Sebastian Fritz

Europa muss handeln

IMG_5690Schwäbisch Gmünd (OV). Wie sieht die europäische Flüchtlingspolitik aus? Welche Rolle spielt Deutschland in der Flüchtlingspolitik? Welche Möglichkeiten gibt es für Flüchtlinge in Arbeit zu kommen und wie steht es um das Konzept zur Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit der Linken in Schwäbisch Gmünd? Diese Fragen wurden bei einem weiteren Themenabend des Ortsverbandes der Linken diskutiert.

Der Stadtrat Sebastian Fritz begrüßte neben zahlreichen Gästen des Abends den Referenten Andreas Linder. Der Kultur- und Politikwissenschaftler ist Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Baden Württemberg und stark engagiert im Netzwerk Bleiberecht Stuttgart-Tübingen- Pforzheim. Ganzen Beitrag lesen »

Neue Gemeinschaftsschule für Gmünd beantragt — Künftig nur noch zwei Schularten

Sebastian-FritzNichts weniger als das „die größte Veränderung seit der Einführung des dreigliedrigen Schulsystems“ sorgte am Mittwoch im Gemeinderat für eine Grundsatzdiskussion, nach der wohl eine neue Gemeinschaftsschule auf den Weg gebracht wird.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Mit immerhin 13 Gegenstimmen der CDU–Fraktion und fünf Enthaltungen wurde die Verwaltung beauftragt, eine sich abzeichnende Neuausrichtung der Schullandschaft weiter zu verfolgen. Der Bestand auch kleiner Grundschulen ist, so ist dem entsprechenden Erlass aus Stuttgart zur „Regionalen Schulentwicklung“ zu entnehmen, nicht gefährdet. Ganzen Beitrag lesen »

„Gemeinschaftsschule soll keine umettiketierte Hauptschule werden“

23. Oktober 2013  Gemeinderat, Redaktion, Sebastian Fritz

Sebastian-FritzDer Bildungssektor sieht sich derzeit mit großen Veränderungen konfrontiert. Die Gründe dafür wurden teils schon benannt, aber ein zentraler ist, dass das dreigliedrige Schulsystem den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Daher begrüßen wir die begonnenen Reformansätze vom Grundsatz her. Allerdings bedauern wir, dass die Landespolitik vom Konzept der Gemeinschaftsschule insoweit abgerückt ist, als dass sie die Gymnasien aussen vor lässt und eine Vielzahl von Sonderregelungen eingeführt hat. Dies führt leider dazu, dass das Problem der Chancengleichheit und Bildungsteilhabe wieder nicht ganzheitlich angegangen wird und sich damit nur geringfügig etwas zum besseren wendet und dass das Bildungssystem als solches oft auch für Verwirrung und Unverständnis bei den Betroffenen sorgt. Ganzen Beitrag lesen »

Gymnasien und die „zweite Säule“

Sebastian-FritzDie neue Gemeinschaftsschule dürfe nicht zu einer „umetikettierten“ Hauptschule werden, mahnte Sebastian Fritz (Linke).

Schüler in Gmünd sollen ab dem Schuljahr 2014/15 auf zwei Wegen zum Abschluss gelangen: zum einen auf dem klassischen Weg durchs Gymnasium zum Abitur; zum anderen durch eine so genannte „zweite Säule“ zu Hauptschulabschluss, Mittlerer Reife, möglicherweise auch Fachhochschulreife oder Abitur. Dieses Konzept für die regionale Schulentwicklung wurde am Mittwoch dem Gemeinderat vorgelegt. Ganzen Beitrag lesen »

Ein Ortschaftsrat für die Innenstadt?

Sebastian-FritzDie Innenstädter sollen einen eigenen Ortschaftsrat bekommen, fordern die Grünen und die Linken im Gmünder Gemeinderat und haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Um diesen geht es am kommenden Mittwoch in der Gemeinderatssitzung.

Schwäbisch Gmünd. „40 Prozent der Gmünder sind momentan durch keine Ortschaftsräte vertreten“, schreiben die Grünen- und die Linken-Gemeinderäte in ihrem Antrag. Die Innenstadt umfasse dabei die Altstadt, Weststadt, Südstadt, Oststadt und die an Rehnenhof-Wetzgau angrenzende Nordstadt. Die Grünen und die Linken beantragen, dass die Stadt die Einrichtung eines Bezirksbeirats für die Innenstadt ab der nächsten Kommunalwahl 2014 in die Wege leiten soll. Als Interimslösung zur Vorbereitung auf einen Ortschaftsrat ab der Kommunalwahl 2019, erklärt Gemeinderat Sebastian Fritz (Linke). Für 2014 sei dieser Verwaltungsaufwand nicht mehr zu stemmen. Ganzen Beitrag lesen »

Kommentar Innenstadtausschuss

12. Oktober 2013  Gemeinderat, Redaktion, Sebastian Fritz

Sebastian-FritzAlso gegen die Einführung eines Ortschaftsrates in Wetzgau/Rehnenhof gibt es nichts einzuwenden. Es ist sicherlich eine Verbesserung wenn die Ortschaftsräte direkt gewählt werden können und nicht die Bezirksbeiräte von den Parteien nach dem Proporz bestimmt werden. Aber der Zusatz mit dem Innenstadtausschuss ist schon ein Hammer! Da wurde der OB nicht müde in dem letzten Verwaltungsausschuss die Begriffe Basisdemokratie, Stärkung der Demokratie, Dezentralität, direkte Demokratie usw. zu bemühen und dann schlägt er diesen Innenstadtausschuss vor!?! Ganzen Beitrag lesen »

„Wir werben für die Fraktionsstärke für DIE LINKE“

Sebastian-FritzSchulden abbauen, Finanzen sanieren, Wirtschaft fördern, dies sind für Gmünds Ratsfraktionen die Schwerpunkte der lokalen Politik nach der Kommunalwahl im Mai 2014. Die Parteien haben begonnen, Kandidaten zu suchen. Ganzen Beitrag lesen »

Keine Einwände gegen einen Ortschaftsrat für Rehnenhof/​Wetzgau

Sebastian-FritzEinigkeit gab es gestern Abend im Verwaltungsausschuss des Gmünder Gemeinderates für den Vorschlag der Verwaltung, den einzig existierenden Bezirksbeirat zu einem Ortschaftsrat aufzuwerten. Es schien freilich gewisse Unsicherheiten über den Namen zu geben: Rehnenhof/​Wetzgau oder Wetzgau/​Rehnenhof? Ganzen Beitrag lesen »

Baubeginn für den Aussichtsturm „Himmelsstürmer“ im Landschaftspark Wetzgau /​Noch keine Kostenschätzung für den erweiterten Brandschutz

Bild 1208 Tage vor der Landesgartenschau wurde gestern mit dem Bau der 208 Stufen des Himmelsstürmer begonnen – in Aufbruchstimmung wurde der erste Spatenstich gefeiert; gleichzeitig gab es Informationen zu Brandschutz, Holzspende und Sponsorenwürdigung.

 

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Jetzt im Herbst werden die Fundamentplatte und der Besonsockel gebaut; der eigentliche Turm ist im Frühjahr schnell gebaut: „Die Fertigstellung bis zur Gartenschau ist sichergestellt“, versicherte Projektleiterin Lisa Böhl von der Landesgartenschau GmbH. Ganzen Beitrag lesen »

Wählen ohne Hindernisse

26. September 2013  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Sebastian-FritzLinke-Stadtrat Sebastian Fritz schlug nach den Erfahrungen bei der Bundestagswahl am Sonntag im Wahllokal in der Klösterleschule vor, in der Innenstadt ein barrierefreies Wahllokal einzurichten. Dafür müsse in der Tat eine dauerhafte Lösung gefunden werden, bestätigte OB Arnold. Ganzen Beitrag lesen »

Allee als Eingangstor im Westen

19. September 2013  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

/vol14/share/mosaic/hires/58/ih2twlaq.001Die Lorcher Straße wird für motorisierte Besucher aus Richtung Westen der Eingang zur Landesgartenschaustadt Schwäbisch Gmünd. Dieser Eingang muss repräsentativer werden. So warb OB Richard Arnold im Bauausschuss am Mittwoch für die Umgestaltung der Straße. Ganzen Beitrag lesen »

Besuch ohne Trasseninitiative

Zu Gast vor der Pressehütte Mutlangen: MdB Heike Hänsel (Mitte), in Begleitung der Kandidaten Jörg Drechsel (4. v. l.) und Dieter Köhler (3. v. r.).  (Foto: Laible)

Zu Gast vor der Pressehütte Mutlangen: MdB Heike Hänsel (Mitte), in Begleitung der Kandidaten Jörg Drechsel (4. v. l.) und Dieter Köhler (3. v. r.). (Foto: Laible)

Sie ist sich sicher: Es gibt Alternativen für die bisherige parlamentarische Arbeit. Ob es um die Stromtrasse durch Großdeinbach geht oder um internationale Fragen wie Auslandseinsätze der Bundeswehr spiele keine Rolle. Heike Hänsel, MdB der Linke, besuchte am Freitag den Dorfladen in Großdeinbach. Und diskutierte danach ausführlich mit Mitgliedern der Pressehütte Mutlangen. Ganzen Beitrag lesen »

Energiewende dezentral

IMG_5540Am gestrigen Freitag besuchte die Bundestagsabgeordnete der IMG_5548Linken Heike Hänsel zusammen mit dem Bundestagskandidat im Wahlkreis Backnang Schwäbisch Gmünd Jörg Drechsel den Dorfladen in Großdeinbach.

Der Ortsvorsteher und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft Gerhard Maier führte die Delegation, die von den beiden Linken Stadträten Peter Yay-Müller und Sebastian Fritz begleitet wurde, durch den genossenschaftlich organisierten Dorfladen und erläuterte dabei die Entstehungsgeschichte. Ganzen Beitrag lesen »

Billigintegration

Flüchtlinge als Kofferträger: Linke-Abgeordnete besucht Schwäbisch-Gmünd. Asylbewerber nennen Arbeitsprojekt »moderne Sklaverei«
Von Tobias Berg (junge Welt, 10. 8. 2013).
Flüchtlinge in der baden-württembergischen Stadt Schwäbisch-Gmünd würden liebend gern bei sengender Hitze Koffer für deutsche Reisende schleppen, für 1,05 Euro pro Stunde, aber dogmatische Linkspolitiker hinderten sie daran – das ist der Tenor, mit dem südwestdeutsche Medien Ende Juli über ein »Integrationsprojekt« der besonderen Art berichtet hatten. Ein genauerer Blick zeigt, daß die Flüchtlinge sich keineswegs einig über das Angebot sind. Ganzen Beitrag lesen »

Ulla Jelpke (Die Linke) zu Gast bei den Asylbewerbern

Bild 1Mitten im Wahlkampf kam Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke, die mit ihrer Kritik an Gmünder „Kolonialherrlichkeit“ bundesweit Nachrichtenthema war, in die Gemeinschaftsunterkunft auf dem Hardt. Bestimmendes Thema gestern war freilich ein Konzept zur Ausbildung und Weiterbildung der Asylbewerber.
SCHWÄBISCH GMÜND (bt/​bf). Ganzen Beitrag lesen »

Alte Vorwürfe und neue Initiative

Ulla Jelpke (M.), innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, im Gespräch mit (von links) dem Gmünder Bundestagskandidaten Jörg Drechsel, Christiane Ulm vom Landratsamt, Linken-Stadtrat Sebastian Fritz und Hans-Michael Betz, im Landratsamt zuständig für Integration. (Foto: Tom)

Ulla Jelpke (M.), innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, im Gespräch mit (von links) dem Gmünder Bundestagskandidaten Jörg Drechsel, Christiane Ulm vom Landratsamt, Linken-Stadtrat Sebastian Fritz und Hans-Michael Betz, im Landratsamt zuständig für Integration. (Foto: Tom)

Sie nahm nichts zurück von ihren Vorwürfen, dass Schwäbisch Gmünd „zurück in die Kolonialzeit“ marschiere. Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Ulla Jelpke, kritisiert weiter das mittlerweile aufgegebene Projekt der Stadt und der Bahn, Asylbewerber am Gmünder Bahnhof als Kofferträger einzusetzen.

JÜRGEN STECK

Schwäbisch Gmünd. Die Politikerin besuchte das Asylantenheim auf dem Hardt in Schwäbisch Gmünd. Sie informierte sich über die Lebensbedingungen der dort untergebrachten rund 220 Flüchtlinge. Ganzen Beitrag lesen »

„Firma“ für Flüchtlinge

Landrat Klaus Pavel bedauert in einem Schreiben an Bahnchef Grube, dass das „sehr gute Projekt“ des Gepäcktransports am Gmünder Bahnhof durch Flüchtlinge gestoppt wurde. Zu Wort gemeldet haben sich auch Stadträte aus Aalen und Schwäbisch Gmünd mit einem konkreten Beschäftigungsvorschlag für Asylbewerber. Ganzen Beitrag lesen »

Flüchtlinge eine Perspektive bieten

SEBA+PeterGRNach der teils sehr hitzigen Diskussion der letzten Tage über die Roland_mit-HandAsylbewerber am Gmünder Bahnhof machen die beiden Gmünder Stadträte  Peter Yay-Müller und Sebastian Fritz und der Stadtrat aus Aalen Roland Hamm einen Vorschlag zur Verbesserung der Situation der Asylbewerber.

Zuerst einmal zeigten sich alle drei Stadträte sehr erleichtert darüber, dass offenbar quer durch alle Parteien und gesellschaftliche Gruppen Einigkeit darüber besteht, dass die Situation der Flüchtlinge unbedingt verbessert werden müssen. „Die Diskussion die durch die Initiative von OB Arnold angestoßen wurde, habe doch ganz deutlich gezeigt, dass alle eine Verbesserung wollen, doch da wären die beiden Bundestagsabgeordneten Lange und Barthle gefordert gewesen durch entsprechende Gesetzesinitiativen aktiv zu werden“, so der Stadtrat Sebastian Fritz. Ganzen Beitrag lesen »

Mehrheit bleibt bei Baldung-Kreisel

Sebastian-FritzDie Baldungkreuzung wird durch einen Kreisel ersetzt, der während der Landesgartenschau gebaut wird. Mit diesem Mehrheitsbeschluss wies der Gemeinderat am Mittwoch den Antrag der Verwaltung, angesichts immens gestiegener Kosten doch dort eine Kreuzung zu bauen, zurück. Auf Antrag der SPD-Fraktion war über die Frage „Kreisel oder Kreuzung“ erstmals seit Jahren namentlich abgestimmt worden. Ganzen Beitrag lesen »

Gedenkstein an der Grabenallee

24. Juli 2013  Gemeinderat, Presse, Sebastian Fritz

Sebastian-FritzDer Gedenkstein für die von den Nazis ermordeten Robert Haidner und Heinrich Probst, der bisher an der Köhler-Anlage stand, wird im östlichen Bereich der Grabenallee aufgestellt. Das sagte OB Richard Arnold auf Frage des Linke-Stadtrats Sebastian Fritz.