Sebastian Fritz

Kosten für die Gartenschau bereiten Ärger

Schwäbisch Gmünd. Stadträte verschiedener Fraktionen wollen am Mittwoch im Verwaltung- oder Bauausschuss einmal mehr die Verwaltung befragen, wie weit die Prüfung der städtischen Investitionskosten für die Remstal-Gartenschau 2019 ist. Der Hintergrund: Der Gemeinderat hat im Oktober 2019 auf Antrag der Fraktion Die Linke beschlossen, die Ausgaben für die städtischen Investitionen durch das Rechnungsprüfungsamt kontrollieren zu lassen. Dieses Amt ist nicht dem Oberbürgermeister unterstellt. Die Stadträte hatten die städtischen Ausgaben im Dezember 2017 bei 2,5 Millionen Euro gedeckelt. Im Oktober 2019 jedoch mussten sie Mehrkosten für die Remstal-Gartenschau in Höhe von etwa einer Million Euro bewilligen.

Ganzen Beitrag lesen »

Amazon: Viele Stadträte noch unentschieden

Am Ende haben sie das Sagen: Die meisten Gmünder Stadträte haben sich noch nicht entschieden, ob sie für oder gegen ein Amazon-Verteilzentrum im Benzfeld sind. Es gibt in den Fraktionen aber Tendenzen. Ein Stimmungsbericht.

„Flächenverbrauch, Arbeitsplätze, Verkehr und weitere Fragen sind wesentlich, um das Projekt zu bewerten“, sagt CDU-Sprecher Alfred Baumhauer. Ganzen Beitrag lesen »

Linke will die „Stadt neu denken“

Handel Themenabend der Linken mit Vertretern des Einzelhandels. Kritik an Amazon-Ansiedlung bleibt.

Schwäbisch Gmünd. Neben den Vorständen des Handels- und Gewerbevereins, Martin Röttele und Andreas Schoell, diskutierte Christoph Markowetz von den Seitengässlern mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linken Sebastian Fritz und seinem Stellvertreter Alexander Relea-Linder im Bunten Hund über den Einzelhandel, Amazon und den interfraktionellen Antrag der Lebenswerten Altstadt. Ganzen Beitrag lesen »

Stadt neu denken

Themenabend der Linken mit Vertretern des Gmünder Einzelhandels. Kritik an Amazon-Ansiedlung bleibt bestehen. Einzelhandel muss sich den Herausforderungen stellen. Kreativität und ganzheitlicher Ansatz sind gefragt.

Neben den beiden HGV-Vorständen, Martin Röttele und Andreas Schoell, diskutierte Christoph Markowetz von den Seitengässlern mit dem Fraktionsvorsitzenden der Linken Sebastian Fritz und seinem Stellvertreter Alexander Relea-Linder im Bunten Hund über den Einzelhandel, Amazon und den interfraktionellen Antrag der Lebenswerten Altstadt. Die Einzelhändler berichteten von einer schwierigen Zeit während Corona. Ganzen Beitrag lesen »

Meinungen nach Amazon-Infofahrt

Vor zwei Wochen fuhr eine Delegationgemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold nach Pforzheim, um sich im dortigen Amazon-Logistikzentrum eingehend zu informieren. Mittlerweile wurde das Thema in den Fraktionen diskutiert. Die RZ hat die Fraktionsvorsitzenden befragt, wie die jeweiligen Parteien nun zur Amazon-Ansiedlung in Gmünd stehen. Die Rems-Zeitung hat die Fraktionsvorsitzenden um Stellungnahme zu folgenden Fragen gebeten: Hat sich an der bisherigen Sichtweise etwas verändert? Wie steht die Fraktion zu einer neuerlichen Diskussion im Gemeinderat? Welche Voraussetzungen bzw. Be-dingungen würde die Fraktion an eine Zustimmung knüpfen? Welche positiven und negativen Aspekte sehen Sie darin, das Amazon-Verteilzentrum in Hussenhofen zu realisieren? Ganzen Beitrag lesen »

Feuerwehr bleibt in Platznot

Die Garagen sind zu eng. Die einzelnen Räume nicht ebenerdig begehbar und die Decken sind meist zu niedrig. Genau das ist die aktuelle Situation bei der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) im Gmünder Florian. Diese Situation sei bekannt, sagt der Feuerwehrkommandant Uwe Schubert. Nach jetzigem Stand ist keine Lösung in Sicht. Das bestätigt der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse beim letzten Haushaltsauschuss. Dabei wies er darauf hin, dass es in den nächsten acht Jahren keinen neuen Florian geben werde. Ganzen Beitrag lesen »

Anfrage Linken-Stadtrat

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

letzte Woche gab es eine Besprechung zur Umsetzung eines Schutzstreifens in der Weißensteiner Straße für RadfahrerInnen. Nachdem nun zum Ärger der immer mehr werdenden RadfahrerInnen klar wurde, dass in diesem Haushaltsjahr wieder nichts eingestellt und damit passieren wird, erwarten wir von der Verwaltung, dass sie zumindest kurzfristig Fahrradsymbole auf die Fahrbahn aufbringt. Ganzen Beitrag lesen »

Keine Baumschutzsatzung für Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause Anträge der Fraktionen zum Haushalt diskutiert und beschlossen. Mehrheitlich abgelehnt haben die Räte eine Baumschutzsatzung. Diese hatte die Linke-Fraktion beantragt. Ausgangspunkt waren Baumfällungen im Zeppelinweg. „Wir brauchen des Klimawandels wegen etwas, das den Aufenthalt in der Stadt weiterhin erträglich macht“, erläuterte Linke-Sprecher Sebastian Fritz. Die Satzung solle auch Handhabe gegen Fällungen sein. Ganzen Beitrag lesen »

Stadt investiert bis 2023 bis zu 60 Millionen Euro in Infrastruktur

Gmünds Gemeinderat hat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause die Maßnahmen beschlossen, die die Stadt in den Jahren 2020 bis 2023 anpacken will. Dazu hatte die Verwaltung den Stadträten eine 44-seitige Vorlage erstellt. Die Maßnahmen machen insgesamt knapp 60 Millionen Euro aus. 20,5 Millionen Euro fließen in Bildung und Betreuung, 15,3 Millionen Euro in den Breitbandausbau, 11 Millionen Euro in Straßen und Plätze, 7 Millionen Euro in Stadtsanierung und 5,5 Millionen Euro in Brücken.

Die Stadt wird dafür ihr vom Gemeinderat im Jahr 2015 beschlossenes Schuldenabbaukonzept aussetzen. Sie wird bis Ende 2023 sechs Millionen Euro neue Schulden machen. Ausgangspunkt dafür ist der Schuldenstand zum Jahresende 2019, der bei 80,7 Millionen Euro lag. Ganzen Beitrag lesen »

Die Schmiedgassen aufwerten

Startschuss für das Projekt „Lebenswerte Altstadt“ am Beispiel der Schmiedgassen: Vertreter aus Gemeinderat, Handel, Gastronomie, Tourismus, Stadtwerken, Wohnwirtschaft und Interessensgruppen für die Altstadt diskutierten am Donnerstag im Stadtgarten, wie die Schmiedgassen entwickelt werden können. Ausgangspunkt war ein Beschluss des Gemeinderates mit diesen Zielen: mehr Charme für die Altstadt, attraktiveres Wohnen, weniger Lärm, mehr Grün, Impulse für den Handel und eine Wende in der Mobilität. Ganzen Beitrag lesen »

Gmünds Linke formulieren zehn Thesen

Transformationsrat Kurz vor dem zweiten Treffen des neuen Gremiums benennt die Fraktion zehn für sie wichtige Punkte.

Schwäbisch Gmünd. Sie sollen gemeinsam ein Konzept für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Schwäbisch Gmünd entwickeln: die Mitglieder des neuen Transformationsrats. Oberbürgermeister Richard Arnold spricht dabei von einem ambitionierten Programm: „Wir möchten in neun bis zwölf Monaten fertige Empfehlungen auf dem Tisch haben, die Gmünd voranbringen sollen.“ Im 20-köpfigen Gremium sitzen Vertreter aus Verwaltung, Gemeinderat, Industrie, Handwerk, Handel, Gewerkschaft und Ökologie. Ganzen Beitrag lesen »

Klimaschutzkonzept für Gmünd nach dem Sommer

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtverwaltung hat für die zweite Jahreshälfte ein Klimaschutzkonzept angekündigt. Die Stadtverwaltung will das Fahren mit dem Rad für Alltagsradler so komfortabel wie möglich gestalten. Sie will dabei auch die Einrichtung von Fahrradstraßen prüfen, in denen Radler Vorrang vor Autos haben. Zudem will die Stadt – neben der Förderung von Städtepartnerschaften – Fahrten von Kindern, Jugendlichen und Schülern in Städte unterstützen, die einen Bezug zu Gmünds Geschichte haben oder Erinnerungskultur aktiv fördern. Dies sind Antworten auf neun von 74 Punkten, die Gmünds Stadträte am Mittwoch einzeln oder in Blöcken diskutierten. Jedem Punkt ging Antrag der Stadträte an die Stadtverwaltung voraus. Alle 74 Punkte werden endgültig in zwei Wochen entschieden. Ganzen Beitrag lesen »

Corona-Ampel: Rot für Buchstraße und Kinderhaus

SCHWÄBISCH GMÜND (esc). Der Haushaltsausschuss des Gmünder Gemeinderats musste sich am Mittwoch mit dem unangenehmen Teil des städtischen Haushalts befassen, der – auch coronabedingt – mit immensen Mindereinnahmen nicht wie ursprünglich geplant gehalten werden kann. Die Systematik der sogenannten „Corona-Ampel“ erläuterte der Gmünder Finanzbürgermeister Dr. Joachim Bläse dem Gremium erneut, die die geplanten Maßnahmen nach Notwendigkeit, Einsparpotential und Stand der Maßnahmen in rot, gelb und grün einer jeweiligen Priorität zuordnet. Demnach muss die Stadt mit Einbußen bei den Steuereinnahmen in „bislang ungekanntem Ausmaß“ rechnen, in einer Höhe von rund 20,856 Millionen Euro, auf Basis der Steuerschätzungen vom Mai 2020. Bürgermeister Bläse bezeichnete einen Gesamtsteuerausfall für das Jahr 2020 in Höhe von rund 30 Millionen Euro am Ende für „nicht unrealistisch“.

Ganzen Beitrag lesen »

Bloß Bäume, nicht gleich ein ganzer Wald

Was für eine Woche! Dr. Joachim Bläse wird zum künftigen Landrat des Ostalbkreises gewählt. Und: Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Bosch AS erzielen eine Einigung. Und: Gmünds Gemeinderat diskutiert über Bäume.
Damit es kein Missverständnis gibt: Bäume sind wichtig. Vielleicht wichtiger denn je. In Zeiten des Klimawandels. Mit Hitze und Trockenheit. Deshalb sind alle Fraktionen für Bäume. Es geht in der Debatte ums Wo.
Die Linken vermissen – zurecht – eine Antwort auf ihre Frage nach Bäumen auf dem Marktplatz, dem Johannisplatz und in der Bocksgasse.

Ganzen Beitrag lesen »

„Bitte erst den Ortschaftsrat befragen“

Die Suche nach Lösungen für eine verbesserte Verkehrsanbindung des wachsenden Industriegebiets Gügling wird die Kommunalpolitik weiterhin beschäftigen. Das wurde am Mittwoch im Gemeinderat deutlich. Hierzu wurde die Idee der Umwidmung der Route nach Zimmern in eine Anliegerstraße als Antrag in den Raum gestellt.
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Anlass für die erneute Debatte war die Entscheidung über den Bau einer neuen Verbindungsstraße des Industriegebiets in seinem östlichen Bereich an die Ortsumfahrung Bargau. Diese Verknüpfung gibt es zwar schon, doch ist sie sehr schmal und nur für Pkw geeignet. Ganzen Beitrag lesen »

Gefahr auf dem Rad

Schwäbisch Gmünd. Von einer extrem gefährlichen Situation für einen Radfahrer in der WeißensteinerStraße in Gmünd berichtet Stadtrat Sebastian Fritz (Linke). Der sei von einem Auto geschnitten worden, habe Anzeige erstattet. Sebastian Fritz möchte einen sichern Radweg zwischen Innenstadt und Unterbettringen. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse verspricht, sich darum zu kümmern, „denn wir setzen auf die Alltagsradler“. Eine Besichtigung der Weißensteiner Straße mit der Arbeitsgruppe Rad ist für 13. Juli vorgesehen. Dann geht es auch darum, welche Rolle die Klarenbergstraße im künftigen Radverkehr spielen wird.

Ganzen Beitrag lesen »

Innenstadt soll grüner werden – Auftakt in den Schmiedgassen

Darin sind sich die meisten Stadträte einig: Sie wollen mehr Grün und mehr Bäume in der Innenstadt. Heftig diskutiert haben die Stadträte am Mittwoch im Stadtgarten jedoch, wo mit der Pflanzung begonnen werden soll. Auf Johannisplatz, Marktplatz und in der Bocksgasse, wie die Fraktion Die Linke dies beantragt hatte. Oder im Zusammenhang mit dem fraktionsübergreifenden Antrag „Lebenswerte Altstadt“, mit dem einzelne Quartiere der Altstadt nach und nach unter den Gesichtspunkten Wohnen, Handel und Verkehr auf Vordermann gebracht werden sollen. Das erste Quartier sollen dabei nach dem Willen der Verwaltung und des Gemeinderates die Schmiedgassen sein. Entsprechend soll es auch dort Überlegungen zu Baumpflanzungen geben. Um es vorweg zu sagen: Der Linke-Antrag erhielt keine Mehrheit. Erste Untersuchungen für Baumpflanzungen wird es deshalb in den Schmiedgassen geben. Ganzen Beitrag lesen »

Einsparungen durch Kreisstraße?

Schwäbisch Gmünd. Mit großer Mehrheit befürwortet der Gemeinderat die Straßenanbindung des Gewerbegebiets Gügling Nord an die Ortsumfahrung Bargau. Die Stadt kann nun einen Bebauungsplan in die Wege leiten und die nötigen Grundstücke kaufen.

Nicht alle Räte sehen in diesem Straßenneubau nur Vorteile. Eine von Gabriel Baum, Fraktionsvorsitzender der Grünen, angeregte Verkehrsanalyse wird auf jeden Fall kommen. Ganzen Beitrag lesen »

Stadträte wollen mehr Grün

Kommunalpolitik Fraktionen CDU, SPD und Linke fordern Aufforstung und mehr Bäume in der Gmünder Innenstadt.

Ganzen Beitrag lesen »

Taubental: Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern

In den vergangenen Monaten kam es zu zahlreichen Konflikten zwischen Fußgängern und Mountainbikern, die das Taubental hinabsausen und dabei gleich mehrere zertifizierte Wanderwege kreuzen. In der Sitzung des Ortschaftsrats von Rehnenhof/Wetzgau am Freitag zeigten sich mehrere Problemfelder. Zum einen machte sich der Regionalgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Andreas Mooslehner, dafür stark, dass kein Trail im Taubental angelegt wird. „Das Gebiet ist überlastet“, stellte er fest. „Eine zusätzliche Nutzung wäre unvernünftig.“ Ganzen Beitrag lesen »