dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Dieser verbietet den Einsatz, Entwicklung und Produktion, Transfer, Stationierung, Lagerung, Test, Androhung zum Einsatz von Atomwaffen.

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Jahresessen für Gmünder Gemeinderäte sorgt weiter für Diskussion

Linke-Stadtrat kritisiert OB für „Duldung unsachlichen Statements“. OB weist die Kritik zurück.

Schwäbisch Gmünd. Linke-Stadtrat Prof. Dr. Andreas Benk kritisiert Oberbürgermeister Richard Arnold: Er habe als Vorsitzender des Bauausschusses geduldet, dass CDU-Stadtrat Christof Preiß unter „Anfragen“ ein Statement abgegeben habe, das „in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit der Sitzung stand“, schrieb Benk in einer Mail an den OB. Zudem habe Arnold nicht „von sich aus“ interveniert, als Preiß Benk „in völlig inakzeptabler Weise persönlich angegangen“ und ihn öffentlich als Demagoge „diffamiert“ habe. Er, Benk, habe erwartet, dass der OB ein „derart unsachliches, personenbezogenes und verletzendes Statement in unserem Gemeinderat nicht dulden“ würde.

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Ziel: Den Verkehrsraum grundsätzlich neu einteilen

20. November 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Die Gmünder Critical Mass fährt nunmehr seit etwas mehr als zwei Jahren jeden dritten Freitag im Monat ihre Runden in Schwäbisch Gmünd.
Die Teilnehmerzahlen schwanken. Rekord war die Auftaktveranstaltung am 18.09. 2019 mit knapp 300 Teilnehmern.

SCHWÄBISCH GMÜND. Grundsätzlich geht es der Bewegung, die ihre erste Aktion im September 1992 in San Francisco aus der Taufe hob, um gemeinsame Fahrten mit dem Fahrrad durch die Städte weltweit, zu denen sich regelmäßig Radfahrer treffen, um ein gutes Verständnis zwischen allen Verkehrsteilnehmern und dementspre-chend darum praktische Koexistenz herzustellen. Ging es im 20. Jahrhundert vordringlich um das Ideal einer autogerechten Stadt, soll in Schwäbisch Gmünd nach den Vorstellungen von Critical Mass und aufgrund des Klimawandels, einer beengten Altstadt und stetig steigenden Zulassungen von Kraftfahrzeugen grundsätzlich umgedacht werden.

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In Gmünd: Tiny-Häuser auch in Gärten und auf Flachdächer?

„Gefahr, dass man Energieschleudern baut“: Pläne für Tiny Houses in Gmünd werden von den Stadträten ausführlich diskutiert .

Schwäbisch Gmünd

Kann man „Tiny Houses“ auch auf großen Flachdach-Arealen bauen? Wie sparsam sind die kleinen Häuser eigentlich beim Energieverbrauch? Sollte man den Bauenden spätere Erweiterungen möglich machen?

Zur Frage „Tiny-Häuser für Gmünd“ war das Stadtparlament gefragt: Im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats wurden die ersten planerischen Entwürfe der Stadtverwaltung ausführlich diskutiert. Das Ergebnis: ein „Ja, aber“. „Muss man viele Punkte genau anschauen, damit wir kein Eigentor schießen“, sagte etwa Martin Bläse (CDU).

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Eine Datenflut gegen den Klimawandel

„Den Mehrwert herausarbeiten“: Gmünder Stadträte diskutieren das Projekt zu einem kommunalen Wärmeplan, den das Land künftig vorschreibt.

Schwäbisch Gmünd. Das Wort ist so lang wie die Aufgabe komplex: Wärmewende-Strategie. Eine solche muss sich die Stadt Gmünd zulegen, am Mittwoch hat der Bau- und Umweltausschuss des Schwäbisch Gmünder Gemeinderates darüber diskutiert.

Bis Ende 2023 schreibt das Klimaschutzgesetz den meisten Städten in Baden-Württemberg vor, einen so genannten „kommunalen Wärmeplan“ zu erstellen. „Das neueste Ziel ist ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2040, ursprünglich war es 2050“, sagte Stadtwerke-Chef Peter Ernst bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. „Es ist ein sehr hoch gestecktes Ziel“, meinte Tim Kazenmaier vom Planungsbüro RBS wave, das den Plan erstellen soll. Zwölf bis vierzehn Monate werde es etwa dauern, bis dieser ausgearbeitet sei, so Kazenmaier, dann habe man den Wärmeplan als „strategisches Instrument“ auf dem Weg zur Klimaneutralität. Vier Hauptphasen nannte der Planer bei seiner Arbeit: „Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Zielszenario, Wärmewende-Strategie.“ Dazu werde man das gesamte Stadtgebiet auswerten, „das wird zu einer Datenflut führen“, so Kazenmaier.

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Hilfen für Bedürftige

Energiepreise Stadtwerke und Job-Center im Gespräch.
Schwäbisch Gmünd. Angesichts der rasant steigenden Energiekosten sind Stadtwerke und Job-Center in Gmünd im Gespräch, um in Bedrängnis geratenden Familien zu helfen. „Wer unverschuldet reinrutscht, hat von den
Stadtwerken nichts zu befürchten“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Ernst auf eine Anfrage von Linke-Stadtrat Andreas Dionyssiotis. Für solche Fälle sei eigens eine Arbeitsgruppe bei den Stadtwerken eingerichtet worden. Die steigenden Preise würden die Stadtwerke-Kunden wegen längerer Vertragslaufzeiten ohnehin frühes-
tens 2022 erreichen.

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Stadtrat Benk hinterfragt auch das Weihnachtsessen

SCHWÄBISCH GMÜND. Stadtrat Professor Dr. Andreas Benk (Die Linke) ist am Mittwoch im Gemeinderat mit der Stadtverwaltung streng ins Gericht gegangen. Es ging um die Themen Finanzprüfungsberichte und Finanzierung des traditionellen Weihnachts- beziehungsweise Jahresabschlussessen der Stadträtinnen und Stadträte mit ihren Partnerinnen und Partnern.
Die Verwaltung hatte zuvor die „Allgemeine Finanzprüfung der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Stadtgarten der Jahre 2012 bis 2016 sowie des Eigenbetriebs Fernwärmeversorgung II Bettringen Nordwest 2012 bis 2017“ als sogenannte „Unterrichtung“ in den Gemeinderat eingebracht. Diese Bezeichnung des Tagesordnungspunktes bedeutet normalerweise, dass darüber nicht diskutiert wird, sondern allenfalls Fragen gestellt werden können. Stadtrat Andreas Benk trat dennoch ans Mikrofon, um zu einer längeren und sehr kritischen Auseinandersetzung auszuholen.

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Gmünds Linke schreibt offenen Brief

Die Abgeordneten Martina Häusler (Grüne) undTim Bückner (CDU) sollen Stellung nehmen zum Flächenverbrauch.
Schwäbisch Gmünd. Die Fraktion „DIE LINKE“ im Gemeinderat wendet sich in einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten Martina Häusler (Grüne) und Tim Bückner (CDU). Darin heißt es: „Im vor wenigen Monaten
von Bündnis90/Die Grünen und der CDU in Baden-Württemberg beschlossenen Koalitionsvertrag ist zu lesen: „Unser Boden ist ein begrenztes Gut. Wir werden den anhaltend hohen Flächenverbrauch reduzieren. Unser Ziel ist die Netto-Null beim Flächenverbrauch.“

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Leserbrief von Joachim Denke

22. Oktober 2021  Ortsvorstand, Presse

Die Vorgänge um den TSB möchte ich nicht kommentieren.
Was mir aber (wieder einmal) aufstoßt, ist die Tatsache, dass
die Stadtverwaltung bestehende Beschlüsse des Gemeinderates
nicht umsetzt bzw. diesen in Veränderungen nicht einweiht. So
geschehen am Mittwoch im Verwaltungsausschuss.
Damit auch Vereine und Schulen aus dem Norden von Gmünd,
den geplanten neuen Sportpark Laichle des TSB nutzen dürfen,
hat die Stadtspitze bei der damaligen TSB Mitgliederversammlung
eine klare Zusage für den Bau von Allwetterplätzen im Laichle
gegeben.
Auf die Anfrage des Fraktionsvorsitzenden der Linken, Sebastian
Fritz nach dem Stand der Umsetzung der Allwetterplätze im Laichle,
sprach Bürgermeister Baron von „völlig veränderten Vorzeichen“.
Das mag ja in der gegenwärtigen Situation durchaus sein, aber dann
wäre es doch nicht zu viel verlangt, wenn man das von den Bürgern
gewählte Gremium, welches den Beschluss zum Bau der Allwetter-
plätze gefasst hat, in diese „Veränderungen“ miteinbezieht und zwar
rechtzeitig und nicht erst auf Anfrage und es wäre ein Beitrag, um die
Gerüchteküche nicht noch unnötig anzuheizen.

Was tut sich in Gmünd beim Baumschutz?

Kommunalpolitik Fraktion Die Linke nimmt Fällung des Bergahorns am Zeiselberg als Anlass für Anfrage an die Stadt.
Schwäbisch Gmünd. Die Fraktion Die Linke will von der Stadtverwaltung wissen, was sich seit den Baumaßnahmen am Zeiselberg für die Remstal-Gartenschau in Gmünd in Sachen Baumschutz getan hat. Eine entsprechende Anfrage hat Fraktionssprecher Sebastian Fritz an Oberbürgermeister Richard Arnold gerichtet. Anlass für die Anfrage sei, dass die Öffentlichkeit kürzlich von einem Bergahorn erfahren habe, der am Fuß des Zeiselbergs abgestorben sei. Ein Bürger aus der Stadt, der den Umbau des Zeiselbergs damals dokumentiert habe, habe auch diesen Teil ausgiebig mit Fotos dokumentiert, sagt Fritz. Auf den Fotos sei zu sehen, „dass der Baum im Zuge der Baumaßnahmen eigentlich keine Überlebenschance hatte“, sagt Fritz.

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Relea-Linder führt nun die Linkspartei

Der Gmünder Kreis- und Stadtrat ist in den geschäftsführenden Landesvorstand der Linken gewählt worden.
Schwäbisch Gmünd. Die Partei „Die Linke“ hat auf ihrem Landesparteitag in Leinfelden-Echterdingen den Gmünder Kreis- und Stadtrat Alexander Linder in den geschäftsführenden Landesvorstand gewählt. In einer
Kampfabstimmung setze sich Relea-Linder durch und führt nun gemeinsam mit fünf weiteren geschäftsfüh-
renden Landesvorstandsmitgliedern die baden-württembergische Linkspartei in den kommenden zwei Jahren an.

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Wie geht es mit dem halbfertigen Schmiedgassen-Projekt weiter?

Ist jetzt erst mal Winterpause in den Schmiedgassen oder geht es mit der Entwicklung zügig weiter? OB Richard Arnold hofft auf Initiativen aus der Bürgerschaft – und Ideen der Busunternehmen.

Schwäbisch Gmünd

Zweieinhalb Monate nach der Umgestaltung steht das Schmiedgassen-Projekt an einer Wegmarke: Die Sommer-Ausstattung mit Pflanzen und Sitzgelegenheiten ist weg, es sieht trist aus, wenn Holz-Strandkörbe verlassen in der Herbstkühle stehen. In der kommenden Woche hat die Stadt ein Treffen der Anwohner geplant. Wie geht‘s weiter mit dem halbfertigen Projekt?

Die breite Zustimmung: Madeleine Bazzano verdient weniger seit der Umgestaltung, aber die Geschäftsführerin des Café Mikro ist trotzdem dafür. „Wir hatten Umsatzeinbußen, weil wir schon immer Gäste haben, die gern mit dem Auto kommen. Unter den Gästen sind die Reaktionen gemischt, aber wir finden die Verkehrsberuhigung dennoch gut.“ Durch den Umbau von Parkplätzen zu einer Holzterrasse hat das Mikro außen 20 neue Plätze dazubekommen. „Das hatten wir uns immer gewünscht“, sagt Bazzano. Das Plus habe aber das Minus nicht ganz ausgleichen können.

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Stadt stellt Zusage an den TSB Gmünd in Frage

Schwäbisch Gmünd. Von „völlig veränderten Vorzeichen“ sprach Sport-Bürgermeister Christian Baron, als Linke-Stadtrat Sebastian Fritz im Verwaltungsausschuss am Mittwoch nach dem Bau der Allwetterplätze im geplanten Sportpark des TSB Gmünd gefragt hatte. Die Vorzeichen haben sich allerdings nicht beim Verein verändert, sondern bei der Stadt. Die hatte dem TSB zugesagt, die Allwetterplätze zu bauen. Doch nun fehlt das Geld.

Barons Vorgänger im Amt, Dr. Joachim Bläse, hatte mit dem TSB ausgehandelt, dass die Stadt den Bau der Sportplätze übernimmt, dafür dann auch Vereine und Schulen aus dem Norden Gmünds sie zu Zeiten nutzen dürfen, in denen der Verein keinen Bedarf hat. Kosten von 800 000 Euro waren 2018 für den Bau kalkuliert.

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Bauernverband Ostalb-Heidenheim warnt vor Flächenfraß

15. Oktober 2021  Gemeinderat, Presse, Redaktion
Acker umgeben von Steuobstwiesen (Foto: SWR, Peter Binder)
Die Landwirte befürchten, dass sie durch den Bauboom ihre Ackerflächen verlieren. (Symboldbild)

Niedere Zinsen und Inflation führen zu einem regelrechten Bauboom. Umweltschützer bemängeln schon lange die Versiegelung der Landschaft. Jetzt schlagen Landwirte in der Region Alarm.

Der Bauernverband Ostalb-Heidenheim befürchtet den Verlust von Ackerflächen. Das hat der Verband am Donnerstag in einer Pressekonferenz mitgeteilt. Der SWR hat sich dazu mit Michael Weber unterhalten. Er ist vom Vorstand des Bauernverbandes und selbst aktiver Landwirt in Waldstetten im Ostalbkreis.

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