Sebastian Fritz

Räte wollen Bad ohne Risiko

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Ratsfraktionen haben am Mittwoch in der Haushaltsdebatte nochmal ihre Positionen zu einem neuen Hallenbad dargestellt. Vier Angebote zeigen, „dass unser Standort durchaus attraktiv ist“, sagt CDU-Sprecher Alfred Baumhauer. Die Stadt müsse dies weiterbetreiben. Dabei müssten „die Risiken berechenbar bleiben“ und Chancen genutzt werden. Die CDU-Fraktion unterstütze die Prüfung eines Hallenbadneubaus mit Wellness- und Familiencharakter. Die Beteiligung eines Investors sei dabei „nicht vorgegeben“, sondern werde sorgfältig geprüft. „Wir gehen ergebnisoffen an die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten.“ Was Baumhauer dabei „bemerkenswert“ findet: die Anteilnahme an der Diskussion nicht nur durch Gmünder, sondern über Schwäbisch Gmünd hinaus.

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Kommunales Handeln ist gefragt (Rems Zeitung, 01.03.2018)

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Das Fahrrad mitdenken

Einen erneuten Vorstoß in Sachen Neuordnung der Kommunalfinanzen zu machen, dazu ermutigt die Fraktion Die Linke den Oberbürgermeister. Sprecher Sebastian Fritz kritisiert, dass die Landesregierung den Kommunen für die nächsten drei Jahre 2,4 Milliarden Euro nehme. Fritz sieht, dass es auch in Gmünd zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt. Er will das „Aalener Modell“ auf Gmünd übertragen, bei dem bei einem Wohnbauprojekt 50 Prozent der Wohnungen in den Verkauf gehen, 25 Prozent in die Vermietung und 25 Prozent Sozialmietwohnungen werden. Bei allen Bauvorhaben, sagt Fritz, müsse größter Wert darauf gelegt werden, für die Frischluftzufuhr der Innenstadt wichtige Hänge nicht zuzubauen. Ganzen Beitrag lesen »

Kommunales Handeln ist gefragt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Herr Erster Bürgermeister Dr. Bläse,
Herr Bürgermeister Mihm,
meine Damen und Herren,

als politisch aufmerksamer Bürger reibt man sich in den letzten Tagen und Wochen verdutzt die Augen. Da verhandeln die Jamaikaner wochenlang über eine neue Regierung und kurz vor Schluss entzieht sich die FDP ihrer politischen Verantwortung. Nach einer klaren und von vielen ersehnten Ablehnung einer erneuten großen Koalition sieht sich die SPD auf einmal wieder in der Pflicht zusammen mit der CDU/CSU zu koalieren. Ganzen Beitrag lesen »

Kostenloser Bus kein „Allheilmittel“

Schwäbisch Gmünd. Die Busunternehmen Stadtbus und Fahrbus sehen wenig Chancen, die Zahl der Fahrgäste durch kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu steigern. Dies machten Dirk Massanetz von Stadtbus Schwäbisch Gmünd und Torsten Queren von FahrBus Ostalb am Donnerstag beim Runden Tisch Klimaschutz deutlich. Zu diesem Austausch hatte Gmünds Klimaschutzmanager Michael Schlichenmaier geladen. Kostenloser ÖPNV wird seit einigen Wochen auf Bundesebene diskutiert. Ganzen Beitrag lesen »

Rems Zeitung, 22.02.2018

Rems Zeitung, 08.02.2018

Rems Zeitung, 08.02.2018

Ums Stöckle ohne Testlauf

Schwäbisch Gmünd. Beim Verkehrskonzept Ums Stöckle verzichtet die Stadt auf einen Testlauf. Das hat der Gemeinderat am Mittwochabend beschlossen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse fasste in der Gemeinderatssitzung zusammen: Im Dezember hatte der Gemeinderat auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, ein Provisorium für Ums Stöckle zu planen. Als Testlauf für das Einbahnstraßensystem ab der Königsturmstraße, in der Klösterle-, der Sebald- und der Unteren Zeisebergstraße. Nachdem die Stadt dem Bauausschuss im Januar die Planung samt der Kosten von rund 1,184 Millionen Euro vorgelegt hatte, war der Tenor unter den Stadträten, das Verkehrskonzept doch gleich endgültig umzusetzen. Ganzen Beitrag lesen »

Antrag Fraktion DIE LINKE zur verkehrlichen Neuordnung Ums Stöckle

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

unsere Fraktion beantragt in Ergänzung zu der Vorlage und der mehrheitlichen Willensbekundung der Fraktionen im Bau- und Umweltausschuss vom 24.01.2018, dass in die weitere Planung (Ausführungsplanung) für den Förderantrag die Planung von Radwegen/Schutzstreifen in den entstehenden Einbahnstraßen aufgenommen wird. Ganzen Beitrag lesen »

Ums Stöckle soll gleich richtig kommen

Schwäbisch Gmünd. Doch kein Provisorium. Die Mehrheit des Bau- und Umweltausschusses des Gmünder Gemeinderates ist dafür, dass das Verkehrskonzept Ums Stöckle gleich richtig kommt. Das, nachdem die Stadträte die Stadtverwaltung im Dezember beauftragt hatten, ein Provisorium für dieses Einbahnstraßensystem im Bereich Königsturmstraße, Klösterlestraße, Untere Zeiselbergstraße und Sebaldplatz zu erarbeiten. Ganzen Beitrag lesen »

Streckenführung offen diskutieren

Die Linke-Fraktion im Gmünder Gemeinderat zeigt sich positiv überrascht, dass der Landtagsabgeordnete Scheffold weiter an dem angedachten Fahrradring dran bleibt. Die Ankündigung den Landesverkehrsminister nach Gmünd einzuladen, um auszuloten ob es Fördergelder geben kann, wird von den Fraktionsmitgliedern ebenfalls begrüßt. Gleichzeitig halten die Mitglieder der Linken-Fraktion es aber für wichtig, dass es über die mögliche Streckenführung einen offenen Austausch gibt. Ganzen Beitrag lesen »

Räte drängen auf mehr Digitalisierung

Schwäbisch Gmünd. Stadträte mehrerer Fraktionen drängten am Mittwoch im Verwaltungsausschuss darauf, dass die Digitalisierung in der Gmünder Stadtverwaltung schneller voranschreitet. Diese hatte zuvor den aktuellen Stand dargestellt. Kommunen seien dann interessant, wenn sie schnelles Internet haben, sagte Hauptamtsleiter Helmut Ott. Kinder, die heute in die Schule gingen, würden später in Berufen arbeiten, die es heute noch nicht gebe, sagte Ott. Deshalb müsse die Stadt die Herausforderung annehmen. Der Weg aber sei noch lang. Ganzen Beitrag lesen »

Radweg: Warten auf Antwort

Schwäbisch Gmünd. Die Stadtverwaltung wartet derzeit auf eine Antwort vom Regierungspräsidium bezüglich des Radwegs von Gmünd nach Mutlangen. Dies sagte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse im Verwaltungsausschuss auf Anfrage von Sebastian Fritz (Die Linke).

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Jetzt doch Testphase „Ums Stöckle“

21. Dezember 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Gmünds Gemeinderat hat einer Verbesserung der Fußgänger- und Radwege vom Sebaldplatz über den Zeiselberg zum Königsturm und zur Gmünder Innenstadt zugestimmt. Diese Wege sollen bis zur Remstal-Gartenschau 2019 fertig sein und so das grüne Band der Gartenschau 2014 vervollständigen. Die Kosten dafür betragen 264 000 Euro. Die Stadt kann beim Land Fördermittel beantragen.

Die Maßnahmen, die dazu gehören, sind bessere Fußgängerüberwege in der Unteren Zeiselbergstraße und beim Königsturm sowie eine Radquerung der Königsturmstraße beim Rinderbacher Gäßle. Die Fußgängerwege gehören zum Verkehrskonzept „Ums Stöckle“, das die Verwaltung aus finanziellen Gründen zurückstellen wollte. Ganzen Beitrag lesen »

Dauerthema Buchstraße Planungsgruppe und Stadt kommen zu erstem gemeinsamen Planungsstand

21. Dezember 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Planungsgruppe Buchstraße trifft Vertreter der Stadt zur Klärung offener Fragen im Hinblick auf den Umbau und die Sanierung der Buchstraße

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hatte nach den stellenweise kontroversen Diskussionen vom letzten Stadtteilforum Ost vom 17.11. 2017, bei dem mit den Vorstellungen und Planungen der Oststadt unvereinbare erste Planungsentwürfe seitens der Stadt vorgelegt worden waren – seinerzeit vorgetragen durch Jupp Jünger, Leiter Tiefbauamt, dessen Ausführungen nur wenige Übereinstimmungen mit dem Entwurf aus der Oststadt erkennen ließen – deutlich Wert gelegt auf einen abschließenden Gedankenaustausch im Jahr 2017 und zwar ausschließlich mit der Planungsgruppe Buchstraße, deren Expertise weiterhin gefragt ist. Ganzen Beitrag lesen »

„Ums Stöckle“ sorgt für Ärger

09. Dezember 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz
Schwäbisch Gmünd Es brodelt gewaltig im Gmünder Gemeinderat. Einige Stadträte werfen der Stadtspitze „unzureichende Kommunikation“ vor. Andere wiederum fühlen sich von den Neuigkeiten „überfahren“. Auslöser der Unstimmigkeiten ist das Verkehrskonzept „Ums Stöckle“ – beziehungsweise die Vorgehensweise der Stadtspitze im laufenden Diskussionsprozess.

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Räte üben heftige Kritik an Verwaltung

07. Dezember 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz
Schwäbisch Gmünd. Zwei Ausschusssitzungen am Mittwoch, mindestens vier Einladungen mit verschiedenen Tagesordnungen, mehrere Unterlagen, die die Stadträte erst direkt zur Sitzung erhielten – das war dann doch allen sechs Fraktionen im Gmünder Gemeinderat zu viel. Sie kritisierten deutlich den Umgang der Verwaltung mit ihnen. Den Anfang machte SPD-Fraktionschefin Sigrid Heusel. Es könne nicht angehen, dass die Stadträte Unterlagen zu wichtigen Punkten so spät bekommen, sagte Heusel. Ganzen Beitrag lesen »

Stellungnahme europaweite Ausschreibung

30. November 2017  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz
Unsere Fraktion wird heute gegen die europaweite Ausschreibung stimmen, weil wir in dem Beschluss eine Vorfestlegung auf ein Investorenbad sehen.
Ich zitiere aus der Vorlage vom Juli dieses Jahres:
„Erst mit dieser dann noch anstehenden Beschlussfassung bzw. der
Zustimmung zu einer europaweiten Ausschreibung wird der Gemeinderat
dann die Festlegung im Hinblick auf ein öffentlich betriebenes oder ein
privat betriebenes Sport- und Freizeitbad treffen.“ Ganzen Beitrag lesen »

Suche nach einem Badinvestor läuft

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt sucht jetzt europaweit nach einem Investor, der am Gleispark am Nepperberg ein Hallenbad für Schwimmsport mit Erlebnis- und Wellnessbereich bauen will. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend mehrheitlich für eine europaweite Ausschreibung gestimmt. Elf Stadträte – die Linken- und die Grünen-Fraktion sowie Hans-Jürgen Westhauser (SPD) – stimmten dagegen, Albert Stadelmaier (CDU) enthielt sich.

Mit der Ausschreibung sei noch kein Investorbad beschlossen, betonte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Sie solle lediglich Gewissheit bringen, ob sich jemand dafür interessiert, in Gmünd ein solches Bad zu bauen und zu betreiben – und zu welchen Bedingungen. Die Stadt könne auch nach der Ausschreibung noch aussteigen. Ganzen Beitrag lesen »