Sebastian Fritz

Räte warten aufs Regierungspräsidium

13. Dezember 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Der eine oder andere Stadtrat fragte sich, weshalb die Ausschüsse am Mittwoch überhaupt darüber berieten, ob der Gemeinderat für oder gegen einen Bürgerentscheid über ein kommunales statt eines Investorenbades stimmt. Denn entscheiden kann der Gemeinderat nur, wenn er die Stellungnahme des Regierungspräsidiums (RP) Stuttgart zu dem Bürgerbegehren hat. Die Aufsichtsbehörde prüft, ob die Bürgerinitiative (BI) Taubental die erforderlichen Unterschriften hat. Die Stadtverwaltung beantwortet diese Frage mit Ja. Ganzen Beitrag lesen »

Die Bonuskarte alleine reicht nicht aus

08. Dezember 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Die Bonuskarte kommt – und das ist auch gut so. Sie bietet ab 2019 Vergünstigungen auf bestimmte Angebote in Gmünd. Das hilft all jenen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Doch reicht das? Die Antwort muss eindeutig Nein lauten. Denn wer genau hinschaut, erkennt: Die Bonuskarte ersetzt eigentlich nur den aktuell noch gültigen Tafelladenausweis – auch wenn nun freier Eintritt auf die Eisbahn oder günstigere Tickets für kulturelle Veranstaltungen dazukommen. Aber was bringt das, wenn die Bedürftigen nicht einmal zu den Veranstaltungen hinkommen? Weil sie nicht in der Innenstadt wohnen. Nicht gut zu Fuß sind. Oder sich das Busticket schlicht nicht leisten können. Ihnen wäre mehr geholfen, wenn – wie es Stadtrat Sebastian Fritz von den Linken fordert – der öffentliche Nahverkehr in die Bonuskarte miteinbezogen wird.

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Weiter ein großer Bedarf nach Wohnungen

06. Dezember 2018  Gemeinderat, Sebastian Fritz

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). 300 000 Euro lässt sich die Stadt in den Jahren 2018 bis 2020 die „Wohnraumoffensive“ kosten, sie führt sie in Kooperation mit dem Landkreis durch. Von den 100 000 Euro für das Jahr 2018 wurden 22000 Euro abgerufen, weitere 10000 Euro sind zugesagt. Über den Stand der „Wohnraumoffensive“ berichtete Hans-Peter Reuter dem Sozialausschuss in dessen Sitzung am Mittwoch.
„Bei uns ist die Wohnungsnotfallhilfe wirklich eine Einheit“, sagte Reuter. Es bestehe eine enge Kooperation mit PFIFF, den Ämtern für Stadtentwicklung, Baurecht und Liegenschaften sowie mit der VGW. Bei der Vergabe von Wohnungen werde sorgfältig vorgegangen: „Wir wählen die Mieter aus, es handelt sich um Wohnungssuchende aus allen Bereichen. Für sie gilt die Frage, ob sie unter Berücksichtigung des Wohnumfelds in die angebotene Wohnung passen.“ Flüchtlinge werden dezentral untergebracht. Die Belange der Vermieter werden berücksichtigt. Ganzen Beitrag lesen »

Die Bonuskarte für Geringverdiener kommt

Schwäbisch Gmünd. Für Geringverdiener in Schwäbisch Gmünd gibt’s ab 2019 eine Bonuskarte. Sie ersetzt den bisherigen Tafelladenausweis. Darauf einigten sich die Mitglieder des Sozialausschusses des Gmünder Gemeinderats am Mittwoch einstimmig. „Das ist eine gute Sache für Menschen mit kleinem Geldbeutel“, lobte Karin Rauscher (FWF) diese Entscheidung.

Mit der Bonuskarte, die einer herkömmlichen Scheckkarte ähnelt, erhalten Gmünder mit geringem Einkommen ab 2019 verschiedene Ermäßigungen. Zum Beispiel auf Veranstaltungen des Kulturbüros oder der Touristik und Marketing GmbH. Ebenso auf Kleidung in einem der Second-Hand-Shops des Deutschen Roten Kreuzes. Zudem berechtigt die Bonuskarte ihren Inhaber zum Einkauf im Gmünder Tafelladen. Ganzen Beitrag lesen »

Forderung nach einem sportgerechten Bad

13. November 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Viel wurde am Sonntagmorgen beim „sportpolitischen Frühschoppen“ gesprochen, diskutiert und Szenarien aufgebaut beim Thema, wie es mit dem Gmünder Hallenbad weitergeht (die RZ berichtete am Montag). Aber unabhängig davon, wie der Bürgerentscheid ausgeht, bleibt der Stadtverband Sport bei seiner Forderung nach einem Investorenbad, mit einer 50-MeterBahn, sagte Verbandsvorsitzender Ralf Wiedemann, der eine Woche zuvor Gespräche mit der Bürgerinitiative (BI) und den Vereinen geführt hatte. Trotz teilweise kontrovers geführter Gespräche sei man einig, dass man dringend mehr Wasserflächen benötige. Ganzen Beitrag lesen »

Mit den Planungen für Glockekreisel noch sehr unglücklich

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Der Gemeinderat folgte gestern der Empfehlung der Stadtverwaltung, beim Land einen Antrag für Aufnahme der Verkehrsprojekte Buchstraße, Glockekreisel und „Ums Stöckle“ in das LGVFG zu stellen. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich das Landes- Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Weil davon ausgegangen wird, dass zunächst nicht das komplette Gmünder Paket vom Land bezuschusst werden kann, will die Stadt Gmünd die Priorität auf den Ausbau der Buchstraße mit Glockekreisel setzen. Erneut kam es bei dieser Gelegenheit zu einer ausführlichen Aussprache über die Projekte und die Verkehrssituation allgemein. Ganzen Beitrag lesen »

Sebaldplatz ist ab sofort eine Baustelle

Die Bäume in der kleinen Parkanlage beim Sebaldplatz haben am Mittwoch ein Holzkorsett verpasst bekommen. Zum Schutz, wie Stadtsprecherin Ute Meinke erklärt. Dadurch solle verhindert werden, dass die Bäume durch die anstehenden Bauarbeiten einen Schaden nehmen. „Wir werden mit den Bäumen sehr behutsam umgehen“, verspricht Meinke.

In den kommenden Wochen und voraussichtlich bis Ende des Jahres soll die kleine Grünfläche am Sebaldplatz schöner werden. Dies hat Gmünds Gemeinderat im Juli beschlossen. Ziel der Umgestaltung der Parkanlage ist es, das „Grüne Band“ vom Remspark über die Grabenallee nicht länger als Sackgasse am Waldstetter Tor enden zu lassen, sondern es über die Parkanlage zum Zeiselberg weiterzuführen. Der Übergang vom Graben zur Sebaldanlage und von dieser zum Zeiselberg wird dabei durch zwei Querungshilfen geschaffen. Ganzen Beitrag lesen »

Plan für Buchstraße kommt gut an

Schwäbisch Gmünd. Radfahren entlang der Fahrbahn auf einem abgetrennten Streifen, Stellplätze in Parkbuchten, unterbrochen von Bäumen, Ampel an der Einmündung Schwabenstraße, Fahrbahnverschwenkung im östlichen Bereich: Diese Vorschläge zur Neugestaltung der westlichen Buchstraße fanden die Mitglieder des Bauausschusses gut. Manuel Bühler von der Planungsgesellschaft ISTW stellte die Planung vor, die ab Frühjahr 2021 umgesetzt werden könnte. Ganzen Beitrag lesen »

Verkehrskonzept sorgt für große Uneinigkeit

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Am 24. Oktober muss der Gmünder Gemeinderat eine Entscheidung darüber fassen, ob für das Verkehrskonzept „Ums Stöckle“ ein Förderantrag
beim Regierungspräsidium eingereicht wird oder nicht. Über Details, wie genau das Verkehrskonzept aussehen wird, kann dann in den kommenden Monaten gesprochen werden. Doch wird es überhaupt soweit kommen? Nach Beratung in den einzelnen Fraktionen äußerten sich einige Stadträte bei der Gemeinderatssitzung gestern Abend skeptisch und kündigten an, der Einreichung des Förderantrags nicht zuzustimmen, sollte sich am Konzept nichts ändern. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse gab zunächst einen Überblick über den aktuellen Sachverhalt und erklärte, dass sich der Gemeinderat beim Thema „GlockeKreisel“ (die RZ berichtete am Mittwoch) noch festlegen muss. Ganzen Beitrag lesen »

Stellungnahme zu Ums Stöckle (Sebastian Fritz)

Unsere Fraktion sieht einen Handlungsbedarf, eine verkehrliche Neuordnung im Bereich rund um den Sebaldplatz und insbesondere an der Kreuzung Konrad Baum vorzunehmen. Dies hätte aus unserer Sicht den großen Vorteil, dass der Verkehr aus der Königsturmtraße und aus der Unteren Zeiselbergstraße gleichmäßiger abfließen könnte und damit der Verkehrsfluss insgesamt verstetigt würde. Allerdings haben wir an unsere Zustimmung auch immer eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer geknüpft – insbesondere vor dem Hintergrund eines hohen finanziellen Eigenanteils der Stadt und eines Handlungsdrucks angesichts der vielen PKW`s auf Gmünds Straßen. Ganzen Beitrag lesen »

„Habe nicht gewackelt, wackle nicht“

Landrat Klaus Pavel hat am Mittwoch im Gmünder Rathaus den Verwaltungschefs und Räten von Gmünd, Mutlangen und Waldstetten versichert, dass er die Versorgung von Frühchen unter 1250 und 1500 Gramm an der Stauferklinik erhalten will. Zudem bekräftigte der Kreischef, dass er für den Ostalbkreis an einer Struktur mit drei Klinikstandorten in Mutlangen, Aalen und Ellwangen mit Grundversorgung und Schwerpunkten festhält. Für diese Struktur wird aktuell ein Konzept erarbeitet. Ausgangspunkt dabei ist das hohe Defizit der Kliniken. Ganzen Beitrag lesen »

Die Diskussionen um „Ums Stöckle“ gehen weiter

Schwäbisch Gmünd. Das geplante Verkehrskonzept „Ums Stöckle“ sorgt im Gmünder Gemeinderat weiter für Diskussionen. Während sich die CDU-Fraktion um ihren Vorsitzenden Alfred Baumhauer weiter für eine Umsetzung ausspricht, äußerte SPD-Stadtrat Konrad Sorg am Mittwoch erstmals Bedenken. Besonders für Fußgänger und Radfahrer hätten die Einbahnstraßenregelungen von „Ums Stöckle“ negative Folgen. Eine Meinung, die auch Karl Miller (Bündnis 90/Die Grünen) und Sebastian Fritz (Die Linke) teilten. Ganzen Beitrag lesen »

„Ums Stöckle“ bleibt heißes Thema

Nach Einspruch der Fraktion „Die Linke“ hat OB Richard Arnold den Förderantrag vertagt

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Das umstrittene Verkehrskonzept „Ums Stöckle“ für den südlichen Bereich der Gmünder Innenstadt bleibt Thema. Es geht um eine großräumige Einbahnstraßen- und Kreisellösung rund um Sebaldstraße mitsamt Wohn- und Geschäftsquartier. Eigentlich hätten schon in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschuss schon die Weichen für einen Zuschussantrag für die Umbaumaßnahmen gestellt werden sollen.

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Am Lido beginnt die Zukunft

27. September 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Die Bebauung des Lido-Areals an der Königsturmstraße rückt näher. Für den Neubau der Mikro-Appartementanlage mit 118 Wohnungen gibt es einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan. Das heißt, dass die Architektur für das Vorhaben Teil des Bebauungsplans ist und so umgesetzt werden muss. Im Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats gab es keine Einwendungen. Der Gemeinderat kann nun in seiner nächsten Sitzung der Satzung zustimmen. Ganzen Beitrag lesen »

Ein Noteingang für sofortige Hilfe

15. September 2018  Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Der Begriff Notausgang ist geläufig – aber Noteingang? Wer das schon an den Schaufenstern verschiedener Geschäfte oder Gaststätten in der Gmünder Innenstadt gelesen hat, hat sich mit Sicherheit gefragt, was es zu bedeuten hat.

SCHWÄBISCH GMÜND. In einem Satz: Wer Hilfe braucht, darf hier einfach eintreten, und sich helfen lassen. Die Aktion „Noteingang“ ist eine Idee des Stadtjugendring und der Jugendkulturinitiative. Inzwischen haben sich der Handels- und Gewerbeverein, die AOK und die Stadt, konkret die Aktion „Sicheres Schwäbisch Gmünd“, damit befasst und unterstützen sie. Ganzen Beitrag lesen »

Wo klemmt’s bei den Fahrradwegen?

06. September 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schwäbisch Gmünd Wie steht es um den Radverkehr in Schwäbisch Gmünd? „Nicht gut“, nach Meinung von Vertretern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Schwäbisch Gmünd (ADFC) und Gmünder Stadträten der überfraktionellen „Fahrradgruppe“. Sie trafen sich am Mittwoch an der Kreuzung Lorcher Straße und Marie-Curie-Straße. Dort warben sie für die Teilnahme am ADFC-Fahrradklimatest 2018. Bei der Online-Umfrage können 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit der Heimatstadt beantwortet werden. Beim Test 2016 landete Schwäbisch Gmünd auf Platz 96 von 98 Städten. Ganzen Beitrag lesen »

Mehrheit der Räte hält Bürgerbegehren jetzt für falsch

02. September 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schwäbisch Gmünd. Das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative (BI) Taubental stößt im Gemeinderat auf geteilte Reaktionen: Die Fraktionen CDU, SPD, Bürgerliste und Freie Wähler Frauen halten das Begehren und einen eventuell folgenden Bürgerentscheid zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Ihr Hauptargument: Die Fakten, die für den Entscheid erforderlich sind, liegen noch nicht auf dem Tisch. Anders sehen dies Bündnis 90 /Die Grünen und Die Linke. Sie begrüßen die jetzige Unterschriftensammlung der BI. Ganzen Beitrag lesen »

Kandidatensuche läuft auf Hochtouren

Nun, nach der Sommerpause, starten die Parteien und Vereinigungen bei der Vorbereitung der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 richtig durch. Die Suche nach Kandidaten läuft auf Hochtouren.

„Bei uns läuft sie gut“, sagt Gmünds CDU-Vorsitzender Thomas Eble. Die CDU bekomme die Listen für Gemeinderat, Ortschaftsräte und Kreistag voll. Dabei habe sie einen „guten Querschnitt“. Beim Verhältnis Männer zu Frauen wünscht sich Eble jedoch noch mehr Frauen. Ganzen Beitrag lesen »

Sachliche Diskussion gefordert

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat wirft der CDU-Fraktion Irreführung der Bürgerschaft vor.

„Bin ich im falschen Film?“ fragt sich Sebastian Fritz, der Fraktionsvorsitzende der Linken im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat. Er reagiert damit auf die Pressemitteilung der CDU vom vergangenen Samstag zum Bürgerbegehren der Bürgerinitiative Taubental. „Alles, was die CDU fordert, hat die Bürgerinitiative entweder berechnet oder bereits zur Diskussion vorgeschlagen. Ohne die BI gäbe es überhaupt keine sachliche Diskussion über die Wirtschaftlichkeit eines kommunalen Hallenbades,“ sagt Fritz, „deswegen hege ich den Verdacht, dass es um eine Irreführung der Bürgerschaft im laufenden Bürgerbegehren geht.“ Die CDU- Fraktion warf dabei der Bürgerinitiative vor, sie würde vorschnell ein Bürgerbegehren starten, ohne aber die Fakten zu kennen. Sie behauptete weiter, der Bürgerentscheid würde auf der Grundlage von „Spekulationen und Gerüchten“ angestrengt werden. Ganzen Beitrag lesen »

Sechs Fraktionen stärken das Fahrrad

 Alle Gmünder Ratsfraktionen halten das Fahrrad für wichtig, wenn es darum geht, Staus und Autos in der Gmünder Innenstadt zu verringern. Wie wichtig, darin unterscheiden sie sich.

Radfahren könne „nur ein Baustein in Mobilitätskonzepten“ sein, sagt CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Die CDU-Fraktion unterstütze Maßnahmen, „die den Radverkehr attraktiver machen“. Weniger in Frage komme das Rad jedoch für Transporte. Bei Nacht, bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten sei Radfahren mitunter sehr riskant. Der großen Distanzen zu den Stadtteilen und der bergigen Topografie wegen sei der motorisierte Verkehr für viele Bürger sinnvoller. Ganzen Beitrag lesen »