Kreisvorstand

Stellungnahme des Kreisvorstandes DIE LINKE Ostalb zur Tarifforderung im Öffentlichen Dienst

10. Februar 2010  Kreisvorstand

Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

Ver.di hat gute Gründe, mit einem Forderungsvolumen von fünf Prozent in die Tarifrunde 2010 zu gehen. Wir brauchen dringend höhere Löhne. Eine nachhaltige Stärkung der Kaufkraft ist wichtig, um den Folgen der Wirtschaftskrise begegnen zu können“, so Christa Klink, Kreisvorsitzende.

„Die öffentliche Hand, die Kommunen, die Länder brauchen dazu die Unterstützung der Bundespolitik. Die Spirale nach unten über faktische Lohnsenkungen, über Kaufkraftverluste bis hin zur Verschuldung vieler Familien führt dauerhaft zu wirtschaftlicher Stagnation und muss deshalb endlich durchbrochen werden. Auch die ver.di-Forderung nach Übernahme aller Azubis ist wichtig. Sie würde endlich mehr Sicherheit für die Lebens- und Familienplanung junger Menschen schaffen. Auch deshalb unterstützen wir die Gewerkschaft in der Tarifrunde 2010 solidarisch.“ Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE Ostalb unterstützt auf ihrer Kreismitgliederversammlung in Böbingen die bundesweiten Bildungsstreiks

16. Dezember 2009  Kreisvorstand, Redaktion
Der neugewählte Kreisvorstand

Der neugewählte Kreisvorstand

„Während Angela Merkel Märchen von der Bildungsrepublik erzählt, fällt in den Schulen der Putz von der Decke. Die jungen Menschen sind zu Recht sauer über die Bildungsmisere, die Schwarz-Rot hinterlassen hat und an der Schwarz-Gelb nichts ändern will“ so die neugewählte Kreisvorsitzende Christa Klenk aus Aalen.

Der Koalitionsvertrag von Union und FDP ist eine Kampfansage an alle, die für eine sozial gerechte Bildung streiten. Mit dem geplanten Bildungssparen werden Familien mit hohen Einkommen unterstützt, für Jugendliche ohne wohlhabende Eltern wird dagegen niemand Bildungskonten anlegen. Gute Bildung kann sich dann nur noch leisten, wer einen entsprechend dicken Geldbeutel hat. Diese Politik muss gestoppt werden. Schon heute ist Deutschland Weltmeister der sozialen Auslese. Es ist höchste Zeit, für einen grundlegenden Kurswechsel in der Bildungspolitik. Bildung ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht.

Gute Bildung kostet Geld. Die Hans-Böckler-Stiftung hat vorgerechnet, dass im Bildungssystem jedes Jahr fast 40 Milliarden Euro fehlen. Der Bund muss hierzu deutlich mehr beitragen als die im Koalitionsvertrag verankerten 3 Milliarden pro Jahr. Die 24 Milliarden Euro, die die selbsternannte Bildungskanzlerin Merkel jährlich für Steuersenkungen ausgeben will, wären besser aufgehoben in neuen Ganztagsschulen, in mehr Studienplätzen und einem besseren BAföG, in der Abschaffung von jeglichen Gebühren für Bildung und in einem Ausbau der Weiterbildungsangebote.

„Die Entfaltung eigener Studieninteressen wird durch die Bachelor-Studiengänge verhindert. Studentinnen haben zügig nach Stundenplänen die vorgegebenen Inhalte zu pauken, jegliche kritische Betrachtung bleibt auf der Strecke. Wir fordern drastische Ausgabesteigerungen im Bildungsbereich, kostenlose Bildung für alle, kleine Schulklassen und ein repressionsfreies Studium“ so Florian Krämer aus Gmünd.

DIE LINKE steht fest an der Seite all derer, die sich für eine bessere und gebührenfreie Bildung einsetzen. Wir begrüßen die Besetzungen und Protestaktionen und werden sie nach Kräften unterstützen.