Sebastian Fritz

Ein Noteingang für sofortige Hilfe

15. September 2018  Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Der Begriff Notausgang ist geläufig – aber Noteingang? Wer das schon an den Schaufenstern verschiedener Geschäfte oder Gaststätten in der Gmünder Innenstadt gelesen hat, hat sich mit Sicherheit gefragt, was es zu bedeuten hat.

SCHWÄBISCH GMÜND. In einem Satz: Wer Hilfe braucht, darf hier einfach eintreten, und sich helfen lassen. Die Aktion „Noteingang“ ist eine Idee des Stadtjugendring und der Jugendkulturinitiative. Inzwischen haben sich der Handels- und Gewerbeverein, die AOK und die Stadt, konkret die Aktion „Sicheres Schwäbisch Gmünd“, damit befasst und unterstützen sie. Ganzen Beitrag lesen »

Wo klemmt’s bei den Fahrradwegen?

06. September 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schwäbisch Gmünd Wie steht es um den Radverkehr in Schwäbisch Gmünd? „Nicht gut“, nach Meinung von Vertretern des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Schwäbisch Gmünd (ADFC) und Gmünder Stadträten der überfraktionellen „Fahrradgruppe“. Sie trafen sich am Mittwoch an der Kreuzung Lorcher Straße und Marie-Curie-Straße. Dort warben sie für die Teilnahme am ADFC-Fahrradklimatest 2018. Bei der Online-Umfrage können 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit der Heimatstadt beantwortet werden. Beim Test 2016 landete Schwäbisch Gmünd auf Platz 96 von 98 Städten. Ganzen Beitrag lesen »

Mehrheit der Räte hält Bürgerbegehren jetzt für falsch

02. September 2018  Gemeinderat, Presse, Redaktion, Sebastian Fritz

Schwäbisch Gmünd. Das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative (BI) Taubental stößt im Gemeinderat auf geteilte Reaktionen: Die Fraktionen CDU, SPD, Bürgerliste und Freie Wähler Frauen halten das Begehren und einen eventuell folgenden Bürgerentscheid zum jetzigen Zeitpunkt für falsch. Ihr Hauptargument: Die Fakten, die für den Entscheid erforderlich sind, liegen noch nicht auf dem Tisch. Anders sehen dies Bündnis 90 /Die Grünen und Die Linke. Sie begrüßen die jetzige Unterschriftensammlung der BI. Ganzen Beitrag lesen »

Kandidatensuche läuft auf Hochtouren

Nun, nach der Sommerpause, starten die Parteien und Vereinigungen bei der Vorbereitung der Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 richtig durch. Die Suche nach Kandidaten läuft auf Hochtouren.

„Bei uns läuft sie gut“, sagt Gmünds CDU-Vorsitzender Thomas Eble. Die CDU bekomme die Listen für Gemeinderat, Ortschaftsräte und Kreistag voll. Dabei habe sie einen „guten Querschnitt“. Beim Verhältnis Männer zu Frauen wünscht sich Eble jedoch noch mehr Frauen. Ganzen Beitrag lesen »

Sachliche Diskussion gefordert

Die Fraktion der Linken im Gmünder Gemeinderat wirft der CDU-Fraktion Irreführung der Bürgerschaft vor.

„Bin ich im falschen Film?“ fragt sich Sebastian Fritz, der Fraktionsvorsitzende der Linken im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat. Er reagiert damit auf die Pressemitteilung der CDU vom vergangenen Samstag zum Bürgerbegehren der Bürgerinitiative Taubental. „Alles, was die CDU fordert, hat die Bürgerinitiative entweder berechnet oder bereits zur Diskussion vorgeschlagen. Ohne die BI gäbe es überhaupt keine sachliche Diskussion über die Wirtschaftlichkeit eines kommunalen Hallenbades,“ sagt Fritz, „deswegen hege ich den Verdacht, dass es um eine Irreführung der Bürgerschaft im laufenden Bürgerbegehren geht.“ Die CDU- Fraktion warf dabei der Bürgerinitiative vor, sie würde vorschnell ein Bürgerbegehren starten, ohne aber die Fakten zu kennen. Sie behauptete weiter, der Bürgerentscheid würde auf der Grundlage von „Spekulationen und Gerüchten“ angestrengt werden. Ganzen Beitrag lesen »

Sechs Fraktionen stärken das Fahrrad

 Alle Gmünder Ratsfraktionen halten das Fahrrad für wichtig, wenn es darum geht, Staus und Autos in der Gmünder Innenstadt zu verringern. Wie wichtig, darin unterscheiden sie sich.

Radfahren könne „nur ein Baustein in Mobilitätskonzepten“ sein, sagt CDU-Fraktionschef Alfred Baumhauer. Die CDU-Fraktion unterstütze Maßnahmen, „die den Radverkehr attraktiver machen“. Weniger in Frage komme das Rad jedoch für Transporte. Bei Nacht, bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten sei Radfahren mitunter sehr riskant. Der großen Distanzen zu den Stadtteilen und der bergigen Topografie wegen sei der motorisierte Verkehr für viele Bürger sinnvoller. Ganzen Beitrag lesen »

Auch so hätte der Sebaldplatz werden können

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt hat auch bei den Planungen für die Neugestaltung des Sebaldplatzes den Bürgern und Anwohnern kaum Zeit gegeben, mitzudiskutieren. Darüber waren sich die meisten Anwohner am Montagabend einig mit Linke-Fraktionssprecher Sebastian Fritz und BUND-Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner.

Anlass war ein Vor-Ort-Termin in der Grünanlage, bei der der Designer Max Ottenwälder, dessen Büro ebenfalls am Sebaldplatz liegt, seine Alternativplanung für diesen Bereich vorstellte – eine Planung von der die Stadträte bei der Beschlussfassung zu diesem Thema nichts wussten, wie Fritz versicherte. Ganzen Beitrag lesen »

Investoren bleiben im Boot

Erneut stand gestern das Thema Neubau eines Hallenbads an der Nepperbergstraße („Gleispark“) im Blickpunkt des Gemeinderats. Die Linke und Bünd- nis90/Die Grünen scheiterten mit einem Antrag, umgehend aus der Investorenausschreibung auszusteigen, um stattdessen Bau und Betrieb in kommunaler Regie anzustreben.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Das Projekt sorgt weiterhin für kommunalpolitischen Zündstoff. Die erneute heftige Diskussion gestern konnten Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Dr. Joachim Bläse nicht nachvollziehen. Ganzen Beitrag lesen »

Rat gegen Linke-Antrag

Reinigung Fraktion will weniger private und mehr städtisch Beschäftigte.

Schwäbisch Gmünd. Die Linke-Fraktion im Gemeinderat will, dass die Fremdvergabe bei Reinigung und Grünpflege schrittweise zurückgenommen wird. Bei der Stadt Beschäftigte erhielten 14,50 Euro in der Stunde, bei Privaten Beschäftigte 10 Euro in der Stunde. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse wies darauf hin, dass 52 Prozent der Reinigungskräfte bei der Stadt beschäftigt seien, 48 Prozent privat. Der Linke-Antrag wurde abgelehnt.

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Stadträte werden wohl Dialog zu Investorenbad fortsetzen

Im Gemeinderat zeichnet sich eine Mehrheit ab, den Dialog über ein durch einen Investor finanziertes Hallenbad fortzuführen. Dies ist das Ergebnis einer etwa dreistündigen Diskussion im Bau- und Verwaltungsausschuss am Mittwochabend. Dabei hatte auch die Bürgerinitiative (BI) Taubental das Wort. Ihre Vertreter zeigten eine aus ihrer Sicht günstigere Finanzierung eines städtischen Bades auf. Dem hatte zuvor Oberbürgermeister Richard Arnold eine Absage erteilt: Ein städtisches Bad ginge nur durch neue Schulden.

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Stadt übernimmt Imhofstraße 9

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt übernimmt von der Stiftung Heiligenbruck die ehemalige Synagoge in der Imhofstraße 9 für den symbolischen Preis von einem Euro. Das hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats am späten Mittwochabend einstimmig beschlossen.

Die Stiftung, das sagte Oberbürgermeister Richard Arnold, hätte das Denkmal auf Dauer so nicht halten können. Kurzfristiges Ziel sei die statische Sicherung, die bis zu 60 000 Euro kosten kann. Zur Remstal-Gartenschau werde das Gebäude integraler Bestandteil des Stadtrundgangs. Ganzen Beitrag lesen »

Jetzt radelt’s an allen Ecken und Enden in Gmünd

Unübersehbar sind zahlreiche Umbaumaßnahmen, neue Beschilderungen und „Straßenmalereien“, die das Leben vor allem der Fahrrad- und Pedelecfahrer in Gmünd fortan leichter machen sollen. Die Stadtverwaltung setzt auch mit Blick auf die RemstalGartenschau derzeit massiv ein großes Radwegekonzept um.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Jede Menge weiße Fahrradsymbole, aufgemalt auf Gmünder Straßen und sogar in den Gassen der historischen Altstadt, sollen vor allem ortsunkundigen Radlern sichere Wege durch die Stadt weisen. Abbiegungen werden zusätzlich durch Linien abgegrenzt, damit die Nutzer des neuen Radwegnetzes auch die Kurve kriegen und möglicherweise kreuzende Fußgänger gewarnt sind. Auf einigen Strecken wurden sogar großflächig mit einem roten Belag Einmündungs- oder Abbiegebereiche abmarkiert, um Autofahrer an Radlertrassen zu mehr Vorsicht und Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer anzuhalten. Ganzen Beitrag lesen »

Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Oberbürgermeister Richard Arnold hat mit Vertretern der Pressehütte Mutlangen die Flagge des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz der Städte für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In diesem Jahr appellieren die Bürgermeister für den Frieden mit der Aktion an die Atommächte und weitere Staaten der Weltgemeinschaft, den im Juli 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

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Grüne Oase für Kinder und Flaneure

„Die Bäume sind das große Pfund dieser Anlage“, sagt Baubürgermeister Julius Mihm. Bis auf drei bleiben am Sebaldplatz alle erhalten, vier neue werden gesetzt. Zur Umgestaltung gab der Gemeinderat sein Plazet.
SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die Verwaltung warb in der Gemeinderatssitzung intensiv um die Zustimmung der Stadträte. Sie hatte einen Grund: die Platzgestatung, wie sie jetzt vorliegt, wird deutlich teurer als zuvor angenommen – 410 000 Euro, 120 000 Euro mehr, als ursprünglich angesetzt. Ganzen Beitrag lesen »

Mehr Schutz für Bäume

Schwäbisch Gmünd. „In der Rosenstraße beschädigen Autofahrer beim Ein- und Ausparken immer wieder die am Straßenrand stehenden Bäume“, kritisierte Sebastian Fritz (Die Linke) am Mittwoch im Gemeinderat. Auf seine Anfrage, ob die Bäume besser geschützt werden könnten, brachte Oberbürgermeister Richard Arnold Metallgestelle ins Spiel, diese hätten sich bereits im Milchgässle bewährt. Die Verwaltung wolle nun prüfen, ob so etwas auch in der Rosenstraße denkbar wäre.

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Noteingänge für Hilfesuchende klemmen noch

Eigentlich verstehe es sich von selbst, meint Dr. Christof Morawitz, Vorstandsmitglied im Gmünder Handels- und Gewerbeverein (HGV): „Wenn jemand in Not ist, dann hilft man ihm.“ Aber mit der Aktion „Noteingang“, die auf einer Initiative des Stadtjugendrings und der Jugendkulturinitiave beruht, sollen sich Geschäfte in der Innenstadt nach außen hin sichtbar als sicheren Hafen für Hilfesuchende ausweisen. 2017 ist die Aktion gestartet. Doch das Projekt verharrt bis jetzt auf der Stelle. Ganzen Beitrag lesen »

Die Stadt unterstützt Gmünder Sportvereine

Schwäbisch Gmünd. „Wir werden immer sportlicher.“ Das sagte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats zu der Bemerkung von Grünen-Stadtrat Elmar Hägele, dass die Zahl der Gmünder Jugendlichen bei internationalen Wettkämpfen steigt. Um die Jugendarbeit in den Gmünder Sportvereinen zu fördern, stellt die Stadt dieses Jahr über 75 000 Euro zur Verfügung. Der Verwaltungsausschuss sprach sich einstimmig dafür aus. Ganzen Beitrag lesen »

Radler sparen drei Tonnen Kohlendioxid

Umwelt Seit dem 31. Mai sind Gmünder Radler bei der bundesweiten Klimaschutz-Aktion „Stadtradeln“ über 25 000 Kilometer gefahren. Mit dem Auto hätten sie damit rund drei Tonnen Kohlendioxid verursacht. Darüber freuen sich Vertreter der Stadt. Die Aktion geht noch bis zum 20. Juni.

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Aufkleber für Parksünder

Viele Fahrradfahrer und Fußgänger kennen das: in der Gmünder Innenstadt müssen sie sich auf Fußwegen an abgestellten Autos vorbeizwängen. Für einen Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen zuweilen ein Ding der Unmöglichkeit. Auch Radfahrer weichen in besonders engen Fällen auf die Straße aus.

„Das Unrechtsbewusstsein beim Thema Falschparken ist bei vielen Autofahrern definitiv nur eingeschränkt vorhanden“, sagte Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünds. Mit der Aktion „#woparkstdudenn?“ wolle die Stadt zum Umdenken regen. Ganzen Beitrag lesen »

Kurzzeitparker und Parken für Anwohner künftig klar getrennt

In Gmünds Kernstadt wird es künftig eine klare Trennung zwischen Kurzzeitparkplätzen und Anwohnerparkplätzen geben. Dies beschloss der Gemeinderat am Mittwoch. Zwölf Stadträte stimmten dagegen. Drei enthielten sich. Die Stadträte folgen damit dem Vorschlag des Agenda-Arbeitskreises Mobilität und Verkehr. Dieser hatte sich für eine klare Trennung ausgesprochen. Dies in der Überzeugung, dass so der Parksuchverkehr abnimmt. Ganz anders das Fraunhofer Institut Stuttgart, das für knapp 40 000 Euro der Stadt Gmünd Empfehlungen für ein Parkkonzept der Zukunft gegeben hatte.

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