Sebastian Fritz

Linksfraktion diskutiert über die Linienbündelung

Warnung für den Ostalbkreis: Linienbusbetreiber Knauss aus Schorndorf und die Rexer-Gruppe aus Calw melden Insolvenz an.

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat beschäftigte sich in einer aktuellen Sitzung mit der Insolvenz des Schorndorfer Busbetreibers Knauss, denn die finanzielle Schieflage resultierte laut Schorndorfer Presse aus dem starken Preiswettbewerb im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieser sei durch öffentliche Ausschreibungen entstanden, die europarechtlich vorgeschrieben sind. Dadurch müssten Busunternehmen Preise akzeptieren, die nicht kostendeckend seien. Ganzen Beitrag lesen »

Neues Hallenbad bleibt mittelfristig ein Thema

Kein neues Hallenbad, keine teure Sanierung des bestehenden Bades: Die Fraktionen des Gemeinderats zeigen Verständnis für die Vorgabe des Regierungspräsidiums und die Einschätzung von Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Der Gmünder Schwimmverein ist dagegen enttäuscht. „Der status quo ist natürlich eine Katastrophe“, sagt Vorsitzender Roland Wendel. Erneut habe man das Thema einfach zerredet. Ganzen Beitrag lesen »

Grüne Stadt erwünscht

Der Ortsverband der Linken und die Fraktion luden zu einem Themenabend ein. Vorschlag zu neuem Verkehrskonzept stieß auf großes Interesse und wurde breit diskutiert.

Der Klimawandel schreitet voran und die damit einhergehende Erderwärmung lässt sich selbst mit einem sofortigen Handeln nur noch beschränken, aber nicht mehr aufhalten. Unter diesen Voraussetzungen und ausgehend von der Frage, welchen Beitrag die Stadt Schwäbisch Gmünd auf kommunaler Ebene leisten kann, um dieser Entwicklungen Einhalt zu gebieten, diskutierten 30 Bürgerinnen und Bürger sehr grundsätzlich über den großen CO2-Erzeuger Verkehr. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage zum Klimagutachten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

unserer neuen Fraktion sind im Zusammenhang mit Ihrer zurückliegenden Präsentation im Gemeinderat Fragen aufgetaucht. Wir hatten in der vergangenen Legislatur die Ausrufung des Klimanotstands für Schwäbisch Gmünd beantragt, um ein deutliches Zeichen zu setzen und das konkrete, im Antrag enthaltene Ziel, bis 2036 klimaneutral zu werden, anzustreben. Leider hat dieser Antrag im „alten“ Gemeinderat keine Mehrheit gefunden. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass wir handeln und möglicherweise auch bisherige Planungen auf ihre Klimaverträglichkeit hin überprüfen müssen. In Ihrer Präsentation hatten Sie erwähnt, dass das Klimaschutzteilkonzept zum Flächen-nutzungsplan, welches die Stadt in Auftrag gegeben hat, ab einer Fläche von größer / gleich 0,5 ha angewendet wird. Ganzen Beitrag lesen »

Die umstrittene Verkehrsinsel

Sami Cebi hat endgültig genug. „Es reicht“, sagt der Anwohner der Königsturmstraße. Die Verkehrsinsel für Radfahrer auf Höhe der Ausfahrt Gemeindehausstraße müsse weg – „und zwar sofort“. Drei bis vier Unfälle pro Monat habe er bisher registriert. Immer wieder blieben Autos an den Bordsteinen oder an den Schildern hängen. „Da kleppert’s ständig“, sagt Cebi, der die Querungshilfe von seinem Küchenfenster aus beobachten kann. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage – Gemeinderat – Hallenbad

Hallenbad: Wie ist der Stand in Sachen Hallenbad-Neubau? Und ist ein Spaßbad am Nepperberg aus dem Rennen? Das wollte Stadtrat Sebastian Fritz (Die Linke) von der Verwaltung wissen. Eine Antwort erhielt sowohl von Oberbürgermeister Richard Arnold als auch von Bürgermeister Dr. Joachim Bläse: Derzeit seien keine Entscheidungen gefallen, „zig Standorte und zig Optionen“ werden durchgespielt. Ganzen Beitrag lesen »

Funktionieren gemeinsame Geh- und Radwege?

Schwäbisch Gmünd. Die Lise-Meitner-Straße auf dem Gügling soll voll ausgebaut werden. Damit will die Gmünder Stadtverwaltung den vierten Bauabschnitt des Gewerbegebiets Gügling Nord III erschließen. Der Auftrag dafür soll an das Bauunternehmen Georg Eichele gehen. Inklusive der Planung sind die Kosten für die Maßnahme auf 391 000 Euro veranschlagt.

Dringender Wunsch

Der Ortschaftsrat Bettringen hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, den kompletten Ausbau der Straße jetzt anzugehen. Angesichts dessen, wie der Neubau der Leicht Küchen AG voranschreite, sei dies sinnvoll, meint Konrad Sorg, SPD-Stadtrat aus Bettringen, als es im Bau- und Umweltausschuss des Gmünder Gemeinderats darum geht. „Das ist der erste Schritt für die Anbindung an die Ortsumgehung Bargau“, sagt Brigitte Weiß, CDU-Stadträtin und Bettringer Ortsvorsteherin: „Und das ist ein dringender Wunsch der Bettringer.“ Ganzen Beitrag lesen »

Linke-Fraktion steht in den Startlöchern

Die Fraktion der Linken im Gemeinderat hat sich bei ihrer konstituierenden Sitzung auf die Aufteilung der Ausschüsse und Gremien verständigt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Sebastian Fritz wurde wiedergewählt und Alexander Relea-Linder ist sein Stellvertreter.

Die Fraktion der Linken wird sich auch weiterhin schwerpunktmäßig bei den Themen einsetzen, die schon bisher eine zentrale Rolle in der Arbeit der Fraktion gespielt hatten: Dazu gehören die Suche nach neuen Wegen in der Mobilität und damit unter anderem verbunden die Schaffung eines guten Radwegenetzes in der Stadt und in den Stadtteilen, der Einsatz für den Klimaschutz, der auch soziale Aspekte berücksichtigt, Investitionen in die Bildungseinrichtungen, Daseinsfürsorge in kommunaler Hand, wozu auch ein Hallenbad in kommunaler Hand gehört, und die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in der Kernstadt und auch in den Stadtteilen. Ganzen Beitrag lesen »

Neue Bauplätze gegen Wohnungsnot

Die Nachfrage nach Bauplätzen in Schwäbisch Gmünd und seinen Stadtteilen ist ungebrochen groß. Die Stadträte des Bau- und Umweltausschusses haben am Mittwochabend Gebiete in Bettringen, Rechberg und Straßdorf auf den Weg gebracht:

„Neues Wohnen Güglingstraße“ in Bettringen: In dem 8,95 Hektar großen Gebiet direkt neben der Buchauffahrt im Osten von Oberbettringen sind rund 100 Wohneinheiten geplant. Die Stadtverwaltung sieht dort in erster Linie Geschosswohnungen in Mehrfamilienhäusern vor. Auch andere Wohnformen wie Senioren-Appartements seien denkbar. Vereinzelt können an den Rändern außerdem Einfamilienhäuser entstehen. Ganzen Beitrag lesen »

Den idealen Baum für den Klimawandel gibt es nicht

Der Klimawandel bedeutet für den Wald eine neue Ära. Das sagt Jens-Olaf Weiher, Chef der Forstbehörde im Landratsamt. Zusammen mit Kollegen erklärt er am Freitagnachmittag Stadträten – auch die neu gewählten Mitglieder sind eingeladen – aktuelle Entwicklungen im Gmünder Stadtwald und Hospitalwald. Im Rotenbachtal führt sie der Weg vorbei am Limes in unterschiedliche Höhen. Und zu unterschiedlichen Pflegezuständen. Ganzen Beitrag lesen »

Wohnen am Universitätspark

Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat hat am Mittwochabend die Grundlage dafür geschaffen, dass auf dem TSB-Areal an der Buchstraße Wohnungen entstehen können. Einstimmig beschloss das Gremium den dafür nötigen Bebauungsplan „Am Universitätspark“. Linke-Stadtrat Sebastian Fritz hakte nach, ob die Stadtverwaltung sich dafür einsetze, dass dort preisgünstiger Wohnraum entsteht. Ja, antwortete Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, doch für diese Gespräche brauche es zunächst Planungssicherheit.

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Mehrheit gegen Notstandserklärung

Leidenschaftlich bis emotional beschäftigte sich der Gmünder Gemeinderat gestern rund zwei Stunden lang mit dem Thema Klimaschutz. Anlass dafür war ein Antrag der Fraktion Die Linke. Sie drängte darauf, dass – dem Beispiel anderer Städte folgend – auch Schwäbisch Gmünd den Klimanotstand ausrufen möge. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte ab.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Zu Beginn der Sitzung verdeutlichte OB Richard Arnold in einem längeren Vortrag, dass sich die Stadt Schwäbisch Gmünd schon seit der Jahrtausendwende mit vielen Schritten bemühe, dem Klimawandel entgegenzuwirken beziehungsweise den Ausstoß des „Treibhausgases“ CO2 zu senken. Vor allem hob er die Leistung der Stadtwerke hervor, denen es gelungen sei, bereits mehr als 50 Prozent ihrer Stromlieferung aus erneuerbaren Energien zu decken. OBArnold fasste zusammen: „Wir haben nicht nichts gemacht. Aber wir haben noch nicht genug gemacht.“ Ganzen Beitrag lesen »

Klare Regeln für das Gmünder Busnetz

Schwäbisch Gmünd. Der Busverkehr auf der Ostalb und somit auch in und um Schwäbisch Gmünd wird sich in den kommenden Jahren verändern. Der Grund: Alle interessierten Unternehmen können sich künftig für die vom Kreis ausgeschriebenen „Bündel“ bewerben. Gesucht wird ein Bieter, der die Linien auf eigene Rechnung betreibt. Zuschüsse gewährt die öffentliche Hand nur noch auf den Schüler- und Ausbildungsverkehr.

Durch diese Strukturveränderung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird es zukünftig einen Wettbewerb unter den Busunternehmen geben. Davon betroffen sind auch die Buslinien im Schwäbisch Gmünd und Umgebung – Stadtbus, OKgo, Kolb und Betz.

„Jeder hat die gleiche Chance“ Ganzen Beitrag lesen »

150 Mietwohnungen geplant

Ein Quartier, das alle Generationen anspricht und bezahlbaren Wohnraum anbietet: So stuft die Stadtverwaltung das Wohngebiet ein, das auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Fehrle in der Weststadt entstehen soll. Am Mittwoch beriet der Bauausschuss des Gemeinderats über den Bebauungsplan dafür.

Auf dem Gelände zwischen Schwerzerallee, Siechenbergweg und Goethestraße möchte die Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg LBG), die bereits rund 5500 Wohnungen im Land besitzt (davon 12 in Gmünd), ein „genossenschaftliches Wohnquartier“ mit rund 150 Wohneinheiten erstellen, von der Geschosswohnung bis zur Doppelhaushälfte. Der kaufmännische Vorstand der Genossenschaft, Josef Vogel, und Prokuristin Antje Durach stellten das Projekt vor. Sprecher der meisten Fraktionen fand die Pläne gut. Ganzen Beitrag lesen »

Linke fordern Ausruf des Klimanotstands

Schwäbisch Gmünd. Bis 2036 soll sich die Erde um maximal 1,5 Grad erwärmen – so will es das Pariser Klimaabkommens. Damit das klappt, müsse es Maßnahmen gegen die Erderwärmung auf kommunaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene geben, sagt Sebastian Fritz, Fraktionsvorsitzender der Linken im Gemeinderat. „Die Situation wird dringend. Der Klimawandel hätte sich längst in politischen Entscheidungen niederschlagen müssen“, sagt Sebastian Fritz.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Richard Arnold beantragen die Linken, dass der Gemeinderat die „Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands“ unterstützt, den Klimanotstand ausruft. Die Fraktion bittet den OB, den Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung zu setzen. Ganzen Beitrag lesen »

Antrag: Klimanotstand verhängen

Wir beantragen, der Schwäbisch Gmünder Gemeinderat möge beschließen:
Die Stadt Schwäbisch Gmünd unterstützt die Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency («Klimanotstand»)[1], wie sie in dieser Anregung niedergelegt ist.

Begründung:
Trotz weltweiter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegen zu wirken, haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Die Wissenschaft prognostiziert verheerende Folgen für die menschliche Zivilisation und die Natur auf dem Planeten Erde. Ganzen Beitrag lesen »

„Grandioses Ergebnis“

Schwäbisch Gmünd. Die Linken haben im Gmünder Gemeinderat von drei auf fünf Sitze zugelegt – „ein grandioses Ergebnis“, freut sich Fraktionssprecher Sebastian Fritz. Er und seine Mitstreiter haben im Wahlkampf viele positive Rückmeldungen dafür erhalten, dass sie sich für Klimaschutz und Mobilitätsfragen sowie für soziale Themen wie bezahlbaren Wohnraum stark gemacht haben, erzählt er. Beim Thema Hallenbad habe sich die Linke bewusst für den Bau eines kommunalen Bades ausgesprochen. Und auch dafür in Gesprächen viel Zuspruch erhalten – mitunter von Bürgern, die früher eher konservativ gewählt haben, sagt Sebastian Fritz.

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Wir sagen einfach nur DANKE und sind völlig geplättet!

Die Sensation ist geglückt! Die offene Liste der Linken holt in Schwäbisch Gmünd sagenhafte 5 Sitze mit knapp 60.000 Stimmen und 9,6% Stimmenanteil!!! Wir danken allen die an diesem tollen Ergebnis mitgeholfen haben und freuen uns auf die kommenden Aufgaben! Vielen DANK!!!

Sorgen sind groß

Kandidat*innen der offenen Linken Liste waren zu Besuch bei der Firma Stadtbus. Die geplante Linienbündelung bereitet dem familiengeführten Unternehmen Sorgen. Die Linke teilt die Sorgen und sieht ebenfalls große Risiken.

Die Geschäftsführung der Firma Stadtbus, die auf eine lange Geschichte in Schwäbisch Gmünd zurückblickt, legte beim Gespräch mit Kandidaten der offenen Liste der Linken ihre Bedenken gegenüber der angedachten Linienbündelung des Landkreises dar. Auf der einen Seite ist die Befürchtung groß, dass durch das Aufteilen in drei Bündel das in sich abgestimmte Netz zerschlagen werde und damit ein Nachteil für die Kunden entstehe. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt, das Klima und wir

Ein große Gruppe Interessierter versammelte sich bei strahlendem Sonnenschein im Taubental zu Gmünds erstem Klimastadtspaziergang. Zunächst erläuterten Andrea Pitschmann und Andreas Mooslehner die Bedeutung dieses stadtnahen Kleinods aus Sicht des Naturschutzes. Sie kritisierten den ungezügelten Bauboom, erinnerten an eine Streuobstwiese, extra für die LGS angelegt, die jetzt dem Beton weichen musste. Die Bedeutung von Taubental und Nepperberg für den Klimaschutz sei der Stadtverwaltung offenbar immer noch nicht ausreichend bekannt.  Ganzen Beitrag lesen »