Sebastian Fritz

Nicht zerreden

01. April 2010  Sebastian Fritz

Neben der Verabschiedung der Haushaltssatzung stand die Entscheidung über die Architektenentwürfe für den Bahnhofsbereich auf der gestrigen Gemeinderatssitzung an. Nach einer kontroversen Diskussion (siehe nachfolgende Presseartikel) wurde dann doch der Sieger des vorangegangenen Preisgerichts favourisiert. Der Stadtrat der Linken, Sebastian Fritz meinte hierzu: „Auch wenn wir nicht an dem Preisgericht teilnehmen durften, halten wir nach eingehendem Studieren der Entwürfe den Siegerentwurf mit Offenheit für kleine Änderungen – ohne ihn jedoch ganz zu zerreden – für den besten.“

Bedauerlich war das Verhalten von Herrn Piazza, der für die CDU-Fraktion das Wort ergriff. Er machte den Eindruck, als könne sich die CDU-Fraktion für keinen der drei Entwürfe entscheiden und daher wollten sie einen Misch Masch. Ganzen Beitrag lesen »

Haushalt ist nicht sozial ausgewogen

01. April 2010  Sebastian Fritz

Bei der gestrigen finalen Haushaltsberatung und anschließenden Verabschiedung stimmten die beiden Stadträte der im Aufbau befindlichen Fraktion DIE LINKE gegen den Haushaltsentwurf der Verwaltung. „Auf der einen Seite werden Gebühren erhöht, was hauptsächlich Familien betrifft und auf der anderen Seite fehlte der Mumm die Gewerbesteuer zu erhöhen. Dies passt nicht zusammen,“ so Peter Müller als Begründung für die Ablehnung des Haushaltsentwurfs. „Wir haben verschiedene Vorschläge gemacht, was Familien, ArbeitnehmerInnen und sozial benachteiligte entlasten würde und dies auch immer unter dem Aspekt der Gegenfinanzierung. Dies stieß bei der CDU-Fraktion (die im übrigen keinen einzigen Haushaltsantrag gestellt hatte) auf taube Ohren, was der Sache nicht gerecht wird, da z.B. eine Verbesserung der Betreuungssituation auch den Unternehmen zugute käme,“ so Sebastian Fritz. Besonders heftig war die Auseinandersetzung um die Frage Verdoppelung des Zuschusses an die Kulturfamilie e.V. Hier hatte die Verwaltung keinen ausreichenden Grund genannt, warum auf der einen Seite der Kinder und Jugendkulturetat gekürzt wird und auf der anderen der Zuschuss an die Kulturfamilie verdoppelt werden sollte. Ganzen Beitrag lesen »

Redeverbot – gilt nicht für uns

27. März 2010  Sebastian Fritz

Nachdem die Verwaltung mittlerweile alle Tricks und „Formalien“ ausnutzt um die im Aufbau befindliche Fraktion DIE LINKE im Gmünder Gemeinderat mit ihren konstruktiven Vorschlägen klein zu halten, gab es am vergangenen Freitag ein Pressegespräch mit Vertretern beider Gmünder Tageszeitungen. Inhalt war der nicht zur Diskussion zugelassene Antrag auf einen Schulversuch „Gesamtschule“ der Linken (obwohl dies von Herrn Dr. Bläse im Vorfeld zugesichert wurde). Ganzen Beitrag lesen »

Wer abweicht wird abgewürgt

19. März 2010  Sebastian Fritz

Am vergangenen Mittwoch wurden die anwesenden Stadträte, die Pressevertreter und die Gäste im Verwaltungsausschuss erneut Zeugen eines unglaublichen Verhaltens von Seiten des Oberbürgermeisters Richard Arnolds und des 1. Bürgermeisters Dr. Bläse.

Auf der Tagesordnung stand die „Debatte“ um einen Antrag der im Aufbau befindlichen Fraktion DIE LINKE, welchem die Fraktion der SPD beigetreten ist, zu einem Schulversuch Gesamtschule.

Herr Bürgermeister Bläse hatte schon einmal den Versuch in einer nichtöffentlichen Sitzung gemacht, den unliebsamen Antrag komplett von der Tagesordnung zu nehmen, aber dies wurde von dem anwesenden Stadtrat der Linken Sebastian Fritz nicht hingenommen. Im Gegenteil pochte dieser vehement auf eine Debatte über das Thema „Länger gemeinsames Lernen.“ Ganzen Beitrag lesen »

Dreigliedriges Schulsystem ist ein Auslaufmodell

17. März 2010  Sebastian Fritz

„Dieser alte bildungspolitische Ansatz, wonach es drei Grundtypen gibt – den handwerklich Begabten mit wenig Intellekt für die Hauptschule, den mäßig handwerklich begabten mit mehr Intellekt, der auf die Realschule geht, und den wenig handwerklich begabten, aber dafür sehr intelligenten Schüler, der Abitur macht – diese Dreiteilung ist Ausdruck veralteten, ständischen Denkens. Dass passt nicht mehr in die Zeit.“ Diese Ausführungen sind nicht von mir, sondern in der Süddeutschen Zeitung am 07.01.2010 erschienen und stammen von dem Regierungschefs Hamburgs Ole von Beust.

Weiter ist in dem Interview zu lesen: „Wir sind, neben Teilen von Österreichs, in Europa das einzige OECD-Land, das noch nach vier Jahren trennt. Das ist geradezu ein Sonderweg den wir hier gehen.“

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat sich ja bei der Einführung der Werkrealschulen darauf verständigt, zunächst keine Schulschließungen vorzunehmen, um die Schülerbewegungen abzuwarten und dann in zwei Jahren entsprechend zu agieren.

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Das Schulterklopfen muss ein Ende haben

07. März 2010  Sebastian Fritz

Wie jüngst in der Rems Zeitung (siehe Link) zu lesen war, hat der Ministerrat in Stuttgart den Ausbau der Förderung außerschulischer Forschungszentren in Schwäbisch Gmünd und Aalen beschlossen. Das hört sich gut an und die Zielsetzung ist auch gut gemeint, doch das Angebot geht an den tatsächlichen Anforderungen vorbei. „Solange täglich an den Schulen Unterricht aufgrund von Lehrermangels und einer nicht adäquaten Krankheitsvertretungslösung ausfällt, ist es aus unserer Sicht nicht förderlich, ein solches Angebot zu schaffen,“ so Peter Müller und Sebastian Fritz. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Einrichtung wie von Herrn Bläse vorgesehen im Unipark untergebracht werden soll und die Renovierung/Einrichtung sehr viel Geld verschlingt, kann es nicht sein, dass hier Lehrerdeputate eingestellt sind und gleichzeitig der Unterricht an den Schulen ausfällt.

Darüber hinaus kritisieren die zwei Stadträte das Vergabeverfahren. „Das ist mal wieder typisch für die Bildungspolitik des Landes, da werden einzelne Städte mit dem Zuschlag für ein solches Zentrum bedient und die anderen gehen leer aus. Wenn die Landesregierung der Meinung ist, dass dies eine gute Sache ist, dann sollte sie auch allen zur Verfügung stehen. Hier wird mal wieder eine Gelegenheit gesucht, sich auf die Schulter zu klopfen und um in der Öffentlichkeit gut da zu stehen, wenn es Herrn Bläse als Befürworter wirklich um eine gute Bildung geht, dann sollte er sich an anderer Stelle betätigen,“ so die Stadträte weiter.

Man darf gespannt sein auf die Diskussion im Gemeinderat.

Gmünd in der Einbahnstraße?

28. Februar 2010  Sebastian Fritz

Mit großer Verwunderung musste der Stadtrat der Linken Sebastian Fritz feststellen, wie Herr Bürgermeister Bläse am vergangenen Freitag in der sogenannten „Strategiegruppe Bildung“ agierte. Der Gemeinderat hat sich auf Anregung des Oberbürgermeisters Richard Arnold auf der vergangenen Klausurtagung darauf verständigt, zu bestimmten Themen Strategiegruppen einzurichten um dort mit Menschen aus der Praxis über die anstehenden Entscheidungen/Entwicklungen zu diskutieren. Dagegen gibt es grundsätzlich nichts einzuwenden.

Aber wenn dann diese Gremien (die überhaupt keine Verbindlichkeit dem Gemeinderat/den einzelnen politischen Grupierungen gegenüber haben) genutzt werden, um unbeliebte oder kritische Debatten abzuwürgen und dem Gemeinderat sprich der Öffentlichkeit vor zu enthalten, dann trifft dies auf klaren Wiederstand!

Der Stadtrat Sebastian Fritz musste erfahren, dass Herr Bläse versuchte, den Antrag der Linken Ganzen Beitrag lesen »

Steuerhinterzieher sind keine Betroffenen

19. Februar 2010  Sebastian Fritz

Wer heute morgen aufmerksam den Lokalteil der Rems Zeitung – Selbstanzeigen auch in Gmünd – gelesen hat, musste sich schon wundern. In dem Artikel ging es darum, dass der Leiter des Finanzamtes Schwäbisch Gmünd zu dem aktuellen Thema Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern Stellung nahm. Das Finanzministerium hat kürzlich Zahlen über Selbstanzeigen in Baden Württemberg veröffentlicht, allerdings mit dem klaren Hinweis an die Finanzbehörden, dass die Personen nicht genannt werden. Soweit so gut, aber dann schreibt der Verfasser des Artikels: „Als zu groß erachte das Ministerium die Gefahr, dass solche Angaben besonders in kleinen Finanzamtsbezirken – zu denen Gmünd freilich nicht gehört – konkrete Anhaltspunkte auf BETROFFENE liefern könnte.“

Betroffene? Steuerhinterzieher sind keine Betroffenen sondern Täter! Ganzen Beitrag lesen »

Öffentlich – Nicht öffentlich

29. Januar 2010  Gemeinderat, Sebastian Fritz

Den Linken Stadträten erschließt sich der Ausschluss der Öffentlichkeit aus den letzten beiden Gemeinderatssitzungen nicht. Aber die Entscheidungsgewalt diesbezüglich, ob eine Sitzung öffentlich ist oder nicht, entscheidet letztendlich die Stadtverwaltung in Person des Oberbürgermeisters. Eine nichtöffentliche Sitzung darf es nach der Gemeindeordnung nur geben, wenn es um Anliegen von Einzelpersonen geht, die nicht in die Öffentlichkeit gehören um deren Rechte nicht zu verletzen. Da es bei der Umsetzung der Landesgartenschau beispielsweise auch um Grundstücke und deren Besitzer geht. Umso enttäuschender war dann der Inhalt der Sitzung. Außer über die einzelnen Kostenposten der Landesgartenschau und über die Frage wie eine informative Beschlussvorlage aussehen soll, wurde nicht geredet. Ganzen Beitrag lesen »

Familienoffensive für Gmünd

21. Januar 2010  Gemeinderat, Sebastian Fritz

Wir von der im Aufbau befindlichen Fraktion DIE LINKE begrüßen es außerordentlich, dass die Stadtverwaltung den von uns mehrfach öffentlich vorgetragenen Vorschlag aufgreift, eine nach Einkommen gestaffelte Gebührenordnung zu konzipieren und dem Gemeinderat zur Abstimmung vorzulegen. Nun ist dies kein Thema für die lange Bank, denn was passiert eigentlich derzeit?

Die Bundesregierung hat ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschlossen, das angeblich Familien und weitere gesellschaftliche Gruppen entlasten soll.

20,- € mehr Kindergeld! Toll, mag sich da manche Familie denken, und damit ist das Thema erledigt? Nein, ist es nicht, denn die Folgen dieses Gesetzes bekommen wir jetzt in der Krise voll zu spüren. Die Kommunen sind verpflichtet einen Teil der Kosten mit zu finanzieren und damit müssen, bei gleichzeitig wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen, die Gebühren erhöht werden. Ganzen Beitrag lesen »

Ältestenrat ist kein beschlussfähiges Gremium

16. Januar 2010  Gemeinderat, Sebastian Fritz

Anscheinend weiß der Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd – Herr Arnold – noch nicht, dass der Ältestenrat kein beschlussfähiges Gremium ist. Anders ist der Vorstoß in dieser Woche von der Stadtverwaltung nicht zu erklären, als ein Tag nach der Ältestenratssitzung ein Presseartikel von der Verwaltung erschien, wonach die bisher geltende Einkaufsoffensive in Schwäbisch Gmünd weitergeführt werde. Darin war zu lesen, dass sich der Ältestenrat für die Weiterführung der Einkaufsoffensive ausspricht und damit werden letztlich auch für die Gemeinderäte Fakten geschaffen, die so nicht hinnehmbar sind! Außerdem ist der Artikel so zu verstehen, dass sich alle Fraktionen – also auch die im Aufbau befindliche Fraktion DIE LINKE – dafür ausgesprochen hätten und dies stimmt definitiv nicht, da es durchaus auch kritische Stimmen bzw. Stimmenthaltungen gab.

Wenn dieser Weg der Tatsachenschaffung weitergeführt wird, ist ein baldiges Ende des guten Miteinanders zu befürchten, bzw. wird dann aus den genannten Gründen eintreten!

Gibt es in Gmünd bald eine Gesamtschule?

02. Januar 2010  Gemeinderat, Sebastian Fritz

Vor diese Frage wurde der Schwäbisch Gmünder Gemeinderat schon im abgelaufenen Jahr durch einen Antrag der im Aufbau befindlichen Fraktion DIE LINKE gestellt. Die SPD-Fraktion und die Grünen haben auch gleich ihre Zustimmung erklärt. Der erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, der unter anderem auch dem Schul- und Sportamt vorsteht, wird dieses Thema im neuen Jahr 2010 in den Sozialausschuss und dann später in den Gemeinderat einbringen.

Ausgangspunkt für den Antrag war die Geißelung seitens der Landesregierung bis zum 15.12.2009 spätestens die Anträge auf Einführung von Werkrealschulen machen zu müssen. Mit diesem Termin wurde den Kommunen im Land die Pistole auf die Brust gesetzt, indem sie gezwungen wurden umgehend die Einführung zu beschließen bzw. unter Zeitdruck Kooperationsverträge unter den Schulen auszuhandeln.

Anders als die restlichen Fraktionen im Gemeinderat, hat die im Aufbau befindlichen Fraktion DIE LINKE einen Alternativantrag – nämlich den der Gesamtschule eingebracht, denn es kann nicht sein, dass ich die Werkrealschule kritisiere und auf der anderen Seite keine Alternative vorschlage. Außerdem ist das Konzept der Gesamtschule eines, das viele Chancen in sich birgt und Deutschland eines der letzten Länder im internationalen Vergleich ist, das weiterhin am gegliederten Schulsystem festhält. Welche Ergebnisse diese Bildungspolitik mit sich bringt wissen wir dank PISA und anderen Vergleichsstudien.

Hier die Kritikpunkte an der Werkrealschule und der Antrag: Ganzen Beitrag lesen »

Weleda baut nun doch auf dem Gügling

29. Dezember 2009  Gemeinderat, Sebastian Fritz

Seba1MaiMit großer Erleichterung hat die im Aufbau befindliche Fraktion DIE LINKE die Entscheidung der Weleda, nun doch auf dem Gügling zu bauen, aufgenommen. Die Weleda ist ohne Frage ein wichtiges Unternehmen in Schwäbisch Gmünd und auch wir freuen uns über die Entscheidung in den Standort Schwäbisch Gmünd zu investieren. Aber die bis vor kurzem noch verfolgte Strategie, dies auf der grünen Wiese in Wetzgau machen zu wollen halten wir für ein falsches Signal. Gerade ein Unternehmen mit dieser Philosophie wie es die Weleda vertritt, sollte von dem Gedanken Abstand nehmen, immer mehr freie unbebaute und zudem noch nicht erschlossene Flächen zu bebauen. Sicherlich sind die Flächen auf dem Gügling auch noch unbebaut, aber hier handelt es sich um bereits erschlossenes bzw. als Baugebiet ausgewiesene Flächen.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd sollte Ganzen Beitrag lesen »

Ortsvorstand der LINKEN in Schwäbisch Gmünd solidarisiert sich mit den streikenden StudentInnen

10. Dezember 2009  Ortsvorstand, Sebastian Fritz

OrtsvorstandAn die Streikenden der PH-Schwäbisch Gmünd

DIE LINKE Ortsverband Schwäbisch Gmünd unterstützt Euch in Eurem berechtigten Kampf für ein zukunftsweisendes Bildungssystem.

Es ist ein Trauerspiel, dass die Regierung darüber diskutiert die Steuern für die Reichen weiter zu senken, Soldaten in den Krieg zu schicken, aber für die zukünftigen Generationen zu wenig Geld zur Verfügung stellt.

Im Gegenteil für die Bildung sind die Reichen und die Börsenspekulanten zur Kasse zu bitten!

Bildungsfragen und nicht nur an den Hochschulen sind der Schlüssel für eine lebenswerte und fortschrittliche Gesellschaft. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass eine qualifizierte Jugend eine Chance hat ihr Wissen zum Nutzen aller Menschen einzusetzen. Ganzen Beitrag lesen »

Falscher Ansatz

23. November 2009  Sebastian Fritz

1.MaiSebaProtraitNachdem in der letzten Woche einige Spenden für den Tafelladen Schwäbisch Gmünd überreicht wurden und das Thema unterschiedlich diskutiert wurde, sah sich das Mitglied des Ortsvorstandes der Partei DIE LINKE, Sebastian Fritz, gezwungen eine Stellungnahme abzugeben:

Im ersten Moment mag der eine oder andere Leser sich über so viel Hilfsbereitschaft für die Menschen, die im Tafelladen einkaufen müssen, gefreut haben. In der Tat ist es ein lobenswertes Engagement für die betroffenen Menschen. Aber wer sich mit den Biografien der Menschen auseinandersetzt, weiß, dass es der falsche Ansatz ist. Ein Familienvater, der gerade seine Arbeit verloren hat, braucht keinen Nikolaus und keinen Kalender für seine Kinder, sondern einen Job oder einen Hartz IV-Satz, der zum Leben reicht! Ganzen Beitrag lesen »

Bildungsstreik

22. November 2009  Sebastian Fritz

freie_bildung_fr_alle

Solidarische Grüße an alle SchülerInnen, Auszubildenden, Studierenden, Eltern, LehrerInnen und andere Beschäftigte in Bildungseinrichtungen, die sich gegen die die unzumutbaren Zustände im deutschen Bildungssystem öffentlich zu Wort melden werden.

DIE LINKE Schwäbisch Gmünd unterstützt diesen Bildungsstreik nachdrücklich und fordert die politisch Verantwortlichen in Bund, Land und der Stadt Schwäbisch Gmünd dazu auf, endlich ihre Sonntagsreden zur Wichtigkeit von Bildung aufzugeben und stattdessen entschiedene Schritte zur Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Prioritäten zugunsten der (Aus-)Bildung aller Kinder und Jugendlicher zu ergreifen.

DIE LINKE Schwäbisch Gmünd fordert mit den Protestierenden:

– selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck, Ganzen Beitrag lesen »

Der wachsenden Einkommensarmut aktiv entgegenwirken

03. November 2009  Sebastian Fritz

626_web20_320x240_img_04061Die Zahl der Menschen, die zusätzlich zu ihrer Arbeit noch finanzielle Unterstützung beziehen müssen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, nimmt beängstigend zu. So sinngemäß Landrat Pavel auf dem VdK-Aktionstag in Schwäbisch Gmünd. Die Stadträte der Partei DIE LINKE Peter Müller und Sebastian Fritz sehen in der negativen Entwicklung der Einkommen, die trotz Vollzeitbeschäftigung nicht zum Auskommen reichen, eine gefährliche Tendenz. Am Beispiel des Tafelladens Schwäbisch Gmünd, zeigen sich die Auswirkungen der verfehlten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der vergangenen Jahre.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd mit ihren in etwa 60.000 Einwohnern hat seit 10 Jahren einen Tafelladen, der von der Selbsthilfefirma GEBIB geführt wird. Der Tafelladen befindet sich am Kalten Markt und jeder, der dort einkaufen möchte, benötigt eine Kundenkarte. Diese wird ausschließlich an bedürftige Menschen mit geringem Einkommen oder Hartz IV-Bezug ausgegeben. Ganzen Beitrag lesen »

Falsches Verständnis von Offenheit und Transparenz

09. Oktober 2009  Sebastian Fritz

1maisebaprotrait1Das ist jetzt die Reaktion der CDU-Fraktion auf ihre selbstverschuldete Ignoranz: Presseartikel Gmünder Tagespost

Es ist schon bemerkenswert mit welchen Argumenten Christian Baron (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) das Gesicht der CDU-Fraktion im Gemeinderat versucht zu wahren. Die CDU hat mit aller Macht versucht die geheime Abstimmung über die Frage Boulevard- oder Unterführungslösung am Bahnhofsvorplatz durchzudrücken. Dies ist nun, wie alle wissen gescheitert und das ist auch gut so. Durch die geheime Ganzen Beitrag lesen »

Stadtverwaltung rückt nun doch von ÖPP ab

03. Oktober 2009  Sebastian Fritz

1maisebaprotraitAm kommenden Mittwoch findet die zweite Gemeinderatssitzung des neuen Gemeinderates statt. Neben dem Thema Landesgartenschau (Verkehrsführung am Bahnhof), einer Einzelhandelsoffensive in der Zeit vor Weihnachten und vielen weiteren Themen steht unter anderem die Sanierung der Gmünder Schulen zur Beschlussfassung an. „Wir sind sehr erleichtert, dass die Verwaltung und Teile des Gemeinderates von der Möglichkeit die Schulen mit einem sogenannten ÖPP-Projekt (wir berichteten) zu sanieren abgekommen sind. Diese Art von Finanzierungsinstrumenten sind grob fahrlässig und führen uns überhaupt nicht weiter,“ so der Stadtrat Sebastian Fritz. ÖPP bedeutet Öffentlich-Private-Partnerschaft und bedeutet, dass die gesamten Sanierungsarbeiten und der Betrieb (Hausmeistertätigkeit, Schulmensa, Reinigung, …) von einem Generalunternehmer durchgeführt wird. Dies geht in der Regel zu Lasten von Tariflöhnen und das örtliche Handwerk kommt ebenfalls nicht zum Zuge. Ganzen Beitrag lesen »

Podiumsdiskussion im Prediger

08. Mai 2009  Sebastian Fritz

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