Sebastian Fritz

Bedenken gegen Spritzen

Schwäbisch Gmünd. Der Landkreis möchte – unter anderem im Taubental – ein Biozid gegen Eichenprozessionsspinner vom Hubschrauber aus spritzen. Experten hätten Bedenken gegen eine so großflächige Anwendung des Mittels, kritisierte Linke-Sprecher Sebastian Fritz. Die Stadtverwaltung will der Sache nachgehen, so OB Arnold.

Wenn Sie die Fragen interessiert, folgen Sie diesem Artikel.

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Klimaschutz im Kleinen

Wir finden es gut, wenn sie Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz werden und unsere Zukunft retten.“ Mit diesem Appell beendet Tim-Luka Schwab vom Aktionsbündnis „Fridays for Future Ostalb“ eine Diskussion im Gemeinderat über den Klimaschutz. Auf Antrag der Fraktionen SPD, Die Grünen und Die Linken hatte die Stadtverwaltung ihn und Laura Weber eingeladen, in der Sitzung über ihre Initiative zu berichten. Diese rufe abwechselnd in Gmünd und in Aalen immer freitags um 14 Uhr – und damit bewusst nach der Schulzeit – zu Demonstrationen auf, um Einfluss auf die Politik zu gewinnen, erklärt Laura Weber. Laut Studien erwärme sich die Erde bis 2100 um drei bis vier Grad, macht Tim-Luka Schwab deutlich. Ganzen Beitrag lesen »

„Wählen gehen! Oder die Klappe halten!“

Im Rahmen der Jungwähleraktion der Landeszentrale für Politische Bildung haben die Verantwortlichen bereits einige Schüler getroffen, die beides nicht wussten: Dass demnächst Europa- und Kommunalwahlen sind und dass sie – zumindest teilweise –
wahlberechtigt sind.
SCHWÄBISCH GMÜND. Die ca. 60 Studierenden in St. Loreto machten sich kundig dazu, was Kumulieren und Panaschieren bedeutet, dass Wahlen wichtig sind, wenn man beeinflussen will, was vor Ort geschieht. Ganzen Beitrag lesen »

Anreize gegen Wohnungsnot

Reichen Anreize der Stadtverwaltung aus, um der Wohnungsnot in Gmünd zu begegnen? Oder braucht es Vorschriften für Investoren, nach denen diese künftig eine Quote für bezahlbare Wohnungen erfüllen müssen? Diese Fragen diskutieren die Stadträte kontrovers, als es im Verwaltungsausschuss um den knappen Wohnraum in Schwäbisch Gmünd geht.

Flächenmanager Marko Ulrich stellt das von der Stadtverwaltung geplante Wohnraumförderprogramm vor, das zehn Punkte umfasst. Die meisten stellen Anreize dar, damit mehr Wohnraum in Gmünd entsteht. Etwa das Programm „Jung kauft Alt“, bei dem Paare bis 35 Jahren oder Eltern bis 45 Jahren Fördermittel beantragen können, wenn sie ein über 60 Jahre altes Haus kaufen: bis zu 2500 Euro für ein Altbaugutachten und zusätzlich 2500 Euro pro Kind. Ganzen Beitrag lesen »

Alternativen mitdenken

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat stellt sich klar gegen die Überlegungen, den Glockekreisel für teures Geld umzubauen, das der Stadt ohnehin an allen Ecken und Enden fehlt.
Hintergrund ist ein Antrag der CDU-Fraktion, wonach geprüft werden soll, ob durch einen Umbau des Glockekreisels zu einem Turbokreisel der Verkehrsfluss erhöht werden kann. Solchen Überlegungen stehe die Linke-Fraktion nicht grundsätzlich im Weg, aber die Überprüfung durch ein Ingenieurbüro habe ergeben, dass dadurch insbesondere die Radfahrer nicht mehr über den Kreisel fahren dürften. Ganzen Beitrag lesen »

Zu wenig Begeisterung für den Klimaschutz?

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die Sorge Jugendlicher, die aktuell bei den „Fridays for Future“-Demos auf die Straße gehen und gegen den Klimawandel demonstrieren, ist in aller Munde. Dass sich aber auch einige Erwachsene große Sorgen um die Zukunft machen, das zeigte sich gestern im Rathaus. Zur Information, nicht zum Beschluss lag den Gemeinderäten eine Vorlage vor, die einen Antrag der Grünen-Fraktion von Januar zum Inhalt hat. Hierin bittet die Fraktion darum, das Pariser Weltklimaabkommen und die Kattowitzer Umsetzungsbeschlüsse zu unterstützen. Ganzen Beitrag lesen »

Den Glocke-Kreisel im Blick

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat befürchtet, dass die Unterführung des Glocke-Kreisels nicht den Anforderungen für Radverkehr entspricht. Sie bittet die Verwaltung, dies zu prüfen, bevor über den Umbau des Glocke-Kreisels entschieden wird. Der Kreisel ist in der Diskussion, weil sich dort im Berufsverkehr lange Staus bilden. Eine Erweiterung des Kreisels könnte Abhilfe schaffen. Linke-Sprecher Sebastian Fritz geht dabei davon aus, dass Fahrräder nach einem Umbau im Glocke-Kreisel nicht mehr fahren können. Die Stadtverwaltung sagte zu, das Thema in der interfraktionellen Arbeitsgruppe Radverkehr zu diskutieren.

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Zeichen für bezahlbaren Wohnraum setzen

Auf dem Sportplatz ringen normalerweise alle Seiten um den Sieg. Auf dem TSB-Platz an der Gmünder Buchstraße allerdings bahnt sich eine Partie an, bei der alle Mitspieler gewinnen könnten. Wenn der TSB Gmünd das Grundstück verkaufen kann, hat er Geld, um seine Anlage im Laichle zu einem Sportvereinszentrum auszubauen. Die Stadt arbeitet nun unter dem Titel „Am Universitätspark“ sehr rasch die Planung aus, was auf dem bisherigen Sportplatz und unter Umständen auch auf dem benachbarten uwe-Gelände gebaut werden könnte. Auf dem Areal sollen vorwiegend Wohnungen entstehen. Und das liegt im größten Interesse der Stadt, um neue Bürger zu gewinnen. Ganzen Beitrag lesen »

Mietpreisbremse auf Fläche von TSB und uwe wird diskutiert

Rund 330 Wohnungen und Flächen für Gewerbe: Diese Pläne für das TSB-Areal und längerfristig auch für das Gelände der benachbarten Firma uwe stellte die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Birgit Pedoth, am Mittwoch dem Bauausschuss vor. Alle Fraktionen begrüßten die Planung im Grundsatz. Trotzdem sorgten Zusatzvorschläge von Stadträten für Diskussionen: Soll für ein Viertel der Wohnungen ein sozialer Mietpreis festgeschrieben werden? Und soll die Stadt selbst die Fläche des Turn- und Sportbundes kaufen und sich so Einflussmöglichkeit verschaffen? Ganzen Beitrag lesen »

Wege für Radfahrer schaffen

Verkehr Stadträte beraten über Radwege und -spuren in Gmünd an der Weißensteiner Straße und im Baugebiet Emerland.

Schwäbisch Gmünd. Um Radwege ging es mehrfach, als die Stadträte am Mittwoch im Haushaltsausschuss über die Anträge der Fraktionen zum Haushaltsplanentwurf 2019 diskutierten.

Die Stadt soll prüfen, was ein externes Planungsbüro für ein Radwegekonzept für die Innenstadt verlangt, beantragte die Linke-Fraktion. Ganzen Beitrag lesen »

Darum sollten junge Leute wählen

Was ein Gmünder Hallenbad mit dem 26. Mai zu tun hat und was Kommunalpolitiker jungen Leuten sagen wollen: Das war das Thema einer großen Info-Veranstaltung, zu der Stadtjugendring und Gmünder Tagespost am Dienstag in den Prediger-Festsaal geladen hatten. Rund 200 Schüler waren gekommen, um von Vertretern der sechs im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zu erfahren, was die dort eigentlich tun – und ob es sich lohnen sollte, zur Gemeinderatswahl am 26. Mai zu gehen. Ganzen Beitrag lesen »

OB Arnold abgemahnt – Die Linke fordern anderen Umgang mit Kritik von Bürger

Die Haushaltsrede von Sebastian Fritz (Die Linke) klang wie eine deutliche Abmahnung für den Oberbürgermeister zugunsten eines besseren Gehörs für und Umgangs mit kritischen Stimmen aus der Bürgerschaft. Die Fraktion Die Linke sei stets bemüht, trotz unterschiedlicher Standpunkte einen guten Umgang mit den Ratskollegen zu pflegen. Leider müsse festgestellt werden, dass diese Haltung seitens einiger Stadträte und von OB Richard Arnold nicht immer ebenso erwidert werde. Fritz listete auf und zitierte heftige Vorwürfe und Bezeichnungen von Richard Arnold und Ratskollegen an die Fraktion oder auch an Bürgerinitiativen: „Verschwörungstheoretiker; vorsätzliche Konstrukteure von Falschmeldungen, Weltuntergangspropheten; Monstranzenträger, Kasperletheater.“ Ganzen Beitrag lesen »

Kommunales Handeln ist gefragt

Unsere heutige Stellungnahme zum Haushalt ist die letzte in dieser Legislaturperiode. Daher möchten wir uns an dieser Stelle für die Zusammenarbeit mit der Verwaltung wie auch mit den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat in den letzten Jahren bedanken. Unserer Fraktion war es einerseits immer wichtig für die eigene Position zu streiten, andererseits war es stets auch unser Anliegen trotz unterschiedlicher Standpunkte mit den Kolleginnen und Kollegen einen guten Umgang zu pflegen. Leider mussten wir in den letzten Monaten feststellen, dass diese Haltung von Seiten einiger Gemeinderatskolleg*innen und von Ihnen, Herr Oberbürgermeister, nicht immer ebenso erwidert wurde. Ich möchte nur an die letzten Botschaften und Reden beim Jahreswechsel erinnern. Ganzen Beitrag lesen »

Mit Medien über Medien lernen

Es braucht eine Kamera, ein Bildbearbeitungsprogramm, das Internet und einen Drucker. Und schon ist CDU-Stadtrat Albert Scherrenbacher in Sekundenschnelle in Gmünds ungarischer Partnerstadt Székesfehérvár. Obwohl er leibhaftig in einem Klassenzimmer der Adalbert-Stifter-Realschule (ASR) steht.

Schüler hatten Scherrenbacher dort fotografiert und das Foto bearbeitet. Sie lernen so Möglichkeiten kennen, Fotos zu manipulieren, sagt Klaus Klötzer, an der ASR Technik- und Englischlehrer. Dadurch werde ihr kritisches Bewusstsein geschärft. Diese Station war eine von vier Stationen, die Stadträte kennen lernen, als sie am Mittwoch im Ausschuss nicht im Rathaus, sondern an der Schule das Thema „Digitale Medienentwicklung im Bereich der Schulen“ diskutieren. Lehrer von zwei Schulen, der Adalbert-Stifter-Realschule und der Uhlandschule als Grundschule, informieren die Stadträte über den aktuellen Stand. Ganzen Beitrag lesen »

Gespräche mit Inhaber

Schwäbisch Gmünd. Der Inhabers der Autowerkstatt Berroth an der Lorcher Straße sei nicht in seiner Existenz bedroht, betonte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Gemeinderat. Der OB reagierte damit auf eine Anfrage von Sebastian Fritz (Die Linke), der wissen wollte, wie es für den Werkstattinhaber nun weitergehe, nachdem die Stadt Gmünd ihr Vorkaufsrecht für die Anwesen Lorcher Straße 45 und 45/1 ausüben werde – zumal der Inhaber dadurch „ordentliche Nachteile“ finanzieller Art habe, so Fritz.

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Stadt bremst eine Autowerkstatt

Seit 70 Jahren gibt es die Autowerkstatt Berroth an der Lorcher Straße. Ob es sie dort noch länger gibt, ist offen. Der jetzige Inhaber Jens Pfendert jedenfalls weiß nicht, wie es weitergehen soll, nimmt zunächst keine neuen Aufträge mehr an. „Das Ziel, das ich mir gesetzt habe, hat sich mit einem Mal zerschlagen“, beschreibt er seine Situation. Die Schuld dafür gibt er der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat.

Dessen Mitglieder haben nämlich auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen, das Vorkaufsrecht für die Anwesen Lorcher Straße 45 und 45/1 auszuüben. Die Stadt grätscht damit in einen Mitte November abgeschlossenen Kaufvertrag, mit dem der Sohn des langjährigen Werkstattbesitzers das Anwesen an die Schwester von Jens Pfendert veräußerte. Vereinbart war ein Kaufpreis von 90 000 Euro. Ganzen Beitrag lesen »

Vorschläge der Verwaltung kommen an

Schwäbisch Gmünd. Dienstparkplätze für 30 Euro Monatsmiete statt wie bisher gratis, dafür Zuschüsse zu Bus- und Bahn-Tickets, weitere Abstellplätze für Räder und eventuell ein zinsloses Darlehen für den Kauf eines Fahrrads: Mit diesen Maßnahmen möchte die Stadtverwaltung für Arbeitnehmer attraktiver werden. Hauptamtsleiter Helmut Ott stellte sie in dieser Woche im Verwaltungsausschuss vor. Ob sie eingeführt werden, muss der Gemeinderat entscheiden. Bei den Parkplätzen gebe es inzwischen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Verwaltung, so Ott. Ganzen Beitrag lesen »

„Aus einem Unort wird jetzt geordnete Situation“

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Für die endgültige Entscheidung in Sachen Gastronomie Bebauung auf dem Zeiselberg, die am 30. Januar im Gemeinderat gefasst werden soll, zeichnet sich eine Mehrheit ab. Dies wurde gestern bei der Vorberatung über den Durchführungsvertrag mitsamt Bebauungsplan deutlich.

Noch am Vorabend hatte die Bürgerinitiative Zeiselberg mit einer Lichterdemo gegen die, wie sie meint, „XXL-Bebauung“ protestiert. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse betonte nun gestern gegenüber den Stadträten des Bau- und Umweltausschusses:
„Es ist gut, wenn wir jetzt endlich einen Knopf dranmachen.“ Ganzen Beitrag lesen »

Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden in Sachen Bürgerentscheid Hallenbad

20. Dezember 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

meine Damen und Herren,

unsere Fraktion bedauert auf der einen Seite, dass der Bürgerentscheid zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden wird, auf der anderen Seite begrüßen wir die Einschätzung des Regierungspräsidiums, dass auch ein riskantes Investorenbad bei der derzeitigen Haushaltslage nicht in Frage kommt.

Wir sehen uns damit in unserer Ablehnung gegenüber einem Investorenbad bestätigt und sehen nun die Möglichkeit nochmals von neuem in die Diskussion einzusteigen. Sicherlich ist es bedauerlich, weil wir nun in der Diskussion wieder Zeit verloren haben, aber die Empfehlung des Regierungspräsidiums ist aus unserer Sicht eindeutig und damit können wir fast schon froh sein, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu dieser Überprüfung und Einschätzung seitens des Regierungspräsidiums gekommen ist. Ganzen Beitrag lesen »

Warum ein Null-Euro-Busticket richtig teuer werden könnte

In Schwäbisch Gmünd sowie im gesamten Ostalbkreis wird es in absehbarer Zeit keinen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) geben. Darin sind sich alle Verantwortlichen einig – der Landkreis, die Stadt Schwäbisch Gmünd und die hiesigen Busunternehmen. Auch ein Gratis-Angebot an Samstagen wie es die Stadt Reutlingen ab Januar 2019 anbieten wird, ist nicht vorgesehen.

Vom Grundsatz her wäre ein Null-Euro-Ticket zwar „eine tolle Geschichte“, sagt Gmünds Stadtsprecher Markus Herrmann, aber „wir können uns das nicht leisten“. Im Gegensatz zu Reutlingen verfüge die Stadt Gmünd derzeit nicht über die nötigen finanziellen Mittel, um den Bürgern ein solches Angebot machen zu können.

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