Sebastian Fritz

Sorgen sind groß

Kandidat*innen der offenen Linken Liste waren zu Besuch bei der Firma Stadtbus. Die geplante Linienbündelung bereitet dem familiengeführten Unternehmen Sorgen. Die Linke teilt die Sorgen und sieht ebenfalls große Risiken.

Die Geschäftsführung der Firma Stadtbus, die auf eine lange Geschichte in Schwäbisch Gmünd zurückblickt, legte beim Gespräch mit Kandidaten der offenen Liste der Linken ihre Bedenken gegenüber der angedachten Linienbündelung des Landkreises dar. Auf der einen Seite ist die Befürchtung groß, dass durch das Aufteilen in drei Bündel das in sich abgestimmte Netz zerschlagen werde und damit ein Nachteil für die Kunden entstehe. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt, das Klima und wir

Ein große Gruppe Interessierter versammelte sich bei strahlendem Sonnenschein im Taubental zu Gmünds erstem Klimastadtspaziergang. Zunächst erläuterten Andrea Pitschmann und Andreas Mooslehner die Bedeutung dieses stadtnahen Kleinods aus Sicht des Naturschutzes. Sie kritisierten den ungezügelten Bauboom, erinnerten an eine Streuobstwiese, extra für die LGS angelegt, die jetzt dem Beton weichen musste. Die Bedeutung von Taubental und Nepperberg für den Klimaschutz sei der Stadtverwaltung offenbar immer noch nicht ausreichend bekannt.  Ganzen Beitrag lesen »

Ja zur „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten“

SCHWÄBISCH GMÜND. (hs). Die „Gmünder Charta der Gemeinsamkeiten“ ist, so formulierte es gestern im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats Oberbürgermeister Richard Arnold, nicht nur eine Erklärung, sondern ein Prozess. Vor allem Franka Zanek, Leiterin der Projektstelle für Integration und für Flüchtlinge (PFIFF), ergriff neben OB Arnold das Wort, weil sie ganz praktisch den „Prozess“ organisiert und begleitet. Ganzen Beitrag lesen »

Essen zum Mitnehmen in Geschirr zum Wiederbringen?

Die Maultaschen in der Brühe oder den Cappuccino zum Mitnehmen – aber in Geschirr, wie es der Kunde selbst mitgebracht hat? Das könnte bald in Gmünd, Mutlangen und Waldstetten möglich sein und damit Verpackungsmüll einsparen. Die Stadtverwaltung informierte den Verwaltungsausschuss über den Stand des Vorhabens, ein System mit Mehrwegbehältern für Essen zum Mitnehmen (englisch: to go) einzuführen. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünd braucht i-Mobilität statt E-Mobilität

Schwäbisch Gmünd. Es gibt eine Gartenschau im Remstal, doch Besucher brauchen mehrere Tickets, um hier mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. „Das ist ein Witz“, sagt Oberbürgermister Richard Arnold, als es am Mittwochabend im Verwaltungsausschuss um die Anträge der Fraktionen zum Haushalt 2019 geht, die sich nicht finanziell auf den Haushalt auswirken. Knapp ein Viertel der Anträge betreffen den Verkehr oder das Parken. Ganzen Beitrag lesen »

Mobilität neu denken

Der Ortsverband der Linken lud zu einer Radtour durch die Stadt ein, um die Situation für Fahrradfahrer zu diskutieren. Dabei zog die Gruppe ein negatives Fazit und mahnt zum Handeln.

Die Zahl der PKWs steigt trotz der Klimadiskussion seit Jahren weiter an. Die Bereitschaft zum Umsteigen ist bei immer mehr Bürger*innen vorhanden, aber die Voraussetzungen stimmen noch immer nicht. Dies bestätigte kürzlich auch wieder der Fahrradklimatest, der im vergangenen Jahr erhoben wurde. Danach haben deutlich mehr Bürger*innen teilgenommen als vor zwei Jahren, aber das Ergebnis für die Stadt Schwäbisch Gmünd ist gerade mal unverändert ausreichend und sie liegt auf Platz 59 von 109 Städten vergleichbarer Größe. Ganzen Beitrag lesen »

Preiswerter Wohnraum ist knapp

Kürzlich traf sich die Stadtratsfraktion der Linken mit dem Geschäftsführer des Gmünder Bauvereins. Raynulf Jehle bestätigte im Gespräch den großen Bedarf an preiswertem Wohnraum in Schwäbisch Gmünd. In seiner Tätigkeit beobachtet er auch die besorgniserregende Entwicklung, dass auch zunehmend Bürgerinnen und Bürger aus der Mittelschicht Probleme haben, eine preiswerte Wohnung zu finden. Selbst Polizisten, Erzieher*innen und Krankenpfleger*innen hätten seiner Beobachtung nach zunehmend Schwierigkeiten solche Wohnungen zu finden. Im Neubau seien in Schwäbisch Gmünd mittlerweile ohne Probleme 10-14 Euro für den Quadratmeter an Miete zu erzielen. Dies sei für diese Personengruppen, insbesondere auch Alleinerziehende, meist nicht zu bezahlen. Daher braucht es aus seiner Sicht dringend mehr Angebote an preiswertem Wohnraum. Ganzen Beitrag lesen »

Raupen werden nicht vom Hubschrauber aus bekämpft

In diesem Jahr wird es „keinen flächenmäßigen Einsatz nach dem Biozidrecht im Raum Gmünd geben“. Mit diesem Satz, den Ralf Wagenknecht am Mittwoch als Pressesprecher des Ostalb-Landratsamtes auf Anfrage der Gmünder Tagespost sagte, sorgte er bei vielen Bürgern für Erleichterung, bei anderen für Skepsis. Denn im Raum stand, dass das Landratsamt vom Hubschrauber aus das Mittel Dipel-ES versprühen lässt, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

Hoch umstritten

BUND-Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner bestätigt, dass es eine Besprechung zwischen Vertretern des Landratsamts und der Naturschutzverbände zu diesem Thema gegeben hat. Dabei sei eine Karte mit den vorgesehenen Gebieten für flächenmäßige Insektizidbekämpfung ausgeteilt worden – und darauf sei auch das Taubental eingezeichnet gewesen.

Linke-Stadtrat Sebastian Fritz fragte deshalb im Gemeinderat an. Ganzen Beitrag lesen »

Die preiswerte Lösung für schnelleren Glocke-Kreisel

Schwäbisch Gmünd. Der Glocke-Kreisel wird immer mehr zum Bremsklotz für den Auto- und Radverkehr. Davon sind die Gmünder Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) überzeugt. Vor Ort suchen sie nach Lösungen und möchten ihre Vorschläge in den Gemeinderat tragen.

Mit dabei Hussenhofens Ortsvorsteher und Sprecher für Verkehrsfragen der CDU-Fraktion, Thomas Kaiser. Ziel sei es, sagt er, den Abfluss aus dem Kreisverkehr besser zu regeln. Unterstützt wird er von Sebastian Fritz (Linke), der im Fall eines Umbaus des Glocke-Kreisels eine entsprechende Berücksichtigung der Radfahrer fordert. Beide sind sich einig, „dass wir keinen teuren Umbau mit tiefen Eingriffen in das Verkehrsbauwerk wollen, sondern eine Lösung für wenig Geld anstreben. Ganzen Beitrag lesen »

Bedenken gegen Spritzen

Schwäbisch Gmünd. Der Landkreis möchte – unter anderem im Taubental – ein Biozid gegen Eichenprozessionsspinner vom Hubschrauber aus spritzen. Experten hätten Bedenken gegen eine so großflächige Anwendung des Mittels, kritisierte Linke-Sprecher Sebastian Fritz. Die Stadtverwaltung will der Sache nachgehen, so OB Arnold.

Wenn Sie die Fragen interessiert, folgen Sie diesem Artikel.

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Klimaschutz im Kleinen

Wir finden es gut, wenn sie Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz werden und unsere Zukunft retten.“ Mit diesem Appell beendet Tim-Luka Schwab vom Aktionsbündnis „Fridays for Future Ostalb“ eine Diskussion im Gemeinderat über den Klimaschutz. Auf Antrag der Fraktionen SPD, Die Grünen und Die Linken hatte die Stadtverwaltung ihn und Laura Weber eingeladen, in der Sitzung über ihre Initiative zu berichten. Diese rufe abwechselnd in Gmünd und in Aalen immer freitags um 14 Uhr – und damit bewusst nach der Schulzeit – zu Demonstrationen auf, um Einfluss auf die Politik zu gewinnen, erklärt Laura Weber. Laut Studien erwärme sich die Erde bis 2100 um drei bis vier Grad, macht Tim-Luka Schwab deutlich. Ganzen Beitrag lesen »

„Wählen gehen! Oder die Klappe halten!“

Im Rahmen der Jungwähleraktion der Landeszentrale für Politische Bildung haben die Verantwortlichen bereits einige Schüler getroffen, die beides nicht wussten: Dass demnächst Europa- und Kommunalwahlen sind und dass sie – zumindest teilweise –
wahlberechtigt sind.
SCHWÄBISCH GMÜND. Die ca. 60 Studierenden in St. Loreto machten sich kundig dazu, was Kumulieren und Panaschieren bedeutet, dass Wahlen wichtig sind, wenn man beeinflussen will, was vor Ort geschieht. Ganzen Beitrag lesen »

Anreize gegen Wohnungsnot

Reichen Anreize der Stadtverwaltung aus, um der Wohnungsnot in Gmünd zu begegnen? Oder braucht es Vorschriften für Investoren, nach denen diese künftig eine Quote für bezahlbare Wohnungen erfüllen müssen? Diese Fragen diskutieren die Stadträte kontrovers, als es im Verwaltungsausschuss um den knappen Wohnraum in Schwäbisch Gmünd geht.

Flächenmanager Marko Ulrich stellt das von der Stadtverwaltung geplante Wohnraumförderprogramm vor, das zehn Punkte umfasst. Die meisten stellen Anreize dar, damit mehr Wohnraum in Gmünd entsteht. Etwa das Programm „Jung kauft Alt“, bei dem Paare bis 35 Jahren oder Eltern bis 45 Jahren Fördermittel beantragen können, wenn sie ein über 60 Jahre altes Haus kaufen: bis zu 2500 Euro für ein Altbaugutachten und zusätzlich 2500 Euro pro Kind. Ganzen Beitrag lesen »

Alternativen mitdenken

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat stellt sich klar gegen die Überlegungen, den Glockekreisel für teures Geld umzubauen, das der Stadt ohnehin an allen Ecken und Enden fehlt.
Hintergrund ist ein Antrag der CDU-Fraktion, wonach geprüft werden soll, ob durch einen Umbau des Glockekreisels zu einem Turbokreisel der Verkehrsfluss erhöht werden kann. Solchen Überlegungen stehe die Linke-Fraktion nicht grundsätzlich im Weg, aber die Überprüfung durch ein Ingenieurbüro habe ergeben, dass dadurch insbesondere die Radfahrer nicht mehr über den Kreisel fahren dürften. Ganzen Beitrag lesen »

Zu wenig Begeisterung für den Klimaschutz?

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die Sorge Jugendlicher, die aktuell bei den „Fridays for Future“-Demos auf die Straße gehen und gegen den Klimawandel demonstrieren, ist in aller Munde. Dass sich aber auch einige Erwachsene große Sorgen um die Zukunft machen, das zeigte sich gestern im Rathaus. Zur Information, nicht zum Beschluss lag den Gemeinderäten eine Vorlage vor, die einen Antrag der Grünen-Fraktion von Januar zum Inhalt hat. Hierin bittet die Fraktion darum, das Pariser Weltklimaabkommen und die Kattowitzer Umsetzungsbeschlüsse zu unterstützen. Ganzen Beitrag lesen »

Den Glocke-Kreisel im Blick

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat befürchtet, dass die Unterführung des Glocke-Kreisels nicht den Anforderungen für Radverkehr entspricht. Sie bittet die Verwaltung, dies zu prüfen, bevor über den Umbau des Glocke-Kreisels entschieden wird. Der Kreisel ist in der Diskussion, weil sich dort im Berufsverkehr lange Staus bilden. Eine Erweiterung des Kreisels könnte Abhilfe schaffen. Linke-Sprecher Sebastian Fritz geht dabei davon aus, dass Fahrräder nach einem Umbau im Glocke-Kreisel nicht mehr fahren können. Die Stadtverwaltung sagte zu, das Thema in der interfraktionellen Arbeitsgruppe Radverkehr zu diskutieren.

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Zeichen für bezahlbaren Wohnraum setzen

Auf dem Sportplatz ringen normalerweise alle Seiten um den Sieg. Auf dem TSB-Platz an der Gmünder Buchstraße allerdings bahnt sich eine Partie an, bei der alle Mitspieler gewinnen könnten. Wenn der TSB Gmünd das Grundstück verkaufen kann, hat er Geld, um seine Anlage im Laichle zu einem Sportvereinszentrum auszubauen. Die Stadt arbeitet nun unter dem Titel „Am Universitätspark“ sehr rasch die Planung aus, was auf dem bisherigen Sportplatz und unter Umständen auch auf dem benachbarten uwe-Gelände gebaut werden könnte. Auf dem Areal sollen vorwiegend Wohnungen entstehen. Und das liegt im größten Interesse der Stadt, um neue Bürger zu gewinnen. Ganzen Beitrag lesen »

Mietpreisbremse auf Fläche von TSB und uwe wird diskutiert

Rund 330 Wohnungen und Flächen für Gewerbe: Diese Pläne für das TSB-Areal und längerfristig auch für das Gelände der benachbarten Firma uwe stellte die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Birgit Pedoth, am Mittwoch dem Bauausschuss vor. Alle Fraktionen begrüßten die Planung im Grundsatz. Trotzdem sorgten Zusatzvorschläge von Stadträten für Diskussionen: Soll für ein Viertel der Wohnungen ein sozialer Mietpreis festgeschrieben werden? Und soll die Stadt selbst die Fläche des Turn- und Sportbundes kaufen und sich so Einflussmöglichkeit verschaffen? Ganzen Beitrag lesen »

Wege für Radfahrer schaffen

Verkehr Stadträte beraten über Radwege und -spuren in Gmünd an der Weißensteiner Straße und im Baugebiet Emerland.

Schwäbisch Gmünd. Um Radwege ging es mehrfach, als die Stadträte am Mittwoch im Haushaltsausschuss über die Anträge der Fraktionen zum Haushaltsplanentwurf 2019 diskutierten.

Die Stadt soll prüfen, was ein externes Planungsbüro für ein Radwegekonzept für die Innenstadt verlangt, beantragte die Linke-Fraktion. Ganzen Beitrag lesen »

Darum sollten junge Leute wählen

Was ein Gmünder Hallenbad mit dem 26. Mai zu tun hat und was Kommunalpolitiker jungen Leuten sagen wollen: Das war das Thema einer großen Info-Veranstaltung, zu der Stadtjugendring und Gmünder Tagespost am Dienstag in den Prediger-Festsaal geladen hatten. Rund 200 Schüler waren gekommen, um von Vertretern der sechs im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zu erfahren, was die dort eigentlich tun – und ob es sich lohnen sollte, zur Gemeinderatswahl am 26. Mai zu gehen. Ganzen Beitrag lesen »